Metham­phet­amin – und die nicht gerin­ge Men­ge

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs beginnt bei Metham­phet­amin die nicht gerin­ge Men­ge bei 5 g Metham­phet­amin­ba­se1.

Metham­phet­amin – und die nicht gerin­ge Men­ge

Eine gerin­ge Über­schrei­tung der Unter­gren­ze zur nicht gerin­gen Men­ge ist ein Straf­mil­de­rungs­grund.

Auch das 1, 8fache der nicht gerin­gen Men­ge an Betäu­bungs­mit­teln ist noch der­art gering, dass dies jeden­falls nicht als bestim­men­der Straf­zu­mes­sungs­grund gewer­tet wer­den kann2.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 22. Novem­ber 2016 – 1 StR 329/​16

  1. vgl. BGH, Urteil vom 03.12 2008 – 2 StR 86/​08, BGHSt 53, 89
  2. vgl. BGH, Beschlüs­se vom 25.02.2016 – 2 StR 39/​16, NStZ-RR 2016, 141; und vom 24.07.2012 – 2 StR 166/​12, BGHR BtMG § 29 Straf­zu­mes­sung 39