Die Ein­la­ge­pflicht des Kom­man­di­tis­ten – und der Wider­ruf sei­ner Bei­tritts­er­klä­rung

Der von der Kom­man­di­tis­tin erklär­te Wider­ruf ihrer Betei­­li­gungs- und Bei­tritts­er­klä­rung steht dem Zah­lungs­an­spruch der Kom­man­dit­ge­sell­schaft hin­sicht der von der Kom­man­di­tis­tin zu zah­len­den Ein­la­ge nicht ent­ge­gen. Dabei konn­te in dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall offen­blei­ben, ob die Vor­aus­set­zun­gen eines wirk­sa­men Wider­rufs nach §§ 312, 355 BGB aF hier erfüllt wären.

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Der feh­ler­haf­te Bei­tritt zu einer GbR

Die Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft fin­den nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs auch bei einem feh­ler­haf­ten Bei­tritt zu einer Per­so­nen­ge­sell­schaft Anwen­dung . Der feh­ler­haft voll­zo­ge­ne Bei­tritt ist damit regel­mä­ßig nicht von Anfang an unwirk­sam, son­dern kann nur mit Wir­kung für die Zukunft durch eine von dem Gesell­schaf­ter erklär­te Kün­di­gung gel­tend

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Kün­di­gungs­recht des Anle­gers bei der Publi­kums-KG – und sei­ne Ver­wir­kung

Nach der Leh­re von der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft kann der Gesell­schaf­ter sei­ne Gesell­schaf­ter­stel­lung durch eine Kün­di­gung mit Wir­kung ex nunc been­den. Die Rechts­fol­gen einer der­ar­ti­gen Kün­di­gung erge­ben sich aus den für das Aus­schei­den eines Gesell­schaf­ters vor­ge­se­he­nen gesetz­li­chen Regeln der §§ 738 BGB, 105 Abs. 3, § 161 Abs. 2 HGB, sofern und

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Die mehr­glied­ri­ge stil­le Publi­kums­ge­sell­schaft – und die Grund­sät­ze über die feh­ler­haf­te Gesell­schaft

Für die Annah­me, dass zwi­schen den Par­tei­en kein bloß zwei­glied­ri­ges Gesell­schafts­ver­hält­nis zustan­de gekom­men ist, son­dern der Anle­ger einer mehr­glied­ri­gen stil­len Gesell­schaft in Form einer Publi­kums­ge­sell­schaft bei­getre­ten ist, bei der nach Involl­zug­set­zung für den Fall etwai­ger anfäng­li­cher Män­gel die Grund­sät­ze über die feh­ler­haf­te Gesell­schaft Anwen­dung fin­den , kommt es allein auf

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Die feh­ler­haf­te stil­le Publi­kums­ge­sell­schaft – und even­tu­el­le Scha­dens­er­satz­an­sprü­che

Die Anwen­dung der Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft schließt einen Anspruch der Anlegerin/​stillen Gesell­schaf­te­rin auf Ersatz von Ver­mö­gens­schä­den, die ihr durch pflicht­wid­ri­ges Ver­hal­ten der für die Gesell­schaft han­deln­den Per­so­nen im Zusam­men­hang mit ihrem Bei­tritt zur Gesell­schaft ent­stan­den sind, nicht von vorn­her­ein aus. Auch bei Anwen­dung der Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft kann,

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Scha­dens­er­satz – und die Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft

Die Anwen­dung der Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft schließt einen Anspruch des Gesell­schaf­ters auf Ersatz von Ver­mö­gens­schä­den, die ihm im Zusam­men­hang mit sei­nem Bei­tritt zur Gesell­schaft ent­stan­den sind, nicht von vorn­her­ein aus. Auch bei Anwen­dung der Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft kann, wie der Bun­des­ge­richts­hof wei­ter ent­schie­den hat, der Anle­ger, der sich

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Die mehr­glied­ri­ge stil­le Gesell­schaft – und der Scha­dens­er­satz­an­spruch des Anle­gers

Auch bei Anwen­dung der Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft kann, wie der Bun­des­ge­richts­hof wei­ter ent­schie­den hat, der Anle­ger, der sich an einer mehr­glied­ri­gen stil­len Gesell­schaft betei­ligt hat, das stil­le Gesell­schafts­ver­hält­nis unter Beru­fung auf den (behaup­te­ten) Ver­trags­man­gel durch sofort wirk­sa­me Kün­di­gung been­den und unter Anrech­nung des ihm bei Been­di­gung sei­nes (feh­ler­haf­ten) Gesell­schafts­ver­hält­nis­ses

