Facebook - und der Zugang der Erben

Face­book – und der Zugang der Erben

Mit der Aus­le­gung eines Voll­stre­ckungs­ti­tels , der die – ein sozia­les Inter­net­Netz­werk betrei­ben­de – Schuld­ne­rin (hier: Face­book) ver­pflich­tet, den Erben einer ver­stor­be­nen Teil­neh­me­rin an dem Netz­werk Zugang zu dem voll­stän­di­gen Benut­zer­kon­to und den dar­in vor­ge­hal­te­nen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­hal­ten der Erb­las­se­rin zu gewäh­ren, hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Die Par­tei­en strei­ten

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Der Weltkindertag in Deutschland

Der Welt­kin­der­tag in Deutsch­land

Der 20. Sep­tem­ber ist der Welt­kin­der­tag. Die­ser Tag ist in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land gewählt wor­den in Erin­ne­rung an die Ver­ab­schie­dung der Reso­lu­ti­on von 1954, mit der die Ver­ein­ten Natio­nen die Ein­rich­tung eines Welt­kin­der­ta­ges beschlos­sen haben. Die Voll­ver­samm­lung der Ver­ein­ten Natio­nen emp­fahl am 21. Sep­tem­ber 1954 den Mit­glied­staa­ten einen Kin­der­tag ein­zu­rich­ten,

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Sicherung der Bau-Sozialkassenverfahren

Siche­rung der Bau-Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen §§ 1, 2, 3, 7, 9 bis 13 des Geset­zes zur Siche­rung der Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren im Bau­ge­wer­be (Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren­si­che­rungs­ge­setz – Soka­SiG) vom 16.05.2017 nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Der Gesetz­ge­ber habe mit dem Soka­SiG nicht das Rück­wir­kungs­ver­bot ver­letzt, auch wenn das Gesetz eine ech­te Rück­wir­kung begrün­de. Denn die durch das

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Die Werbung einer Influencerin

Die Wer­bung einer Influ­en­ce­rin

„Tap Tags“ bei einem Insta­­gram-Busi­­ness-Account sind als geschäft­li­che Hand­lung anzu­se­hen. Das Set­zen von „Tap Tags“ in meh­re­ren Posts ohne Kenn­zeich­nung des kom­mer­zi­el­len Zwecks ver­stößt gegen das Ver­bot der unzu­läs­si­gen getarn­ten Wer­bung aus § 5a Abs. 6 des Geset­zes gegen den unlau­te­ren Wett­be­werb (UWG). So hat das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he in dem

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Der ehemalige Fußballnationalspieler und die Pressearbeit im Strafverfahren

Der ehe­ma­li­ge Fuß­ball­na­tio­nal­spie­ler und die Pres­se­ar­beit im Straf­ver­fah­ren

Die Pres­se­mit­tei­lung vom 4.9.2020 über die Ankla­ge­er­he­bung gegen einen ehe­ma­li­gen Fuß­ball­na­tio­nal­spie­ler darf wei­ter ver­brei­tet wer­den. Außer­dem ist das Amts­ge­richt Düs­sel­dorf berech­tigt, über die Ent­schei­dung bezüg­lich der Eröff­nung des Haupt­ver­fah­rens zur Unter­rich­tung der Medi­en unter Namens­nen­nung und Dar­le­gung etwai­ger Tat­vor­wür­fe zu berich­ten. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den

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Pflegeheim

Berufs­aus­bil­dung in Gesund­heits­be­ru­fen – und das Ver­mitt­lungs­mo­no­pol der Bun­des­agen­tur für Arbeit

Das Anwer­­bungs- und Ver­mitt­lungs­mo­no­pol der Bun­des­agen­tur für Arbeit nach § 38 Beschäf­ti­gungs­ver­ord­nung (BeschV), wonach die Anwer­bung in und die Arbeits­ver­mitt­lung aus bestimm­ten Staa­ten für eine Beschäf­ti­gung in Gesun­d­heits- und Pfle­ge­be­ru­fen nur von der BA durch­ge­führt wer­den darf, gilt auch für betrieb­li­che Aus­bil­dun­gen. Dies hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig heu­te in

