Ver­gü­tung für eine geän­der­te Leis­tung

Die Ermitt­lung der Ver­gü­tung für eine geän­der­te Leis­tung erfolgt auf der von den Par­tei­en vor­aus­ge­setz­ten Grund­la­ge einer vor­kal­ku­la­to­ri­schen Preis­fort­schrei­bung in der Wei­se, dass – soweit wie mög­lich – an die Kos­ten­ele­men­te der Auf­trags­kal­ku­la­ti­on ange­knüpft wird 1.

Ver­gü­tung für eine geän­der­te Leis­tung

Die Dar­le­gungs- und Beweis­last trägt dabei der­je­ni­ge, der die Ände­rung für sich bean­sprucht; er hat die Vor­aus­set­zun­gen des § 2 Nr. 5 VOB/​B dar­zu­le­gen und im Streit­fall zu bewei­sen 2.

Macht der Auf­trag­neh­mer eine geän­der­te Ver­gü­tung gel­tend, so muss er im Streit­fall die Urkal­ku­la­ti­on offen­le­gen 3.

Ober­lan­des­ge­richt Stutt­gart, Urteil vom 10. Mai 2016 – 10 U 51/​15

  1. BGH Urteil vom 14.03.2013 – VII ZR 142/​12[]
  2. Kniff­ka, a.a.O., 5. Teil Rn. 129[]
  3. Kniff­ka a.a.O.; OLG Düs­sel­dorf Urteil vom 25.10.2013 – 22 U 21/​13, Juris Rn. 109[]