Steu­er­erklä­rungs­fris­ten 2007

Die das Kalen­der­jahr 2006 betref­fen­den Steu­er­erklä­run­gen sind gemäß nach § 149 Abs. 2 AO bis zum 31. Mai 2007 abzu­ge­ben. Dies betrifft die Steu­er­erklä­run­gen zur

Steu­er­erklä­rungs­fris­ten 2007
  • Ein­kom­men­steu­er ein­schließ­lich der Erklä­run­gen zur geson­der­ten sowie zur geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung von Grund­la­gen für die Ein­kom­mens­be­steue­rung sowie zur geson­der­ten Fest­stel­lung des ver­blei­ben­den Ver­lust­vor­trags,
  • Kör­per­schaft­steu­er ein­schließ­lich der Erklä­run­gen nach §§ 27, 28, 37 und 38 KStG, zur geson­der­ten Fest­stel­lung des ver­blei­ben­den Ver­lust­vor­trags sowie für die Zer­le­gung der Kör­per­schaft­steu­er,
  • Gewer­be­steu­er ein­schließ­lich der Erklä­run­gen zur geson­der­ten Fest­stel­lung des vor­trags­fä­hi­gen Gewer­be­ver­lus­tes sowie für die Zer­le­gung des Steu­er­mess­be­trags,
  • Umsatz­steu­er und zur
  • geson­der­ten oder zur geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung nach § 18 Außen­steu­er­ge­setz

Bei Ein­künf­ten aus Land- und Forst­wirt­schaft, die nach einem vom Kalen­der­jahr abwei­chen­den Wirt­schafts­jahr ermit­teln wer­den, endet die Frist nicht vor Ablauf des drit­ten Monats, der auf den Schluss des Wirt­schafts­jah­res 2006/​2007 folgt.

Sofern die Steu­er­erklä­run­gen durch Ange­hö­ri­ge eines steu­er­be­ra­ten­den Berufs (Steu­er­be­ra­ter, Rechts­an­wäl­te, Steu­er­be­voll­mäch­tig­te, Wirt­schafts­prü­fer) erstellt wer­den, hat die Finanz­ver­wal­tung die Abga­be­frist nach § 109 AO all­ge­mein bis zum 31. Dezem­ber 2007 ver­län­gert, bei den Ein­künf­ten aus Land- und Forst­wirt­schaft sogar bis zum 31. März 2008. Aller­dings kön­nen die Finanz­äm­ter die Erklä­run­gen auch "mit ange­mes­se­ner Frist" bereits vor vor Ablauf die­ser all­ge­mein ver­län­ger­ten Frist anfor­dern. Von die­ser Mög­lich­keit soll nach einem gemein­sa­men Rund­erlass der Finanz­mi­nis­ter der Län­der ins­be­son­de­re Gebrauch gemacht wer­den, wenn für Betei­lig­te an Gesell­schaf­ten und Gemein­schaf­ten Ver­lus­te fest­zu­stel­len sind, wenn hohe Abschluss­zah­lun­gen erwar­tet wer­den oder wenn die Arbeits­la­ge der Finanz­äm­ter es erfor­dert. Die all­ge­mei­ne Frist­ver­län­ge­rung gilt nicht für Anträ­ge auf Steu­er­ver­gü­tun­gen und auch nicht für die Abga­be von Umsatz­steu­er­erklä­run­gen, wenn die gewerb­li­che oder beruf­li­che Tätig­keit mit Ablauf des 31. Dezem­ber 2006 ende­te.

Unab­hän­gig von die­ser all­ge­mei­nen Ver­län­ge­rung kann die Abga­be­frist in begrün­de­ten Ein­zel­fäl­len auch bis zum 28. Febru­ar 2008 (bei Land- und Forst­wirt­schaft bis zum 31. Mai 2008) ver­län­gert wer­den. Eine wei­ter­ge­hen­de Frist­ver­län­ge­rung soll dage­gen grund­sätz­lich nicht mehr gewährt wer­den.

Wenn die gewerb­li­che oder frei­be­ruf­li­che Tätig­keit vor dem 31. Dezem­ber 2006 been­det wur­de, ist die Umsatz­steu­er­erklä­rung für das Kalen­der­jahr 2006 einen Monat nach Been­di­gung der gewerb­li­chen oder frei­be­ruf­li­chen Tätig­keit abzu­ge­ben.