Keltischer Armreif

Natio­nal wert­vol­les Kul­tur­gut – oder: der gol­de­ne, kel­ti­sche Mas­ken­arm­ring

Ein kel­ti­scher Mas­ken­arm­ring zählt zum natio­nal wert­vol­len Kul­tur­gut und sei­ne Abwan­de­rung aus dem Gel­tungs­be­reich des Geset­zes wür­de einen wesent­li­chen Ver­lust für die­sen Kul­tur­be­sitz bedeu­ten. So hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall auf die Beru­fung des beklag­ten Lan­des die Kla­ge gegen die Ein­tra­gungs­ent­schei­dung des Mas­ken­arm­rings in das Ver­zeich­nis

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Die Ausfuhr von national wertvollen Kulturgütern

Die Aus­fuhr von natio­nal wert­vol­len Kul­tur­gü­tern

Bereits die Ein­lei­tung des Ein­tra­gungs­ver­fah­rens in das Ver­zeich­nis natio­nal wert­vol­ler Kul­tur­gü­ter auf der Grund­la­ge des Kul­­tur­­gut-Abwan­­de­­rungs­­­schut­z­­ge­­se­t­­zes (Kult­g­SchG) hat zur Fol­ge, dass die Aus­fuhr des geschütz­ten Kul­tur­gu­tes unter­sagt ist. Auch wenn ein Werk ledig­lich für Aus­stel­lungs­zwe­cke vor­über­ge­hend ins Aus­land ver­bracht wer­den soll, han­delt es sich um eine Aus­fuhr. So das Ver­wal­tungs­ge­richt

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Die Rückgabe von mexikanischen Kulturgütern

Die Rück­ga­be von mexi­ka­ni­schen Kul­tur­gü­tern

Das Kul­tur­gü­ter­rück­ga­be­ge­setz als auch das UNESCO-Kul­­tur­­gu­­t­­über­­ein­­kom­­men sind nicht mit Rück­wir­kung in Kraft gesetzt wor­den und das Ver­trags­ge­setz in Deutsch­land hat erst am 26. April 2007 Gel­tung erlangt. Daher besteht ein Rück­ga­be­an­spruch von Kul­tur­gü­tern nach der gel­ten­den Rechts­la­ge nur dann, wenn das betref­fen­de Kul­tur­gut auch nach dem 26. April 2007 unrecht­mä­ßig

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Kulturgüterschutz für eine einzelne Münze

Kul­tur­gü­ter­schutz für eine ein­zel­ne Mün­ze

Der Kul­tur­gü­ter­schutz kann auch ein­zel­ne Mün­zen umfas­sen. Archäo­lo­gi­sche Gegen­stän­de im Sin­ne der Ver­ord­nung (EG) Nr. 116/​2009 über die Aus­fuhr von Kul­tur­gü­tern sind nur sol­che, die einen Wert für die Archäo­lo­gie haben, also von Men­schen­hand geschaf­fe­ne oder bear­bei­te­te Gegen­stän­de, die Erkennt­nis­se über ver­gan­ge­ne Kul­tu­ren zu ver­mit­teln ver­mö­gen, ins­be­son­de­re etwa über deren

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Aufnahme in das Verzeichnis national wertvollen Kulturgutes

Auf­nah­me in das Ver­zeich­nis natio­nal wert­vol­len Kul­tur­gu­tes

Nach dem Kul­tur­schutz­ge­setz sind Kunst­wer­ke in dem Land in das Ver­zeich­nis ein­zu­tra­gen, in dem sie sich bei Inkraft­tre­ten des Kul­tur­schutz­ge­set­zes befun­den haben. Ist ein Land für die erfolg­te Ein­tra­gung der Kunst­wer­ke nicht zustän­dig gewe­sen, so ist die Ein­tra­gung auf­zu­he­ben. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf die Ein­tra­gung von drei

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Kulturgutschutz für in NS-Zeit enteignete Kulturgüter

Kul­tur­gut­schutz für in NS-Zeit ent­eig­ne­te Kul­tur­gü­ter

Die Mit­tei­lung über die Ein­lei­tung eines Ein­tra­gungs­ver­fah­rens nach dem Kul­tur­gut­schutz­ge­setz stellt kei­nen Ver­wal­tungs­akt i.S.v. § 35 Satz 1 VwVfG dar. Das Kul­tur­gut­schutz­ge­setz fin­det auch auf sol­che Ver­mö­gens­ge­gen­stän­de Anwen­dung, die ihren jüdi­schen Eigen­tü­mern in der Zeit vom 30. Janu­ar 1933 bis zum 8. Mai 1945 durch natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Unrechts­maß­nah­men ent­zo­gen und nach der

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Europäisches Kulturerbe-Siegel

Euro­päi­sches Kul­tur­er­be-Sie­gel

Ab 2013 soll es ein frei­wil­li­ges Euro­päi­sches Kul­­tur­er­­be-Sie­­gel für sym­bo­li­sche Stät­ten euro­päi­scher Geschich­te oder Inte­gra­ti­on geben, laut einer am Mitt­woch vom Par­la­ment ange­nom­me­nen Reso­lu­ti­on. Beson­de­re Auf­merk­sam­keit gilt den „län­der­über­grei­fen­den“ Stät­ten ange­sichts ihrer spe­zi­el­len Sym­bo­lik für die gemein­sa­me euro­päi­sche Geschich­te. Die Mit­glied­staa­ten kön­nen ab 2013 alle zwei Jah­re bis zu zwei

