Erfah­rungs­stu­fen in der Rich­ter­be­sol­dung – und die Alters­dis­kri­mi­nie­rung

Eine Neu­re­ge­lung der Besol­dung nach Erfah­rungs­stu­fen (auch) für Rich­ter begeg­net weder ver­­­fas­­sungs- noch uni­ons­recht­li­chen Beden­ken. Weder von Ver­fas­sungs wegen noch uni­ons­recht­lich ist es gebo­ten, für Rich­ter wegen Beson­der­hei­ten ihrer Tätig­keit unter dem Gesichts­punkt der Stu­fung eine ande­re Art der Besol­dung als für Beam­te vor­zu­se­hen, und zwar weder ein Ein­heits­ge­halt noch

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Absen­kung der Ein­gangs­be­sol­dung für Beam­te und Rich­ter

Auch das beson­de­re Treue­ver­hält­nis ver­pflich­tet Beam­te nicht dazu, stär­ker als ande­re zur Kon­so­li­die­rung öffent­li­cher Haus­hal­te bei­zu­tra­gen. Eine Ein­schrän­kung des Grund­sat­zes der amts­an­ge­mes­se­nen Ali­men­tie­rung aus rein finan­zi­el­len Grün­den kann zur Bewäl­ti­gung einer der in Art. 109 Abs. 3 Satz 2 GG genann­ten Aus­nah­me­si­tua­tio­nen nur in Ansatz gebracht wer­den, wenn die betref­fen­de gesetz­ge­be­ri­sche Maß­nah­me

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Amts­an­ge­mes­sen­heit der Rich­ter­be­sol­dung in Ber­lin

Die Ver­mu­tung ei­ner ver­fas­sungs­wid­ri­gen Un­tera­li­men­ta­ti­on kann auch dann be­stehen, wenn nur zwei der fünf vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt für die Prü­fung auf der ers­ten Stu­fe be­nann­ten Pa­ra­me­ter er­füllt sind, dies aber in be­son­ders deut­li­cher Wei­se. Ob die Ali­men­ta­ti­on ih­re qua­li­täts­si­chern­de Funk­ti­on noch er­füllt, kann u.a. an­hand der Ent­wick­lung der ge­for­der­ten Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen ge­prüft

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Über­tra­gung eines höhe­ren Sta­tusam­tes – und die War­te­frist im rhein­land-pfäl­zi­schen Besol­dungs­recht

Die Ein­füh­rung einer "War­te­frist" hin­sicht­lich der Besol­dung bei Über­tra­gung eines höhe­ren Sta­tusam­tes stellt eine dem ein­fa­chen Gesetz­ge­ber ver­wehr­te struk­tu­rel­le Ver­än­de­rung und kei­ne blo­ße Modi­fi­ka­ti­on eines her­ge­brach­ten Grund­sat­zes des Berufs­be­am­ten­tums dar. Zwar ist es dem Gesetz­ge­ber grund­sätz­lich nicht ver­wehrt, das Besol­dungs­ge­fü­ge anders zu struk­tu­rie­ren. Er muss jedoch gewähr­leis­ten, dass mit einem

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Rich­ter­be­sol­dung – und die frü­he­re Tätig­keit als Flug­gast­ab­fer­ti­ger

Eine Vor­tä­tig­keit eines Rich­ters kann nur dann i.S.v. § 38a Abs. 1 Nr. 3 Alt. 2 BBesG Bln für den Erwerb der nach § 9 Nr. 4 DRiG not­wen­di­gen sozia­len Kom­pe­tenz för­der­lich sein, wenn die Stär­kung der für den Beruf des Rich­ters wesent­li­chen Ele­men­te der sozia­len Kom­pe­tenz im Vor­der­grund die­ser Vor­tä­tig­keit gestan­den hat und für

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Rich­ter­be­sol­dung in Ber­lin

Die Rich­ter­be­sol­dung der Jah­re 2009 bis 2015 in Ber­lin ist nach Ansicht des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Ber­­lin-Bran­­den­burg ver­fas­sungs­ge­mäß. Das für das Land Ber­lin maßgeb­liche Besol­dungs­recht ist hier­nach – anders als im Land Bran­den­burg – mit Art. 33 Abs. 5 GG verein­bar, soweit es die rich­ter­lichen Besol­dungs­gruppen R 1 bis R 3 in den Kalen­der­jahren 2009 bis 2015

