Betriebs­ren­ten – und die Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht

Ren­ten­zah­lun­gen von Pen­si­ons­kas­sen sind nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen in der gesetz­li­chen Kran­ken- und sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung nicht bei­trags­pflich­tig. Es ver­stößt gegen das Gleich­heits­ge­bot, wenn für die Berech­nung der Bei­trä­ge von Rent­nern zur gesetz­li­chen Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung sol­che Zah­lun­gen berück­sich­tigt wer­den, die auf einem nach Ende des

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Beschränk­te Steu­er­pflicht für in das Aus­land gezahl­te Ren­ten­ver­si­che­rungs­leis­tun­gen

Die beschränk­te Ein­kom­men­steu­er­pflicht der von der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung Bund in das Aus­land (hier: Kana­da) gezahl­ten Ren­ten wird nicht durch das DBA-Kana­­da 2001 aus­ge­schlos­sen. Die in Art. 18 Abs. 3 Buchst. c DBA-Kana­­da 2001 vor­ge­nom­me­ne Zuord­nung des Besteue­rungs­rechts für Sozi­al­ver­si­che­rungs­ren­ten an Kana­da lässt das in Art. 18 Abs. 1 Satz 2 DBA-Kana­­da 2001 vor­be­hal­te­ne Quel­len­be­steue­rungs­recht

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Aus­ge­fal­le­ne Ren­ten­zah­lun­gen – und die abwei­chen­de Steu­er­fest­set­zung aus Bil­lig­keits­grün­den

Wird für eine von Todes wegen erwor­be­ne Leib­ren­te nach § 23 Abs. 1 ErbStG die jähr­li­che Besteue­rung des Jah­res­werts gewählt und fal­len die Ren­ten­zah­lun­gen spä­ter wegen der Zah­lungs­un­fä­hig­keit und Über­schul­dung des Ver­pflich­te­ten aus, kann eine abwei­chen­de Fest­set­zung der Erb­schaft­steu­er für die Ablö­sung der Jah­res­steu­er nach § 23 Abs. 2 ErbStG i.V.m. §

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Der Rechen­feh­ler im Ren­ten­be­scheid

Wird auf­grund eines Rechen­feh­lers im Ren­ten­be­scheid ein zu hoher Betrag ange­ge­ben und ein Ver­trau­en des Emp­fän­gers in die Höhe der Zah­lung ist nicht schutz­wür­dig , kann die­ser Bescheid für die Zukunft zurück­ge­nom­men wer­den. Das hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Rent­ners ent­schie­den, dem die um 1000

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Die Ren­ten­hö­he der Ange­hö­ri­gen des ehe­ma­li­gen Minis­te­ri­ums für Staats­si­cher­heit

§ 7 AAÜG in sei­ner der­zeit gel­ten­den Fas­sung ist ver­fas­sungs­ge­mäß und ver­letzt nicht die Grund­rech­te aus Art 3 Abs 1 GG und Art 14 GG. Mit die­ser Begrün­dung hat das Bun­des­so­zi­al­ge­richt die Gewäh­rung einer höhe­ren Ren­te der Klä­ge­rin ohne Begren­zung ihrer wäh­rend der Zuge­hö­rig­keit zum Son­der­ver­sor­gungs­sys­tem des ehe­ma­li­gen Minis­te­ri­ums für Staats­si­cher­heit erziel­ten Arbeits­ent­gel­te

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Rück­erstat­tungs­an­sprü­che gegen Kon­to­be­voll­mäch­tig­te

Auch wenn eine Voll­macht über das Bank­kon­to des ver­stor­be­nen Ren­ten­be­zie­hers vor­liegt, macht die­se Voll­macht den Bevoll­mäch­tig­ten nicht ohne Wei­te­res zum Ver­fü­gen­den im Sin­ne des § 118 Abs. 4 Satz 1 SGB VI. Das Sozi­al­ge­richt Ham­burg hat im Fall eines ver­stor­be­nen Ren­ten­be­zie­hers ent­schie­den, dass die Ren­ten­ver­si­che­rung gegen die kon­to­be­voll­mäch­tig­te Toch­ter, die aber nicht