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Nochmals: Das Facebook-Konto der verstorbenen Tochter

Noch­mals: Das Face­book-Kon­to der ver­stor­be­nen Toch­ter

Die Betrei­be­rin eines sozia­len Netz­werks, die ver­ur­teilt wor­den ist, den Erben einer Net­z­­werk-Teil­­neh­­me­­rin Zugang zu deren voll­stän­di­gen Benut­zer­kon­to zu gewäh­ren, muss den Erben die Mög­lich­keit ein­räu­men, vom Kon­to und des­sen Inhalt auf die­sel­be Wei­se Kennt­nis zu neh­men und sich – mit Aus­nah­me einer akti­ven Nut­zung – dar­in so „bewe­gen“ zu

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Wegweiser Justizbehörden Frankfurt am Main

Die Beschwer­de des Pflicht­ver­tei­di­gers gegen die Auf­he­bung sei­ner Bestel­lung

Einem Pflicht­ver­tei­di­ger steht gegen die Auf­he­bung sei­ner Bestel­lung kein eige­nes Beschwer­de­recht zu . Nach der Rege­lung des § 304 Abs. 2 StPO kön­nen zwar ande­re Per­so­nen, zu denen auch Ver­tei­di­ger zäh­len kön­nen , (sofor­ti­ge) Beschwer­de ein­le­gen, wenn sie in ihren Rech­ten betrof­fen sind. Anders als durch die Ableh­nung der von einem

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Tonband

Noch­mals: Die Kohl-Ton­bän­der

Der Streit um die „Kohl-Ton­­bän­­der“ ist jetzt erneut vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­den wor­den. Danach kann die Wit­we und Erbin des Alt-Bun­­­des­­kan­z­­lers Hel­mut Kohl von dem Jour­na­lis­ten und sei­ner­zei­ti­gen Kohl-Ghos­t­­wri­­ter/­­Bio­­­gra­­fen Schwan Aus­kunft über die Exis­tenz und den Ver­bleib der Ver­viel­fäl­ti­gun­gen von Ton­band­auf­zeich­nun­gen ver­lan­gen. Der Aus­kunfts­an­spruch hin­sicht­lich wei­te­rer Unter­la­gen ist dage­gen ver­jährt. Der

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Protest,Demonstration

Ber­li­ner Coro­na-Demo

Vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin und dem Ober­ver­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat­te ein Eil­an­trag gegen das vom Poli­zei­prä­si­den­ten in Ber­lin ver­füg­te Ver­samm­lungs­ver­bot Erfolg: Die von der Initia­ti­ve „Quer­den­ken 711“ für den 29. August 2020 geplan­te Ver­samm­lung gegen die Coro­­na-Poli­­tik von Bund und Län­dern kann nach einem Eil­be­schluss des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin statt­fin­den; aller­dings muss

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Unfallregulierung - und die Einbeziehung der Töchter in den Schutzbereich des Anwaltsvertrages

Unfall­re­gu­lie­rung – und die Ein­be­zie­hung der Töch­ter in den Schutz­be­reich des Anwalts­ver­tra­ges

Mit der Fra­ge der Ein­be­zie­hung von Drit­ten in den Schutz­be­reich eines Rechts­be­ra­tungs­ver­tra­ges hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Der Aus­gangs­sach­ver­halt In dem die­ser Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs zugrun­de lie­gen­den Fall nah­men zwei Schwes­tern einen Rechts­an­walt wegen feh­ler­haf­ter Rechts­be­ra­tung ins­be­son­de­re auf die Zah­lung von Scha­dens­er­satz in Anspruch und begehr­ten zudem die

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Müllcontainer

Con­tai­nern als straf­wür­di­ger Dieb­stahl?

