Zigar­re­ten­schmug­gel als gewerbs­mä­ßi­ge Steu­er­heh­le­rei – und die Ein­zie­hung des Wer­tes von Tat­erträ­gen

Der Steu­er­heh­ler erlangt im Sin­ne des § 73 StGB zunächst die Ziga­ret­ten, indem er sie ankauft oder sich sonst ver­schafft (§ 73 Abs. 1 StGB), und durch den Wei­ter­ver­kauf den hier­aus erziel­ten Erlös als Tat­er­trag (§ 73 Abs. 3 Nr. 1 StGB) 1.

Zigar­re­ten­schmug­gel als gewerbs­mä­ßi­ge Steu­er­heh­le­rei – und die Ein­zie­hung des Wer­tes von Tat­erträ­gen

Der Wert die­ser Tat­erträ­ge ist nach § 73 Abs. 1 und Abs. 3 Nr. 1, § 73c StGB ein­zu­zie­hen.

Die Bezeich­nung als erwei­ter­te Ein­zie­hung ist unzu­tref­fen.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 25. April 2019 – 1 StR 54/​19

  1. BGH, Beschlüs­se vom 18.12 2018 – 1 StR 407/​18, Rn. 11; vom 04.07.2018 – 1 StR 244/​18, Rn. 8; vom 27.01.2015 – 1 StR 613/​14, Rn. 15; und vom 28.06.2011 – 1 StR 37/​11, Rn. 11[]