Kei­ne Schul­auf­nah­me ohne bestan­de­ne Prü­fung

Ist die vor­ge­schrie­be­nen Auf­nah­me­prü­fung zur Auf­nah­me in den zwei­ten Aus­bil­dungs­ab­schnitt einer Aus­bil­dung nicht bestan­den wor­den, kann der Aus­zu­bil­den­de nicht vor­läu­fig in den zwei­ten Aus­bil­dungs­ab­schnitt auf­ge­nom­men wer­den, wenn all­ge­mein aner­kann­te Bewer­tungs­maß­stä­be bei der Bewer­tung der Leis­tun­gen nicht ver­letzt wor­den sind. Die Bewer­tung obliegt den fach­kun­di­gen Lehr­kräf­ten, so dass es auf Ein­schät­zun­gen

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Bereit­stel­lung eines Bewer­tungs­sche­mas durch die Prü­fungs­be­hör­de

Die Bereit­stel­lung eines Bewer­tungs­sche­mas durch die Prü­fungs­be­hör­de (hier: für die Steu­er­be­ra­ter­prü­fung) ist zuläs­sig. Es liegt für den Bun­des­fi­nanz­hof auf der Hand, dass es einer ratio­na­len und nach­voll­zieh­ba­ren Bewer­tung einer kom­ple­xen, aus der Lösung zahl­rei­cher Ein­zel­pro­ble­me bestehen­den Prü­fungs­leis­tung för­der­lich ist, zunächst die ein­zel­nen Bear­bei­tungs­schrit­te des Prüf­lings zu bewer­ten und hier­aus das

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Die schech­ten Noten einer Lehr­amts­re­fe­ren­da­rin

Vor­wür­fen über eine dis­kri­mi­nie­ren­de Behand­lung wäh­ren der Aus­bil­dungs­zeit sind recht­zei­tig, das heißt grund­sätz­lich vor Bekannt­ga­be der Note zu erhe­ben, um dem Prü­fungs­amt die Gele­gen­heit zu geben, even­tu­el­le Miss­stän­de abzu­stel­len. Wer­den von einem Prü­fer bei der Examens­prü­fung bestimm­te Aus­füh­run­gen in der Haus­ar­beit nicht zur Kennt­nis genom­men und geht er dadurch mehr­fach

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Die Note 6 für eine schrift­li­che Prü­fungs­ar­beit

Eine Schu­le kann eine schrift­li­che Prü­fung, die eine Wie­der­ga­be eines aus­wen­dig gelern­ten Tex­tes dar­stellt, mit der Note 6 bewer­ten, und zwar unab­hän­gig davon, wel­che eigen­stän­di­gen Leis­tun­gen bei der Bear­bei­tung ande­rer Teil­auf­ga­ben erbracht wur­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Gie­ßen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Schü­lers abge­wie­sen, der

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Das Leh­rer­ex­amen mit schwe­ren sprach­li­chen Defi­zi­ten in Deutsch

Bei einer Prü­fungs­klau­sur han­delt es sich um eine wis­sen­schaft­li­che Arbeit, die immer hohe sprach­li­che Stan­dards erfül­len muss. Dabei wird die Fähig­keit des Kan­di­ta­ten, sich in einer wis­sen­schaft­li­chen Prü­fung sprach­lich kor­rekt aus­zu­drü­cken, los­ge­löst von sei­ner rein fach­li­chen Qua­li­fi­ka­ti­on bewer­tet. So kann ein Kan­di­dat, der die Spra­che nicht ange­mes­sen beherrscht, die Prü­fung

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Die nicht bestan­de­ne münd­li­che Prü­fung

In einer Prü­fungs­ord­nung kann das Bestehen einer Prü­fung nicht nur von der Errei­chung eines bestimm­ten Noten­durch­schnitts abhän­gig gemacht wer­den; viel­mehr darf der Ver­ord­nungs­ge­ber zusätz­lich für ein­zel­ne Prü­fungs­tei­le min­des­tens aus­rei­chen­de Leis­tun­gen for­dern. Eine der­ar­ti­ge Rege­lung ist mit dem Grund­recht der Berufs­frei­heit ver­ein­bar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz in dem