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Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht von Stif­tungs­zu­wen­dun­gen

Bei monat­li­chen Zah­lun­gen aus einer Stif­tung han­delt es sich um bei­trags­pflich­ti­ge Ver­sor­gungs­be­zü­ge i.S. von § 229 Abs 1 Satz 1 Nr 5 SGB V. Im hier ent­schie­de­nen Fall bil­lig­te das Bun­des­so­zi­al­ge­richt, dass die Kran­ken­kas­se von dem als Rent­ner pflicht­ver­si­cher­ten Klä­ger aus den monat­li­chen Zah­lun­gen der Stif­tung die gefor­der­ten Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge ver­lan­gen. Dafür

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Ver­sor­gungs­werk der Pres­se

Unter die Ver­­­si­che­­rungs- und Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen gem. § 229 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 SGB V, die für Ange­hö­ri­ge bestimm­ter Beru­fe errich­tet wor­den ist, ist das Ver­sor­gungs­werk der Pres­se nicht ein­zu­glie­dern. Eine Ren­ten­zah­lung aus einer vom Ver­sor­gungs­werk der Pres­se Gmbh ver­mit­tel­ten Lebens­ver­si­che­rung ist viel­mehr eine Ren­te der betrieb­li­chen Alters­ver­sor­gung im Sin­ne von §

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Gehalts­abre­tung, Ren­ten­ab­tre­tung und Pfän­dungs­schutz

Die voll­stre­ckungs­recht­li­che Vor­schrift über die Zusam­men­rech­nung von Arbeits­ein­kom­men und Ansprü­chen auf Leis­tun­gen nach dem Sozi­al­ge­setz­buch ist bei der Bestim­mung des pfänd­ba­ren Betra­ges im Rah­men der Abtre­tung der­ar­ti­ger For­de­run­gen ent­spre­chend anzu­wen­den. Ob die Par­tei­en der Abtre­tungs­ver­ein­ba­rung die Zusam­men­rech­nung von Arbeits­ein­kom­men und Ansprü­chen auf Leis­tun­gen nach dem Sozi­al­ge­setz­buch gewollt haben, ob die­se

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Ren­ten­zah­lun­gen als dau­ern­de Last

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne Recht­spre­chung zu der Fra­ge, wann eine Ren­ten­zah­lung ein­kom­men­steu­er­lich als dau­ern­de Last berück­sich­ti­gungs­fä­hig ist, geän­dert. Nun­mehr steht dem Abzug von Ren­ten­zah­lun­gen als dau­ern­de Last nicht (mehr) ent­ge­gen, dass der Begüns­tig­te durch Erbein­set­zung oder Ver­mächt­nis exis­tenz­si­chern­des Ver­mö­gen aus der Erb­mas­se erhält.

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Betriebs­über­tra­gung gegen Ange­hö­ri­gen­ren­te

Sind auf­grund eines Schen­kungs­ver­spre­chens von Todes wegen ( 2301 Abs. 1 Satz 1 BGB) wie­der­keh­ren­de Leis­tun­gen an einen vom Vermgens­über­ge­ber bestimm­ten Drit­ten zu erbrin­gen, sind die­se Leis­tun­gen erbrecht­li­chen Ver­pflich­tun­gen gleich­zu­stel­len, deren Ablö­sung nicht zu steu­er­lich zu beürck­sich­ti­gen­den Anschaf­fungs­kos­ten führt. Die Leis­tun­gen zur Ablö­sung einer frei­wil­lig begrün­de­ten Ren­ten­ver­pflich­tung sind kei­ne Ver­äu­ße­rungs­kos­ten.

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