Ver­tre­tungs­zwang für die Anhö­rungs­rü­ge

Vor dem Bun­des­fi­nanz­hof muss sich jeder Betei­lig­te, sofern es sich nicht um eine juris­ti­sche Per­son des öffent­li­chen Rechts oder um eine Behör­de han­delt, durch einen Rechts­an­walt, Steu­er­be­ra­ter, Steu­er­be­voll­mäch­tig­ten, Wirt­schafts­prü­fer oder ver­ei­dig­ten Buch­prü­fer als Bevoll­mäch­tig­ten ver­tre­ten las­sen; zur Ver­tre­tung berech­tigt sind auch Gesell­schaf­ten im Sin­ne § 3 Nr. 2 und 3 des Steu­er­be­ra­tungs­ge­set­zes, die durch sol­che Per­so­nen han­deln (§ 62 Abs. 4 FGO).

Ver­tre­tungs­zwang für die Anhö­rungs­rü­ge

Der Ver­tre­tungs­zwang für Ver­fah­ren vor dem Bun­des­fi­nanz­hof gilt auch für die Erhe­bung einer Anhö­rungs­rü­ge, wenn für die bean­stan­de­te Ent­schei­dung ihrer­seits Ver­tre­tungs­zwang galt 1.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 30. Mai 2012 – IX S 5/​12

  1. BFH, Beschluss vom 27.01.2011 – V S 31/​10, BFH/​NV 2011, 838[]