Beschwer­de gegen Ableh­nung einer Ter­mins­ver­le­gung

Eine Ladung zum Ter­min ist nicht anfecht­bar. Denn § 128 Abs. 2 FGO bestimmt aus­drück­lich, dass u.a. pro­zess­lei­ten­de Ver­fü­gun­gen ‑zu denen auch Ladun­gen gehö­ren 1- nicht mit der Beschwer­de ange­foch­ten wer­den kön­nen.

Beschwer­de gegen Ableh­nung einer Ter­mins­ver­le­gung

Ob die Ableh­nung des Antrags auf Ver­le­gung eines Ter­mins und die Durch­füh­rung der Ver­hand­lung ohne Anwe­sen­heit eines Betei­lig­ten im Ein­zel­fall des­sen Anspruch auf recht­li­ches Gehör ver­letzt, ist allein in den Rechts­mit­tel­ver­fah­ren gegen die ‑in der Haupt­sa­che- getrof­fe­ne Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts gel­tend zu machen.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 4. Sep­tem­ber 2017 – IX B 83/​17

  1. vgl. Gräber/​Ratschow, Finanz­ge­richts­ord­nung, 8. Aufl., § 128 Rz 8; Berg­kem­per in Hübschmann/​Hepp/​Spitaler, § 128 FGO Rz 82[]