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Rich­ter­be­sol­dung – und die frü­he­re Tätig­keit als Ste­war­dess

War ein Rich­ter vor sei­ner Ein­stel­lung in den Rich­ter­dienst als Flug­be­glei­ter (Ste­ward) oder als Flug­gast­ab­fer­ti­ger tätig, sind die­se Zei­ten bei der Fest­set­zung der Erfah­rungs­stu­fe nicht zu berück­sich­ti­gen, nach der sich die Besol­dung des Rich­ters rich­tet. Dies muss­te jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt im Fall eines Ber­li­ner Rich­ters ent­schei­den. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin hat­te

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Voll­stre­ckungs­an­ord­nun­gen des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts – und die Tätig­keit des Gesetz­ge­bers

Sofern der Gesetz­ge­ber ein (Änderungs-)Gesetz erlässt, wel­ches sei­ner­seits Gegen­stand eigen­stän­di­ger Prü­fung in einem kon­kre­ten Nor­­men­­kon­­troll- oder Ver­fas­sungs­be­schwer­de­ver­fah­ren sein kann, ist der Weg über § 35 BVerfGG grund­sätz­lich ver­sperrt. Die Anträ­ge auf Erlass von Voll­stre­ckungs­an­ord­nun­gen nach § 35 BVerfGG (hier: im Nach­gang zum Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts vom 05.05.2015 zur Rich­ter­be­sol­dung in

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Ver­fas­sungs­wid­ri­ge Rich­ter­be­sol­dung in Bran­den­burg?

Die Rich­ter­be­sol­dung – kon­kret der Besol­dungs­ord­nung R2 mit Amts­zu­la­ge – der Jah­re 2004 bis 2013 in Bran­den­burg war nach Ansicht des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Ber­­lin-Bran­­den­burg ver­fas­sungs­wid­rig. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg hat daher im Rah­men einer kon­kre­ten Nor­men­kon­trol­le dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die Fra­ge zur Ent­schei­dung vor­ge­legt, ob das für das Land Bran­den­burg maß­geb­li­che Besol­dungs­recht mit Art.

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Vom Flug­be­glei­ter zum Rich­ter

Die Tätig­keit als Flug­be­glei­ter ist kei­ne besol­dungs­recht­li­che Erfah­rungs­zeit eines Rich­ters. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg hat – anders als in der Vor­in­stanz noch das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin – die Kla­ge eines Rich­ters des Lan­des Ber­lin abge­wie­sen, sei­ne vor der Ein­stel­lung als Rich­ter aus­ge­üb­ten Tätig­kei­ten als Flug­be­glei­ter und Flug­gast­ab­fer­ti­ger als besol­dungs­recht­lich rele­van­te Erfah­rungs­zeit anzu­er­ken­nen,

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Amts­an­ge­mes­se­ne Rich­ter­be­sol­dung

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat den drei­stu­fi­gen Prü­fungs­maß­stab näher defi­niert, nach denen die Besol­dung von Rich­tern und Staats­an­wäl­ten auf ihre Ver­ein­bar­keit mit dem Grund­satz der amts­an­ge­mes­se­nen Ali­men­ta­ti­on zu über­prü­fen ist: Inhalts­über­sichtDas Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts im Über­blickPrü­fungs­sche­maDie Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richtsDie Aus­gangs­sach­ver­hal­te… aus Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len… aus Sach­­sen-Anhalt… aus Rhein­­land-Pfalz­Ver­­­fas­­sungs­­­rech­t­­li­cher Maß­stab für die Rich­te­ra­li­men­ta­ti­onPrak­ti­sche Umset­zung der

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Unter­schied­li­che Rich­ter­be­sol­dung an den Ober­ge­rich­ten in Ber­lin und Bran­den­burg

Die unter­schied­li­che Besol­dung von Rich­tern an gemein­sa­men Ober­ge­rich­ten in Ber­lin und Bran­den­burg ist nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin recht­lich nicht zu bean­stan­den. Der Klä­ger in dem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin ent­schie­de­nen Fall ist seit 2012 Rich­ter am Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg. Die­ses Gericht ist eines von vier gemein­sa­men Ober­ge­rich­ten, die die Län­der

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