Unter­halt bei Lebens­part­nern

Es ver­stößt nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht gegen das aus Art. 3 Abs. 1 GG abge­lei­te­te Gebot der Besteue­rung nach der finan­zi­el­len Leis­tungs­fä­hig­keit, dass der Part­ner einer ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft Unter­halts­leis­tun­gen an den ande­ren Part­ner nur bis zu dem Höchst­be­trag des § 33a EStG als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung abzie­hen kann und – anders als bei Ehe­paa­ren – kei­ne Zusam­men­ver­an­la­gung statt­fin­det.

Unter­halt bei Lebens­part­nern

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 20. Juli 2006 – III R 8/​04