Der Gebraucht­wa­gen­händ­ler als Klein­un­ter­neh­mer?

Ist in Fäl­len der Dif­fe­renz­be­steue­rung nach Art. 311 ff. der Richt­li­nie 2006/​112/​EG des Rates vom 28.11.2006 über das gemein­sa­me Mehr­wert­steu­er­sys­tem die Bestim­mung des Art. 288 Satz 1 Nr. 1 der Richt­li­nie 2006/​112/​EG dahin­ge­hend aus­zu­le­gen, dass für die Bemes­sung des danach maß­geb­li­chen Umsat­zes bei der Lie­fe­rung von Gegen­stän­den nach Art. 314 der Richt­li­nie

Lesen

Dif­fe­renz­be­steue­rung auf den Schrott­platz

Die Dif­fe­renz­be­steue­rung ist auch dann anwend­bar, wenn ein Unter­neh­mer Gegen­stän­de lie­fert, die er gewon­nen hat, indem er zuvor von ihm erwor­be­ne Gebraucht­fahr­zeu­ge zer­legt hat. Nach § 25a Abs. 1 UStG gilt für die Lie­fe­run­gen i.S. des § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG von beweg­li­chen kör­per­li­chen Gegen­stän­den unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen eine Besteue­rung nach Maß­ga­be

Lesen

Gebraucht­wa­ren­händ­ler in der Umsatz­steu­er

Von Gebraucht­wa­ren­händ­lern wird kei­ne Umsatz­steu­er erho­ben, wenn der Dif­fe­renz­be­trag zwi­schen Ver­­­kaufs- und Ein­kaufs­prei­sen im Jahr nicht über der Klein­un­ter­neh­mer­gren­ze von 17.500 Euro liegt. Geklagt hat­te ein Gebraucht­wa­gen­händ­ler, der in den Jah­ren 2009 und 2010 jeweils Umsät­ze in Höhe von ca. 25.000 Euro erzielt hat­te. Da er sei­ne Fahr­zeu­ge von Pri­vat­per­so­nen

Lesen

Ver­äu­ße­rung eines betrieb­lich genutz­ten Gebraucht­wa­gens

Die Ver­äu­ße­rung eines PKW, den ein Kiosk­be­trei­ber als Gebraucht­wa­gen ohne Vor­steu­er­ab­zugs­be­rech­ti­gung erwor­ben und in sei­nem Unter­neh­men betrieb­lich genutzt hat, unter­liegt bei richt­li­ni­en­kon­for­mer Aus­le­gung nicht der Dif­fe­renz­be­steue­rung nach § 25a UStG, son­dern ist nach den all­ge­mei­nen Vor­schrif­ten des Uum­satz­steu­er­ge­set­zes zu ver­steu­ern. Nach § 25a Abs. 1 UStG setzt die Dif­fe­renz­be­steue­rung für Lie­fe­run­gen

Lesen

Anla­ge­ver­mö­gen und Dif­fe­renz­be­steue­rung

Nach Ansicht des Finanz­ge­richts Müns­ter ist die umsatz­steu­er­li­che Dif­fe­renz­be­steue­rung gemäß § 25a UStG auch dann anwend­bar, wenn der Unter­neh­mer gele­gent­lich zum Anla­ge­ver­mö­gen gehö­ren­de, gebrauch­te Gegen­stän­de ver­äu­ßert. In dem vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Streit­fall betrieb der Klä­ger eine Lot­­to- und Toto-Annah­­me­stel­­le, einen Kiosk und eine Rei­se­agen­tur. Sei­nen zum Unter­neh­mens­ver­mö­gen zuge­ord­ne­ten Pkw

Lesen

Die unzu­tref­fend dif­fe­renz­be­steu­er­te Vor­lie­fe­rung

Bei gewerb­li­chen Wie­der­ver­käu­fer unter­liegt der Wei­ter­ver­kauf von zuvor von Pri­va­ten ange­kauf­ten Waren umsatz­steu­er­lich der soge­nann­ten Dif­fe­renz­be­steue­rung nach nähe­rer Maß­ga­be des § 25a UStG. Umsatz­be­steu­ert wird dabei nicht der gesam­te Ver­kaufs­preis, son­dern ledig­lich die Dif­fe­renz zwi­schen dem Ver­kaufs­preis und dem von dem gewerb­li­chen Wie­der­ver­käu­fer gezahl­ten Ein­kaufs­preis. Ein Wie­der­ver­käu­fer kann jedoch nicht,

Lesen

Dif­fe­renz­be­steue­rung der Leis­tung eines Gesell­schaf­ters an sei­ne Gesell­schaft

Bei der nach § 25a Abs. 1 Nr. 2 UStG für die Dif­fe­renz­be­steue­rung erfor­der­li­chen Lie­fe­rung muss es sich um eine Lie­fe­rung gegen Ent­gelt han­deln. Lie­fe­run­gen eines Gesell­schaf­ters an sei­ne Gesell­schaft kön­nen ent­gelt­lich z.B. gegen Gewäh­rung von Gesell­schafts­rech­ten oder unent­gelt­lich als "ver­deck­te Ein­la­ge" erfol­gen. Nach § 25a Abs. 1 UStG setzt die Dif­fe­renz­be­steue­rung vor­aus,

Lesen