Anteils­ver­äu­ße­rung nach form­wech­seln­der Umwand­lung

§ 14 UmwStG 1995 fin­giert im Fal­le des Form­wech­sels einen Ver­mö­gens­über­gang. Daher trat die in § 18 Abs. 4 UmwStG 1995 ange­ord­ne­te Gewer­be­steu­er­pflicht des Gewinns aus der Ver­äu­ße­rung des Betriebs einer Per­so­nen­ge­sell­schaft oder eines Anteils an einer sol­chen Gesell­schaft bereits vor Ände­rung der Vor­schrift durch das StEntlG 1999/​2000/​2002 auch dann ein, wenn der Ver­äu­ße­rung eine form­wech­seln­de Umwand­lung einer Kapi­tal­ge­sell­schaft in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft vor­an­ge­gan­gen war.

Anteils­ver­äu­ße­rung nach form­wech­seln­der Umwand­lung

Maß­geb­lich ist der erziel­te Ver­äu­ße­rungs­ge­winn und nicht der Gewinn, der zum Umwand­lungs­stich­tag zu erzie­len gewe­sen wäre.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 26. Juni 2007 – IV R 58/​06