Gemein­sa­me Ent­schei­dung in der Sache und über den PKH-Antrag

Eine vor­he­ri­ge Beschei­dung des Begeh­rens auf Pro­zess­kos­ten­hil­fe ist nur erfor­der­lich, wenn dies im Inter­es­se eines effek­ti­ven Rechts­schut­zes gebo­ten ist, mit­hin die mög­li­che Ein­schal­tung eines bei­zu­ord­nen­den Anwalts Ein­fluss auf die Sach­ent­schei­dung des Gerichts haben kann 1.

Gemein­sa­me Ent­schei­dung in der Sache und über den PKH-Antrag

Dies trifft im vor­lie­gen­den Fall, in dem sowohl der PKH-Antrag als auch die Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de bereits von einem (sach­kun­di­gen) Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten gestellt bzw. erho­ben und begrün­det wor­den ist, nicht zu 2.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 20. Sep­tem­ber 2012 – III B 44/​12

  1. vgl. BVerfG, Beschluss vom 13.07.1992 – 1 BvR 99/​90, NJW-RR 1993, 382; BFH, Beschluss vom 03.03.2010 – VIII B 173/​09[]
  2. z.B. BFH, Beschluss vom 26.08.2010 – X B 210/​09, BFH/​NV 2010, 2287[]