Prü­fungs­an­ord­nung bei voll­be­en­de­ter Schiff­fahrts­gell­schaft

Die Prü­fungs­an­ord­nung "geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen" umfasst auch die Prü­fung der geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung des Unter­schieds­be­trags gemäß § 5a Abs. 4 EStG bei der Ton­nage­steu­er.

Prü­fungs­an­ord­nung bei voll­be­en­de­ter Schiff­fahrts­gell­schaft

Nach Voll­be­en­di­gung der Per­so­nen­ge­sell­schaft infol­ge Ver­schmel­zung auf eine ande­re Per­so­nen­ge­sell­schaft ist letz­te­re als Gesamt­rechts­nach­fol­ge­rin Adres­sa­tin der Prü­fungs­an­ord­nung.

Der nach Voll­be­en­di­gung an die ehe­ma­li­gen Gesell­schaf­ter gerich­te­te Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid kann nicht durch die Gesamt­rechts­nach­fol­ge­rin ange­foch­ten wer­den; bei aus­drück­li­cher Kla­ge als Gesamt­rechts­nach­fol­ge­rin schei­tert eine ander­wei­ti­ge Aus­le­gung oder Umdeu­tung.

Finanz­ge­richt Ham­burg, Urteil vom 4. Novem­ber 2010 – 3 K 65/​10