Con­tai­nern ist straf­ba­rer Dieb­stahl. Jeden­falls hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt dies jetzt bestä­tigt und die Ver­fas­sungs­be­schwer­den von zwei Frau­en nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, die sich gegen ihre straf­ge­richt­li­che Ver­ur­tei­lung wegen Dieb­stahls von Lebens­mit­teln aus einem ver­schlos­se­nen Abfall­con­tai­ner eines Super­mark­tes („Con­tai­nern“) wehr­ten. Zur Begrün­dung führ­te das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt im Wesent­li­chen aus, dass die Aus­le­gung

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Schlachthof

Regel­mä­ßi­ge Coro­na-Tests im Schlacht­hof?

Schlacht­hö­fe, Zer­le­ge­be­trie­be und fleischverar­beitende Betrie­be mit mehr als 100 Beschäf­tig­ten grund­sätz­lich min­des­tens zwei Mal pro Woche auf Kos­ten des Betriebs­in­ha­bers auf das Coro­na­vi­rus getes­tet wer­den müs­sen, ist rechts­wid­rig, weil den jewei­ligen Pro­duk­ti­ons­be­din­gun­gen durch Befrei­ungs­tat­be­stän­de nicht berück­sich­tigt wer­den und es kei­ne Aus­nah­me­re­ge­lun­gen gibt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter in

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Bundesverfassungsgericht

Die Bran­den­bur­ger Alt­an­schlie­ßer­fäl­le – oder: wenn Zivil­ge­rich­te Ver­wal­tungs­recht aus­le­gen

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de in einem Alt­an­schlie­ßer­fall in Bran­den­burg nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, die sich gegen die Ver­sa­gung eines staats- und amts­haf­tungs­recht­li­chen, auf die Rück­zah­lung eines in der Ver­gan­gen­heit gezahl­ten Bei­tra­ges für die Her­stel­lung und Anschaf­fung einer öffent­li­chen Was­ser­ver­sor­gungs­an­la­ge gerich­te­ten Ans­ruchs wand­te. Das Bran­den­bur­gi­sche Ober­lan­des­ge­richt erach­te­te die Bei­trags­for­de­rung als

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Streik

Kei­ne Leih­ar­beit­neh­mer als Streik­bre­cher

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, die sich unmit­tel­bar gegen § 11 Abs. 5 des Arbeit­neh­mer­über­las­sungs­ge­set­zes (AÜG) rich­te­te. Die Vor­schrift ent­hält das buß­geld­be­wehr­te Ver­bot, Leih­ar­beits­kräf­te auf bestreik­ten Arbeits­plät­zen ein­zu­set­zen, wenn der Ent­lei­her­be­trieb unmit­tel­bar durch einen Arbeits­kampf betrof­fen ist, also den Ein­satz der Leih­ar­beit­neh­mer als Streik­bre­cher. Die­ses Ver­bot ver­letzt

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Grundsicherung, kommunales Bildungspaket - und das Selbstverwaltungsrecht der Kommunen

Grund­si­che­rung, kom­mu­na­les Bil­dungs­pa­ket – und das Selbst­ver­wal­tungs­recht der Kom­mu­nen

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat § 34 Abs. 1, Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und Satz 2, Abs. 4 bis Abs. 7 und § 34a Sozi­al­ge­setz­buch Zwölf­tes Buch (SGB XII) in der Fas­sung vom 24.03.2011 in Ver­bin­dung mit § 3 Abs. 2 Satz 1 SGB XII ‑das „kom­mu­na­le Bil­dungs­pa­ket“- für unver­ein­bar mit dem Grund­ge­setz erklärt. Die Rege­lun­gen stel­len eine

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Berliner Mietendeckel - und die Frage seiner Verfassungsgemäßheit

