Anrech­nung einer Unter­brin­gung auf eine ver­fah­rens­frem­de Frei­heits­stra­fe

Über die Anrech­nung einer Unter­brin­gung auf eine ver­fah­rens­frem­de Frei­heits­stra­fe ent­schei­det die für die Füh­rung des für eine Anrech­nung in Betracht kom­men­den Ver­fah­rens zustän­di­ge Staats­an­walt­schaft. Erst gegen die Ent­schei­dung der Staats­an­walt­schaft kann das Gericht nach § 458 Abs. 1 StPO ange­ru­fen wer­den.

Anrech­nung einer Unter­brin­gung auf eine ver­fah­rens­frem­de Frei­heits­stra­fe

Über die Anrech­nung einer Unter­brin­gung auf eine ver­fah­rens­frem­de Frei­heits­stra­fe ent­schei­det nicht die Straf­voll­stre­ckungs­kam­mer, son­dern die für die Füh­rung des für eine Anrech­nung in Betracht kom­men­den Ver­fah­rens zustän­di­ge Staats­an­walt­schaft 1. Erst gegen deren Ent­schei­dung kann das Gericht nach § 458 Abs. 1 StPO ange­ru­fen wer­den.

Ober­lan­des­ge­richt Braun­schweig, Beschluss vom 31. März 2014 – 1 Ws 47/​14

  1. BVerfG, Beschluss vom 27.03.2012 – 2 BvR 2258/​09; OLG Braun­schweig, Beschluss vom 18.10.2012 – Ws 283/​12 unter II. 2[]