Die in eine Gesamtfreiheitsstrafe einbezogene Einzelgeldstrafe – und die Festsetzung der Tagessatzhöhe

Die Festsetzung der Tagessatzhöhe (§ 40 Abs. 2 Satz 1 StGB), die neben der Bemessung der Tagessatzzahl einen selbständigen Strafzumessungsvorgang darstellt1, ist auch dann erforderlich, wenn, wie hier, die Einzelgeldstrafe gemäß § 53 Abs. 2 Satz 1 StGB in eine Gesamtfreiheitsstrafe einbezogen wird2.

Die in eine Gesamtfreiheitsstrafe einbezogene Einzelgeldstrafe – und die Festsetzung der Tagessatzhöhe

Der Tatrichter hat daher die Bestimmung der Tagessatzhöhe nach Aufhebung durch das Revisionsgericht- nachzuholen3.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 19. Juni 2018 – 2 StR 211/18

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 30.11.1976 – 1 StR 319/76, BGHSt 27, 70, 72; Beschluss vom 10.06.1986 – 1 StR 445/85, BGHSt 34, 90, 92[]
  2. st. Rspr.; vgl. BGH, Beschluss vom 08.04.2014 – 1 StR 126/14, NStZ-RR 2014, 208, 209 mwN[]
  3. vgl. BGH, Beschluss vom 14.05.1981 – 4 StR 599/80, BGHSt 30, 93, 97[]