Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge in der GmbH

Der Geschäfts­füh­rer einer GmbH ist, wie der BGH jetzt noch­mals bestäigt hat, wegen Vor­ent­hal­tens von Arbeit­neh­mer­an­tei­len zur Sozi­al­ver­si­che­rung auch dann gemäß § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 266 a StGB haf­tungs­recht­lich per­sön­lich ver­ant­wort­lich, wenn die GmbH zwar zum Fäl­lig­keits­zeit­punkt nicht über die erfor­der­li­chen Mit­tel ver­fügt, er es jedoch pflicht­wid­rig unter­las­sen hat, die Erfül­lung die­ser Ver­pflich­tung durch Bil­dung von Rück­la­gen, not­falls auch durch Kür­zung der Net­to­lohn­zah­lung sicher­zu­stel­len.

Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge in der GmbH

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 25. Sep­tem­ber 2006 – II ZR 108/​05