Beweis­wür­di­gung – und sei­ne objek­ti­ven Grund­la­gen

Die zur rich­ter­li­chen Über­zeu­gung erfor­der­li­che per­sön­li­che Gewiss­heit des Rich­ters setzt objek­ti­ve Grund­la­gen vor­aus, die aus ratio­na­len Grün­den den Schluss erlau­ben, dass das fest­ge­stell­te Gesche­hen mit hoher Wahr­schein­lich­keit mit der Wirk­lich­keit über­ein­stimmt.

Beweis­wür­di­gung – und sei­ne objek­ti­ven Grund­la­gen

Des­halb müs­sen die Urteils­grün­de erken­nen las­sen, dass die Beweis­wür­di­gung auf einer trag­fä­hi­gen, ver­stan­des­mä­ßig ein­seh­ba­ren Tat­sa­chen­grund­la­ge beruht und sich nicht als blo­ße Ver­mu­tung erweist 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 27. April 2017 – 2 StR 592/​16

  1. st. Rspr., vgl. etwa BGH, Urteil vom 24.11.1992 – 5 StR 456/​92, StV 1993, 510; BGH, Beschluss vom 12.12 2001 – 5 StR 520/​01, StV 2002, 235; BGH, Beschluss vom 22.08.2013 – 1 StR 378/​13, NStZ-RR 2013, 387[]