Ein­tra­gung einer beschränkt per­sön­li­chen Dienst­bar­keit – und der Besteue­rung der Ent­schä­di­gung

Ent­schä­di­gungs­zah­lun­gen für die Ein­tra­gung einer beschränkt per­sön­li­chen Dienst­bar­keit, die das Recht ding­lich absi­chert, das belas­te­te Grund­stück als Über­flu­tungs­flä­che für den Betrieb der Hoch­was­ser­rück­hal­tung zu nut­zen, sind im Zufluss­zeit­punkt als Betriebs­ein­nah­me zu erfas­sen. Es han­delt sich bei sol­chen Ent­schä­di­gungs­zah­lun­gen nicht um Ein­nah­men gemäß § 11 Abs. 1 Satz 3 EStG, die auf einer

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Hoch­was­ser­schä­den – und die Amts­haf­tung

Hoch­was­ser­ge­schä­dig­ten Eigen­heim­be­sit­zern steht nach Ansicht des Ober­lan­des­ge­richts Dres­den kein Amts­haf­tungs­an­spruch gegen die Gemein­de zu, die in ihrem Bebau­ungs­plan eine Bebau­ung in den vom Hoch­was­ser 2013 betrof­fe­nen Über­schwem­mungs­ge­bie­ten ermög­licht hat. Die Klä­ger, die im Gemein­de­ge­biet der beklag­ten Gemein­de Nünchritz gele­ge­nen Grund­stü­cke zwi­schen 1998 und 2001 erwor­ben und mit Wohn­häu­sern bebaut hat­ten,

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Bebau­ungs­pla­nung im Über­schwem­mungs­ge­biet

Nr. 3.02.4 Abs. 11 des nie­der­säch­si­schen Lan­des­raum­ord­nungs­pro­gramms 2012 ent­hält ein strik­tes Ver­bot raum­be­deut­sa­mer Pla­nun­gen und Maß­nah­men in fest­ge­setz­ten bzw. vor­läu­fig gesi­cher­ten Über­schwem­mungs­ge­bie­ten. Aus­nah­men sind nur dann zuläs­sig, wenn die ent­spre­chen­den Gebie­te in einem Regio­na­len Raum­ord­nungs­pro­gramm als Vor­rang­ge­biet Hoch­was­ser­schutz fest­ge­legt sind und die wei­te­ren Vor­aus­set­zun­gen der Nr. 3.02.4 Abs. 12 Satz

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Der säch­si­sche "Tor­na­do-Erlass"

Bei dem sog. "Tor­­na­do-Erlass" han­delt es sich um eine rein ver­wal­tungs­in­ter­ne Anwei­sung, der kei­ne Außen­wir­kung zukommt. Die Kla­ge eines Umwelt­ver­ban­des gegen die­sen Erlass ist unzu­läs­sig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Dres­den in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge des Umwelt­ver­bands Grü­ne Liga Sach­sen e. V. gegen den sog. "Tor­­na­do-Erlass"

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Der Hoch­was­ser­schutz und die Umle­gung von Tele­fon­lei­tun­gen

Bei einer so­ge­nann­ten dritt­ver­an­lass­ten Än­de­rung eines Ver­kehrs­we­ges ist das für die Fol­ge­kos­ten­pflicht des nut­zungs­be­rech­tig­ten Ei­gen­tü­mers einer än­de­rungs­be­trof­fe­nen Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­li­nie (§ 72 Abs. 3 TKG) er­for­der­li­che Ver­kehrs­in­ter­es­se nicht schon dann ge­ge­ben, wenn sich das Plan­vor­ha­ben des Drit­ten auf den Hoch­was­ser­schutz an einer Bun­des­was­ser­stra­ße be­zieht, ohne je­doch deren Schiff­fahrts­funk­ti­on zu be­tref­fen. Nach § 72

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Mit dem Pkw auf einer über­schwemm­ten Stra­ße

Eine Gemein­de ist für die Siche­rung ihrer Stra­ßen ver­ant­wort­lich. Dazu gehört es, Gefah­ren aus­zu­räu­men, die für den sorg­fäl­ti­gen Benut­zer nicht oder nicht recht­zei­tig erkenn­bar sind. Aller­dings kön­nen Stra­ßen­nut­zer kei­ne völ­li­ge Gefahr­lo­sig­keit erwar­ten. Die Ver­kehrs­flä­che muss so hin­ge­nom­men wer­den, wie sie sich dar­bie­tet, und die Stra­ßen­nut­zer müs­sen ihr Ver­hal­ten den gege­be­nen

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Kos­ten­er­stat­tung für THW-Ein­satz

Für einen Ein­satz des Tech­ni­schen Hilfs­werks (THW) im Jahr 2006 besteht kein Anspruch auf Kos­ten­er­stat­tung – weder auf­grund der Kos­ten­re­ge­lung im THW-Gesetz, die erst 2009 in Kraft getre­ten ist, noch auf­grund der all­ge­mei­nen Vor­schrif­ten über die Aus­la­ge­n­er­stat­tung bei Amts­hil­fe. So hat das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt die Anträ­ge des Tech­ni­schen Hilfs­werks auf Zulas­sung

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Rechts­ver­let­zung der Anwoh­ner durch Hoch­was­ser­leit­wand