Ber­li­ner Mie­ten­de­ckel – und die Fra­ge sei­ner Ver­fas­sungs­ge­mäß­heit

Das Land­ge­richt Ber­lin sieht das Ber­li­ner „Gesetz zur Neu­re­ge­lung gesetz­li­cher Vor­schrif­ten zur Mie­ten­be­gren­zung“ (Mie­ten­WoG Bln), den sog. „Ber­li­ner Mie­ten­de­ckel“, als ver­fas­sungs­ge­mäß an. Aller­dings kön­nen die­se Vor­schrif­ten nach Auf­fas­sung des Land­ge­richts Ber­lin Miet­erhö­hun­gen der Ver­mie­ter­sei­te erst ab dem Inkraft­tre­ten die­ses Geset­zes am 23. Febru­ar 2020 und nicht ab dem gesetz­lich hier­für

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Kinderreiche Vorsitzende Richter in NRW - und ihre zu niedrige Besoldung

Kin­der­rei­che Vor­sit­zen­de Rich­ter in NRW – und ihre zu nied­ri­ge Besol­dung

Die sich fort­lau­fend wan­deln­den tat­säch­li­chen Ver­hält­nis­se und die Ent­wick­lung des Sozi­al- und Steu­er­rechts bedin­gen, dass die ver­fas­sungs­recht­li­chen Maß­stä­be in ihren Ein­zel­hei­ten von Zeit zu Zeit neu kon­kre­ti­siert wer­den müs­sen. Der Dienst­herr ist auf­grund des Ali­men­ta­ti­ons­prin­zips (Art. 33 Abs. 5 GG) ver­pflich­tet, sei­nen Rich­tern und Beam­ten sowie ihren Fami­li­en einen amts­an­ge­mes­se­nen Lebens­un­ter­halt

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VW Touran

Der nach Auf­de­ckung des Die­sel­skan­dals gekauf­te VW-Gebraucht­wa­gen

Der Bun­des­ge­richts­hof hat jetzt für den Fall, dass der Käu­fer einen mit einer unzu­läs­si­gen Abschalt­ein­rich­tung ver­se­he­nen Gebraucht­wa­gen erst nach Bekannt­wer­den des soge­nann­ten Die­sel­skan­dals gekauft hat, Scha­dens­er­satz­an­sprü­che des Gebraucht­wa­gen­käu­fers ver­neint. In dem hier ent­schie­de­nen Streit­fall erwarb der Gebraucht­wa­gen­käu­fer erwarb im August 2016 von einem Auto­händ­ler einen gebrauch­ten VW Tou­ran Match zu

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VW Passat

Scha­denseratz für VW-Die­sel-Käu­fer – und die gezo­ge­nen Nut­zungs­vor­tei­le

Auch in den „VW-Die­­sel-Fäl­­len“ kön­nen die vom Käu­fer gezo­ge­nen und damit aus­zu­ge­lei­chen­den Nut­zungs­vor­tei­le sei­ne Scha­dens­er­satz­an­spruch voll­stän­dig auf­zeh­ren. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Rechts­streit erwarb der kla­gen­de Gebraucht­wa­gen­käu­fer im Mai 2014 von einem Drit­ten einen gebrauch­ten, von der Volks­wa­gen AG her­ge­stell­ten VW Pas­sat 2, 0 – I TDI zum Preis von

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Kriminalgericht Moabit

Ber­li­ner Rich­ter­be­sol­dung

Die Rich­ter­be­sol­dung im Land Ber­lin war in den Jah­ren 2009 bis 2015 in ver­fas­sungs­wid­ri­ger Wei­se zu nied­rig bemes­sen. Die Besol­dungs­vor­schrif­ten des Lan­des Ber­lin sind nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts mit dem von Art. 33 Abs. 5 GG gewähr­leis­te­ten Ali­men­ta­ti­ons­prin­zip unver­ein­bar, soweit sie die Besol­dung der Rich­ter und Staats­an­wäl­te der Besol­dungs­grup­pen R 1

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Google -  und das Recht auf Vergessenwerden