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Vermögensrechtliche Restitution vs. Kulturgutschutz

Ver­mö­gens­recht­li­che Resti­tu­ti­on vs. Kul­tur­gut­schutz

Eine Ver­mö­gens­recht­li­che Resti­tu­ti­on schließt den Kul­tur­gut­schutz nicht aus. Das Gesetz zum Schutz deut­schen Kul­tur­gu­tes gegen Abwan­de­rung – Kul­tur­gut­schutz­ge­setz – fin­det, wie jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schied, auch auf sol­che Ver­mö­gens­wer­te Anwen­dung, die ihren jüdi­schen Eigen­tü­mern durch natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Unrechts­maß­nah­men ent­zo­gen und nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung gemäß § 1 Abs. 6 VermG resti­tu­iert wor­den

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Antike Münze

Anti­ke Mün­ze

Darf auf­grund eines fran­zö­si­schen Amts­hil­fe­er­su­chens eine anti­ke Mün­ze als „fran­zö­si­sches Kul­tur­gut“ beschlag­nahmt wer­den? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück zu beschäf­ti­gen. In dem Ver­fah­ren geht es um die Fra­ge, ob das Nie­der­säch­si­sche Minis­te­ri­um für Wis­sen­schaft und Kul­tur eine anti­ke Mün­ze durch die Staats­an­walt­schaft Osna­brück sicher­stel­len las­sen durf­te.

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Oberlandesgericht München

Neu­schwan­stein gehört uns allen

Das Bun­des­pa­tent­ge­richt hat die vom Deut­schen Patent- und Mar­ken­amt ange­ord­ne­te Löschung der Mar­ke „Neu­schwan­stein“ bestä­tigt. Die Bezeich­nung „Neu­schwan­stein“ war im Jahr 2005 als Mar­ke für eine Viel­zahl von Waren und Dienst­leis­tun­gen zuguns­ten der Baye­ri­schen Schlös­ser­ver­wal­tung ein­ge­tra­gen wor­den. Das Deut­sche Patent- und Mar­ken­amt hat einem gegen die­se Ein­tra­gung gerich­te­ten Löschungs­an­trag vom

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Freiwilliges Europäisches Kulturerbe-Siegel

Frei­wil­li­ges Euro­päi­sches Kul­tur­er­be-Sie­gel

Ein frei­wil­li­ges Euro­päi­sches Kul­­tur­er­­be-Sie­­gel, das Stät­ten aus­zeich­nen soll, die Wer­te wie Demo­kra­tie, Frei­heit oder Viel­falt sym­bo­li­sie­ren, erhielt vom jetzt vom Kul­tur­aus­schuss des Euro­päi­schen Par­la­ments grü­nes Licht, nach­dem bereits im Früh­jahr die . Das Haupt­ziel des Euro­päi­schen Kul­­tur­er­­be-Sie­­gels ist der euro­päi­sche Zusam­men­halt zwi­schen den Bür­gern ver­schie­de­ner Staa­ten und beson­ders zwi­schen jun­gen

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Europäisches Kulturerbe-Siegel

Euro­päi­sches Kul­tur­er­be-Sie­gel

Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on hat beschlos­sen, ein Regis­ter mit Stät­ten zu erstel­len, deren kul­tu­rel­le Bedeu­tung über die natio­na­len Gren­zen hin­aus­reicht. Ziel des Regis­ters soll zuerst sein, die euro­päi­sche Iden­ti­tät zu stär­ken. Um den Euro­pä­ern ein grö­ße­res Zuge­hö­rig­keits­ge­fühl zu ver­mit­teln, hat die EU-Kom­­mis­­si­on beschlos­sen, das euro­päi­sche Kul­­tur­er­­be-Sie­­gel zu för­dern als ein Regis­ter

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Ausfuhrverbot für Originalhandschriften von Bach und Mendelssohn-Bartholdy

Aus­fuhr­ver­bot für Ori­gi­nal­hand­schrif­ten von Bach und Men­dels­sohn-Bar­thol­dy

Für die Leip­zi­ger Musik­bi­blio­thek Peters, die u.a. wert­vol­le Ori­gi­nal­hand­schrif­ten von Johann Sebas­ti­an Bach und Felix Men­­del­s­­sohn-Bar­­thol­­dy ent­hält, durf­te der Frei­staat Sach­sen ein Ver­fah­ren zur Ein­tra­gung in das Ver­zeich­nis natio­nal wert­vol­ler Kul­tur­gü­ter nach dem Kul­tur­gut­schutz­ge­setz mit der Fol­ge eines abso­lu­ten Aus­fuhr­ver­bots ein­lei­ten, wie das Ver­wal­tungs­ge­richt Dres­den jetzt ent­schie­den hat. Zur qua­li­ta­tiv

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