Rechts­mit­tel gegen eine Wie­der­ein­set­zung

Die einer Pro­zess­par­tei gewähr­te Wie­der­ein­set­zung gegen die Ver­säu­mung der Frist (hier: zur Ein­le­gung des Ein­spruchs gegen den Voll­stre­ckungs­be­scheid) ist nach § 238 Abs. 3 ZPO unan­fecht­bar.

Rechts­mit­tel gegen eine Wie­der­ein­set­zung

Dies bedeu­tet nicht nur, dass der Beschluss über die Wie­der­ein­set­zung selbst unan­greif­bar ist, son­dern dass die Wie­der­ein­set­zung auch dann nicht über­prüft wer­den kann, wenn das Ver­fah­ren mit einem Rechts­mit­tel gegen die Haupt­sa­che­ent­schei­dung in die nächs­te Instanz gelangt 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 30. April 2015 – III ZR 192/​14

  1. vgl. nur BT-Drs. VI/​790 S. 47 i.V.m. BT-Drs. 7/​5250 S. 8; BGH, Beschluss vom 07.10.1981 – IVb ZB 825/​81, NJW 1982, 887, 888; BVerfGE 53, 109, 113; Münch­Komm-ZPO/Gehr­lein, 4. Aufl., § 238 Rn. 13; Hk-ZPO/­Sa­en­ger, 6. Aufl., § 238 Rn. 7[]