Gesamt­frei­heits­stra­fe – und die Tages­satz­hö­he für die Ein­zel­geld­stra­fe

Der Fest­set­zung der Höhe des ein­zel­nen Tages­sat­zes bedarf es aber dann, wenn die Ein­zel­geld­stra­fe gemäß § 53 Abs. 2 Satz 1 StGB in eine Gesamt­frei­heits­stra­fe ein­be­zo­gen wird 1.

Gesamt­frei­heits­stra­fe – und die Tages­satz­hö­he für die Ein­zel­geld­stra­fe

Zwar kommt bei unter­blie­be­ner Fest­set­zung der Tages­satz­hö­he regel­mä­ßig eine Zurück­ver­wei­sung der Sache zum Zwe­cke der Nach­ho­lung der Bestim­mung der Tages­satz­hö­he in Betracht 2.

Aller­dings kann das Revi­si­ons­ge­richt in ent­spre­chen­der Anwen­dung von § 354 Abs. 1 StPO in geeig­ne­ten Fäl­len auch selbst die Fest­set­zung vor­neh­men 3 und die Tages­satz­hö­he auf das gesetz­li­che Min­dest­maß fest­set­zen 4

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 16. August 2017 – 2 StR 295/​17

  1. st. Rspr.; sie­he nur BGH, Beschluss vom 14.05.1981 – 4 StR 599/​80, BGHSt 30, 93, 96; Urteil vom 28.10.1987 – 3 StR 381/​87, BGHR StGB § 54 Abs. 3 Tages­satz­hö­he 1[]
  2. BGH, Beschluss vom 14.05.1981 – 4 StR 599/​80, BGHSt 30, 93, 97[]
  3. BGH aaO[]
  4. vgl. BGH, Beschluss vom 20.04.1988 – 3 StR 138/​88, BGHR StGB § 54 Abs. 3 Tages­satz­hö­he 2; BGH, Urteil vom 27.08.2010 – 2 StR 111/​09, BGHSt 55, 266, 287; BGH, Beschluss vom 08.04.2014 – 1 StR 126/​14, NStZ-RR 2014, 208, 209[]