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Der Zweit­kor­rek­tor im Über­den­kungs­ver­fah­ren

Schlie­ßt sich ein Zweit­kor­rek­tor der Be­wer­tung einer Prü­fungs­leis­tung durch den Erst­kor­rek­tor voll­um­fäng­lich an, führt dies nicht dazu, dass er im Rah­men des Über­den­kens­ver­fah­rens an die dort er­folg­te An­he­bung der Be­no­tung durch den Erst­kor­rek­tor ge­bun­den wäre, und zwar auch dann nicht, wenn die An­he­bung auf der Ab­schwä­chung der Kri­tik an einem

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Die Abi-Wunsch­no­te – Kla­ge statt Leis­tung?

Bei der Bewer­tung von Prü­fungs­klau­su­ren steht dem Prü­fer ein Beur­tei­lungs­spiel­raum zu, so dass eine gericht­li­che Kor­rek­tur von Prü­fungs­ent­schei­dun­gen grund­sätz­lich nur in Betracht kommt, wenn Ver­fah­rens­feh­ler began­gen, anzu­wen­den­des Recht ver­kannt, ein unrich­ti­ger Sach­ver­halt unter­stellt, all­ge­mein­gül­ti­ge Bewer­tungs­maß­stä­be ver­letzt oder sach­frem­de Erwä­gun­gen ange­stellt wor­den sind. Außer­dem kann noch geprüft wer­den, ob die Bewer­tung

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Be­wer­tung ein­zel­ner Prü­fungs­leis­tun­gen im Staats­ex­amen

Die Fra­ge, ob der Be­wer­tung einer ein­zel­nen Prü­fungs­leis­tung Re­ge­lungs­qua­li­tät im Sin­ne von § 35 Satz 1 VwVfG zu­kommt, ist aus­schlie­ß­lich an­hand der je­wei­li­gen Prü­fungs­ord­nung zu klä­ren. Im Fal­le eines ge­spal­te­nen Wi­der­spruchs­be­scheids, mit dem einem Be­geh­ren eines Prüf­lings nach Neu­be­wer­tung bzw. Prü­fungs­wie­der­ho­lung hin­sicht­lich ein­zel­ner Prü­fungs­leis­tun­gen statt­ge­ge­ben und hin­sicht­lich an­de­rer Prü­fungs­leis­tun­gen nicht statt­ge­ge­ben

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Gericht­li­che Kon­trol­le von Prü­fungs­be­wer­tun­gen

Bei Kla­gen gegen den abschlie­ßen­den Prü­fungs­be­scheid ist eine vol­le gericht­li­che Kon­trol­le der Prü­fungs­be­wer­tun­gen mög­lich. Die Bewer­tung einer ein­zel­nen Prü­fungs­leis­tung kann der Prü­fungs­teil­neh­mer in sei­ne Kla­ge gegen den abschlie­ßen­den Prü­fungs­be­scheid auch dann ein­be­zie­hen, wenn sei­ner Rüge gegen die­se Bewer­tung in einem frü­he­ren Wider­spruchs­be­scheid anders als Rügen gegen die Bewer­tun­gen ande­rer Prü­fungs­leis­tun­gen

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Die ver­lo­ren gegan­ge­nen Klau­sur

Geht eine Klau­sur ver­lo­ren, kann sie nicht als bestan­den bewer­tet wer­den. Eine fik­ti­ve Bewer­tung ist nicht mög­lich. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Koblenz in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Stu­den­ten, der klag­te, um eine ver­lo­ren­ge­gan­ge­ne Klau­sur als bestan­den bewer­tet zu bekom­men. Der Klä­ger stu­diert am Zen­trum für Fern­stu­di­en und uni­ver­si­tä­re

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