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Die mehr­glied­ri­ge stil­len Gesell­schaft und die Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft

Bei einer mehr­glied­ri­gen stil­len Gesell­schaft sind die Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft mit der Maß­ga­be anzu­wen­den, dass ein stil­ler Gesell­schaf­ter von dem Geschäfts­in­ha­ber Ersatz von Ver­mö­gens­schä­den, die ihm im Zusam­men­hang mit sei­nem Bei­tritt zur Gesell­schaft ent­stan­den sind, unter Anrech­nung des ihm bei Been­di­gung sei­nes (feh­ler­haf­ten) Gesell­schafts­ver­hält­nis­ses gege­be­nen­falls zuste­hen­den Abfin­dungs­an­spruchs ver­lan­gen kann,

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Kün­di­gung einer feh­ler­haf­ten Gesell­schaft

Eine Kün­di­gung einer Gesell­schaft, die nach den Grund­sät­zen der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft als wirk­sam gilt, ist aus die­sem Gesichts­punkt nur dann wirk­sam, wenn sich der Kün­di­gen­de zumin­dest auch auf den Man­gel des Gesell­schafts­ver­tra­ges stützt. Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs sind die Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft auch auf typi­sche oder aty­pi­sche

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Miss­brauch einer Gene­ral­voll­macht

Wenn ein Bevoll­mäch­tig­ter bei Errich­tung einer Gesell­schaft die ihm erteil­te Gene­ral­voll­macht miss­braucht, kann eine Haf­tung gemäß § 826 BGB gege­ben sein. Wil­lens­er­klä­run­gen zwi­schen den Betei­lig­ten, die auf den Abschluss eines Gesell­schafts­ver­trags gerich­tet sind, wer­den bei einer feh­ler­haf­ten Gesell­schaft vor­aus­ge­setzt. Grund­sätz­lich lie­gen sie nicht vor, wenn ein Mit­ge­sell­schaf­ter die ihm erteil­te

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Wider­ruf des GbR-Bei­tritts

Erfolgt der Bei­tritt zu einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts in einer soge­nann­ten Haus­tür­si­tua­ti­on, so kann der Gesell­schaf­ter sei­ne Bei­tritts­er­klä­run­gen wirk­sam wider­ru­fen (§ 312 Abs. 1, § 355 Abs. 1 BGB). Aller­dings steht dem Gesell­schaf­ter gegen die GbR auf­grund des Wider­rufs der Bei­tritts­er­klä­rung kein Anspruch auf Rück­zah­lung der geleis­te­ten Ein­la­gen nach § 357

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Kre­dit­fi­nan­zier­ter Erwerb von Genos­sen­schafts­an­tei­len

Wer­den mit dem durch einen Kre­dit finan­zier­ten Erwerb von Genos­sen­schafts­an­tei­len vor­ran­gig Kapi­tal­an­la­ge­zwe­cke und/​oder Steu­er­zwe­cke ver­folgt, ist der Bei­tritts­ver­trag mit Rück­sicht auf den mit der Betei­li­gung ver­folg­ten wirt­schaft­li­chen Zweck und die Schutz­be­dürf­tig­keit des Anle­gers einem Ver­trag im Sinn von § 358 Abs. 3 BGB gleich­zu­stel­len. Lie­gen auch die wei­te­ren Vor­aus­set­zun­gen eines ver­bun­de­nen

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Nich­ti­ge Geschäfts­an­teils­über­tra­gun­gen bei einer Treu­hand-Publi­kums-GbR

Die Grund­sät­ze über die feh­ler­haf­te Gesell­schaft sind nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs auch im Fall der nich­ti­gen Über­tra­gung von Geschäfts­an­tei­len einer Fonds-GbR anwend­bar. Nach der inzwi­schen gefes­tig­ten Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist eine wer­ben­de Fonds-GbR rechts­fä­hig und par­tei­fä­hig mit der Fol­ge, dass sich die per­sön­li­che Ein­stands­pflicht ihrer Mit­glie­der für die

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Wider­ruf eines Gesell­schafts­bei­tritts – die Leh­re von der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft

Die Leh­re von der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft ist mit EU-Recht ver­ein­bar, ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hofs anhand eines Rechts­streits, in dem der Wider­ruf eines Gesell­schafts­bei­tritts nach (frü­he­ren) Haus­tür­wi­der­rufs­ge­setz erklärt wor­den war, und setzt damit ein Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on um. Der Beklag­te hat 1991 auf­grund von Ver­hand­lun­gen, die in sei­ner

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