Psychische Beihilfe

Psy­chi­sche Bei­hil­fe

Die blo­ße Anwe­sen­heit am Tat­ort reicht für die Annah­me einer psy­chi­schen Bei­hil­fe nicht aus. Viel­mehr bedarf es inso­weit kon­kre­ter Fest­stel­lun­gen, inwie­weit der mög­li­che Gehil­fe hier­durch den Tatent­schluss des Haupt­tä­ters bestärkt oder ihn bei der Tat­aus­füh­rung unter­stützt hat, indem er ihm durch sei­ne Anwe­sen­heit ein Gefühl der Sicher­heit bei der Tat­aus­füh­rung

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Beihilfe zum Raub - und die bloße Kenntnis von der Tat

Bei­hil­fe zum Raub – und die blo­ße Kennt­nis von der Tat

Wegen Bei­hil­fe wird gemäß § 27 Abs. 1 StGB bestraft, wer vor­sätz­lich einem ande­ren zu des­sen vor­sätz­lich began­ge­ner rechts­wid­ri­ger Tat Hil­fe leis­tet. Die­se Hil­fe­leis­tung muss sich auf die Bege­hung der Haupt­tat zwar nicht kau­sal aus­wir­ken; erfor­der­lich ist aber, dass sie die Haupt­tat zu irgend­ei­nem Zeit­punkt zwi­schen Ver­suchs­be­ginn und Been­di­gung in irgend­ei­ner

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Der Fahrer des Fluchtfahrzeugs

Der Fah­rer des Flucht­fahr­zeugs

Eine psy­chi­sche Bei­hil­fe (§ 27 StGB) könn­te dar­in bestehen, dass der Fah­rer des Flucht­fahr­zeugs bereits im Vor­feld der Taten eine Zusa­ge erteil­te, das Flucht­fahr­zeug zu über­neh­men und/​oder beim Trans­port der Beu­te behilf­lich zu sein. Ande­ren­falls (vgl. § 257 Abs. 3 StGB) kommt eine Begüns­ti­gung (§ 257 Abs. 1 StGB) in Betracht, indem

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Der Türsteher als Gehilfe

Der Tür­ste­her als Gehil­fe

Dar­in, dass die Tür offen gehal­ten wird, um dem Täter nach der Schuss­ab­ga­be die Flucht zu erleich­tern und ihm bei der Tat­aus­füh­rung bei­zu­ste­hen, kann eine zumin­dest psy­chi­sche Hil­fe­leis­tung gese­hen wer­den. Denn der Täter konn­te sich dadurch in sei­nem Tatent­schluss bestärkt sehen und ein erhöh­tes Gefühl der Sicher­heit ver­mit­telt bekom­men .

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Beihilfe - ohne kausale Auswirkung auf die Tat

Bei­hil­fe – ohne kau­sa­le Aus­wir­kung auf die Tat

Wegen Bei­hil­fe wird gemäß § 27 Abs. 1 StGB bestraft, wer vor­sätz­lich einem ande­ren zu des­sen vor­sätz­lich began­ge­ner rechts­wid­ri­ger Tat Hil­fe leis­tet. Die­se Hil­fe­leis­tung muss sich auf die Bege­hung der Haupt­tat zwar nicht kau­sal aus­wir­ken; erfor­der­lich ist aber, dass sie die Haupt­tat zu irgend­ei­nem Zeit­punkt zwi­schen Ver­suchs­be­ginn und Been­di­gung in irgend­ei­ner

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Die Tatbeteiligung der Bandenmitglieder

Die Tat­be­tei­li­gung der Ban­den­mit­glie­der

Allein die Ban­den­mit­glied­schaft kann nicht zu einer Ver­ur­tei­lung wegen Betei­li­gung an allen von den Ban­den­mit­glie­dern began­ge­nen Tat­hand­lun­gen füh­ren. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs sind die Ban­den­mit­glied­schaft und die Betei­li­gung an einer Band­en­tat unab­hän­gig von­ein­an­der zu beur­tei­len . Schlie­ßen sich meh­re­re Täter zu einer Ban­de zusam­men, um fort­ge­setzt Dieb­stäh­le nach §

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Der Tatbeitrag des Gehilfen

Der Tat­bei­trag des Gehil­fen

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung ist als Hil­fe­leis­tung im Sin­ne des § 27 Abs. 1 StGB jede Hand­lung anzu­se­hen, wel­che die Her­bei­füh­rung des Tat­er­fol­ges durch den Haupt­tä­ter objek­tiv för­dert oder erleich­tert; dass sie für den Ein­tritt des Erfol­ges in sei­nem kon­kre­ten Geprä­ge in irgend­ei­ner Wei­se kau­sal wird, ist nicht erfor­der­lich. Zwar setzt Bei­hil­fe

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Psychische Beihilfe - und der erforderliche Tatbeitrag

Psy­chi­sche Bei­hil­fe – und der erfor­der­li­che Tat­bei­trag

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung ist als Hil­fe­leis­tung im Sin­ne des § 27 Abs. 1 StGB grund­sätz­lich jede Hand­lung anzu­se­hen, wel­che die Her­bei­füh­rung des Tat­er­fol­ges durch den Haupt­tä­ter objek­tiv för­dert oder erleich­tert; dass sie für den Ein­tritt des Erfol­ges in sei­nem kon­kre­ten Geprä­ge in irgend­ei­ner Wei­se kau­sal wird, ist nicht erfor­der­lich. Eine sol­che

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Mittäter, Gehilfe - und die Zurechnung späteren fremden Handelns

Mit­tä­ter, Gehil­fe – und die Zurech­nung spä­te­ren frem­den Han­delns

Bei Betei­li­gung meh­re­rer Per­so­nen, von denen nicht jede sämt­li­che Tat­be­stands­merk­ma­le ver­wirk­licht, ist Mit­tä­ter, wer sei­nen eige­nen Tat­bei­trag so in die Tat ein­fügt, dass er als Teil der Hand­lung eines ande­ren Betei­lig­ten und umge­kehrt des­sen Han­deln als Ergän­zung des eige­nen Tat­an­teils erscheint. Stets muss sich die­se Mit­wir­kung aber nach der Wil­lens­rich­tung

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Beihilfe zur Beihilfe

Bei­hil­fe zur Bei­hil­fe

Zwar ist auch eine "Bei­hil­fe zur Bei­hil­fe" recht­lich mög­lich . Jedoch setzt Bei­hil­fe durch posi­ti­ves Tun einen durch eine bestimm­te Hand­lung erbrach­ten Tat­bei­trag des Gehil­fen vor­aus . Dies gilt in den beson­ders pro­ble­ma­ti­schen Fäl­len der blo­ßen Ver­mitt­lung eines "Gefühls der Sicher­heit" erst recht. Allein das Wis­sen um die Bege­hung der

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