2 x nicht gerin­ge Men­ge

Bereits wie­der­holt hat der Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­den, dass eine gerin­ge Über­schrei­tung der Unter­gren­ze zur nicht gerin­gen Men­ge ein Straf­mil­de­rungs­grund ist.

2 x nicht gerin­ge Men­ge

Das Zwei­fa­che der nicht gerin­gen Men­ge an Betäu­bungs­mit­teln ist auch noch der­art gering, dass dies jeden­falls nicht als bestim­men­der Straf­schär­fungs­grund gewer­tet wer­den kann 1.

Im Übri­gen weist der Bun­des­ge­richts­hof dar­auf hin, dass es sich bei der Sicher­stel­lung des ein­ge­führ­ten Rausch­gifts einer­seits und bei den Vor­stra­fen des Ange­klag­ten sowie der Gefähr­lich­keit von Crys­tal ande­rer­seits um Umstän­de han­delt, die bereits bei Prü­fung des min­der schwe­ren Fal­les und nicht erst aus­schließ­lich bei der Straf­zu­mes­sung im enge­ren Sin­ne Berück­sich­ti­gung fin­den müs­sen.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 27. Sep­tem­ber 2016 – 2 StR 41/​16

  1. vgl. für das 2, 5fache BGH, Beschluss vom 25.02.2016 – 2 StR 39/​16, NStZ-RR 2016, 141 sowie für das 2, 6fache BGH, Beschluss vom 30.06.2016 – 2 StR 476/​15[]