Ver­stän­di­gung im Straf­ver­fah­ren

Heu­te tritt die gesetz­li­che Rege­lung der Ver­stän­di­gung im Straf­ver­fah­ren in Kraft, mit der gesetz­lich gere­gelt wer­den soll, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen sol­che Ver­stän­di­gun­gen mög­lich sind. Abspra­chen darf es künf­tig nur in der öffent­li­chen Haupt­ver­hand­lung zusam­men mit weit­rei­chen­de Doku­men­ta­ti­ons- und Mit­tei­lungs­pflich­ten geben.

Ver­stän­di­gung im Straf­ver­fah­ren

Die bewähr­ten Grund­sät­ze des Straf­pro­zes­ses blei­ben unan­ge­tas­tet. Ins­be­son­de­re darf die Ver­stän­di­gung nie allei­ni­ge Grund­la­ge des Urteils sein. Die Stra­fe muss trotz der Ver­stän­di­gung der Schuld des Täters gerecht wer­den. Und das Urteil bleibt in vol­lem Umfang über­prüf­bar.

Die Ein­zel­hei­ten der gesetz­li­chen Neu­re­ge­lung hat­ten wir bereits anläss­lich der Ver­ab­schie­dung des Geset­zes im Deut­schen Bun­des­tag beschrie­ben.

  1. BGBl. I S. 2353[]