Durch die Errich­tung einer Hoch­was­ser­leit­wand fin­det kein unzu­mut­ba­rer Ein­griff in das Eigen­tum der Anwoh­ner statt. Es ist auch kei­ne unzu­mut­ba­re Stö­rung durch die Ein­blicks­mög­lich­keit von der Schutz­wand aus zu befürch­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz eine Kla­ge gegen das Land Rhein­­land-Pfalz abge­wie­sen. Das beklag­te Land hat­te der

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Anfech­tung eines Plan­fest­stel­lungs­be­schlus­ses

Zum Umfang der gericht­li­chen Abwä­gungs­kon­trol­le, wenn sich ein mit­tel­bar betrof­fe­ner Grund­stücks­ei­gen­tü­mer gegen einen Plan­fest­stel­lungs­be­schluss zur Durch­füh­rung von Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men wen­det, muss­te jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver Stel­lung neh­men: Da ein eigen­tums­ent­zie­hen­der Zugriff auf das Grund­stück der Antrag­stel­ler nicht vor­ge­se­hen ist, wer­den die Antrag­stel­ler von der soge­nann­ten ent­eig­nungs­recht­li­chen Vor­wir­kung des Plan­fest­stel­lungs­be­schlus­ses nicht betrof­fen.

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Errich­tung einer teil­mo­bi­len Hoch­was­ser­schutz­wand

Belan­ge des Hoch­was­ser­schut­zes kön­nen auch emp­find­li­che Ein­grif­fe in die Gär­ten der Anwoh­ner recht­fer­ti­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver den Antrag einer Grund­stücks­ei­gen­tü­me­rin aus Hoya abge­wie­sen. Die Antrag­stel­le­rin wen­det sich gegen Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men auf ihrem Grund­stück. Das Grund­stück ver­fügt eben­so wie wei­te Tei­le von Hoya-Ost, dar­un­ter ins­be­son­de­re das Gelän­de

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Hoch­was­ser­schutz vs. Denk­mal­schutz

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver hat jetzt den Antrag einer Eigen­tü­me­rin eines denk­mal­ge­schütz­tes Hau­ses gegen vom Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­triebs für Was­ser­wirt­schaft, Küs­­ten- und Natur­schutz ange­ord­ne­te Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men abge­lehnt. Der Plan­fest­stel­lungs­be­schluss des Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­triebs für Was­ser­wirt­schaft, Küs­­ten- und Natur­schutz sieht die Errich­tung von Hoch­was­ser­schutz­an­la­gen als Schutz vor einem soge­nann­ten 100jährigen Hoch­was­ser im Bereich Hoya-Ost vor.

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Kos­ten­er­stat­tung für den THW-Ein­satz beim Elbe-Hoch­was­ser

Das Tech­ni­sche Hilfs­werk hat für sei­nen Ein­satz beim Elbe­hoch­was­ser im April 2006 kei­nen Kos­ten­er­stat­tungs­an­spruch gegen die Land­krei­se Lüne­burg und Lüchow-Dan­­nen­berg. Zwei ent­spre­chen­de Zah­lungs­kla­gen des THW blie­ben jetzt beim Ver­wal­tungs­ge­richt Lüne­burg ohne Erfolg. Beim Elbe­hoch­was­ser im April 2006 hat­ten unter ande­rem der Land­kreis Lüchow-Dan­­nen­berg und der Land­kreis Lüne­burg den Kata­stro­phen­fall fest­ge­stellt.

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Hoch­was­ser­rück­hal­te­be­cken am Rhein

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg hat 56 Kla­gen gegen den Pol­­der-Elz­­mün­­dung zum Teil statt­ge­ge­ben. Dazu gehö­ren u. a. die Kla­gen der Gemein­den Schwa­nau und Kap­­pel-Gra­­fen­hau­­sen. Ins­ge­samt hat­ten sich 112 Klä­ger (Pri­vat­leu­te, Land­wir­te, Gewer­be­trei­ben­de, Gemein­den Kap­­pel-Gra­­fen­hau­­sen und Schwa­nau, eine Bür­ger­initia­ti­ve) gegen den Plan­fest­stel­lungs­be­schluss des Land­rats­amts Orten­au­kreis zur Ein­rich­tung eines Hoch­was­ser­rück­hal­te­be­ckens und zu öko­lo­gi­schen

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Berg­sen­kun­gen und Rhein­hoch­was­ser am Nie­der­rhein

Eine Kla­ge gegen Rah­men­be­triebs­plan für das auf dem Gebiet der Städ­te Rhein­berg, Kamp-Lin­t­­fort und Moers betrie­be­ne Berg­werk West blieb jetzt auch im Revi­si­ons­ver­fah­ren erfolg­los. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat heu­te ent­schie­den, dass die Zulas­sung des Rah­men­be­triebs­plans für das Berg­werk West pri­va­te Grund­stücks­ei­gen­tü­mer im Ein­wir­kungs­be­reich des Berg­werks nicht in ihren Rech­ten

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Neue Geset­ze im Umwelt­schutz

Am 1. März 2010 tre­ten das neue Bun­des­na­tur­schutz­ge­setz und das Was­ser­haus­halts­ge­setz in Kraft. Damit gel­ten bun­des­ein­heit­li­che Rechts­grund­la­gen, die das Natur­­schutz- und Was­ser­recht in Deutsch­land har­mo­ni­sie­ren, bis­her galt hier nur ein Rah­men­recht, dass durch die ein­zel­nen Bun­des­län­der näher aus­ge­stal­tet wur­de. Das neue Rechts­be­rei­ni­gungs­ge­setz Umwelt sieht zudem erst­mals bun­des­ein­heit­li­che Rege­lun­gen zur Not­wen­dig­keit

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