Goog­le – und das Recht auf Ver­ges­sen­wer­den

Der Aus­lis­tungs­an­spruch aus Art. 17 Abs. 1 DSGVO erfor­dert eine umfas­sen­de Grund­rechts­ab­wä­gung auf der Grund­la­ge aller rele­van­ten Umstän­de des Ein­zel­fal­les und unter Berück­sich­ti­gung der Schwe­re des Ein­griffs. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Streit­fall hat­te der Geschäfts­füh­rer eines Regio­nal­ver­ban­des einer Wohl­fahrts­or­ga­ni­sa­ti­on geklagt. Im Jahr 2011 wies die­ser Regio­nal­ver­band ein finan­zi­el­les Defi­zit

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Kritische Verbraucherschützer, Fotos - und das Recht auf Vergessenwerden

Kri­ti­sche Ver­brau­cher­schüt­zer, Fotos – und das Recht auf Ver­ges­sen­wer­den

Der Bun­des­ge­richts­hof hat den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on u.a. zur Klä­rung der Fra­ge ange­ru­fen, wie im Fal­le eines Aus­lis­tungs­be­geh­rens gegen eine Such­ma­schi­ne der Umstand zu bewer­ten ist, dass in den Such­ergeb­nis­lis­ten ein Thumb­nail des Betrof­fe­nen ange­zeigt wird, ohne dass der kon­kre­te Kon­text die­ses Bil­des durch die Such­ma­schi­ne gekenn­zeich­net wird. In

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Schlüsselbund

Schlüs­sel­dienst – als gewerbs­mä­ßi­ger Betrug und Wucher

Über­teu­er­te Schlüs­sel­diens­te kön­nen sowohl den Straf­at­be­stand des gewerbs­mä­ßi­gen (Banden-)Betrugs wie auch den des Wuchers erfül­len. Schlüs­sel­dienst – als gewerbs­mä­ßi­ger (Banden-)Betrug Das For­dern und Ver­ein­ba­ren eines bestimm­ten, gege­be­nen­falls auch über­höh­ten Prei­ses umfasst nicht ohne Wei­te­res die schlüs­si­ge Erklä­rung, die Leis­tung sei ihren Preis auch wert. Schlüs­sel­dienst – und der Wucher Nach

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Schokolade

Qua­dra­tisch, prak­tisch – und auch wei­ter­hin als Mar­ke gut

Die qua­dra­ti­sche Ver­pa­ckung für Rit­­ter-Sport-Scho­­ko­la­­de bleibt auch wei­ter­hin als Mar­ke geschützt. Der Bun­des­ge­richts­hof hat die Anträ­ge eines kon­kur­rie­ren­den Scho­ko­la­den­pro­du­zen­ten auf Löschung von zwei für Tafel­scho­ko­la­de ein­ge­tra­ge­nen Mar­ken in Form qua­dra­ti­scher Ver­pa­ckun­gen zurück­ge­wie­sen. Damit steht fest, dass die­se Ver­pa­ckun­gen wei­ter­hin als Mar­ken geschützt sind. Für die Mar­ken­in­ha­be­rin sind seit 1996 und

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Herabsetzung einer Pensionskassenrente - und die Einstandspflicht des Pensions-Sicherungs-Vereins

Her­ab­set­zung einer Pen­si­ons­kas­sen­ren­te – und die Ein­stands­pflicht des Pen­si­ons-Siche­rungs-Ver­eins

Setzt eine Pen­si­ons­kas­se wegen ihrer man­geln­den wirt­schaft­li­chen Leis­tungs­fä­hig­keit eine Pen­si­ons­kas­sen­ren­te her­ab, hat inso­weit der Arbeit­ge­ber ein­zu­ste­hen, der die Ren­te zuge­sagt hat. Wird über das Ver­mö­gen des Arbeit­ge­bers ein Insol­venz­ver­fah­ren eröff­net, kommt eine Ein­stands­pflicht des Pen­­si­ons-Siche­­rungs-Ver­­eins VVaG (PSVaG) für Siche­rungs­fäl­le vor dem 1. Janu­ar 2022 nur dann in Betracht, wenn die

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