Die ohne Zustimmung vergrößerte Terrasse

Die ohne Zustimmung ver­grö­ßer­te Terrasse

Die Vergrößerung einer Terrassenpflasterung ist eine bau­li­chen Veränderung, die eine Zustimmung aller Wohnungseigentümer erfor­dert. Mit die­ser Begründung hat das Amtsgericht München in dem hier vor­lie­gen­den Fall ein beklag­tes Ehepaar zum Rückbau einer Terrassenpflasterung ver­pflich­tet. Das beklag­te Ehepaar ist als Eigentümer einer Erdgeschosswohnung Mitglied der kla­gen­den Wohnungseigentümergemeinschaft. Die Wohnung in München-Neutrudering

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Sondernutzungsrecht - und wirtschaftliches Eigentum

Sondernutzungsrecht – und wirt­schaft­li­ches Eigentum

Der Sondernutzungsberechtigte hat über sei­nen Miteigentumsanteil hin­aus in der Regel kein wirt­schaft­li­ches Eigentum an dem ihm zur Nutzung über­las­se­nen Gemeinschaftseigentum. Wirtschaftsgüter sind nach § 39 Abs. 1 AO grund­sätz­lich dem zivil­recht­li­chen Eigentümer zuzu­rech­nen. Übt ein ande­rer als der Eigentümer die tat­säch­li­che Herrschaft über ein Wirtschaftsgut in der Weise aus, dass er

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Turnusmäßige Flächenzuweisung an einzelne Wohnungseigentümer

Turnusmäßige Flächenzuweisung an ein­zel­ne Wohnungseigentümer

Die Zuweisung im Gemeinschaftseigentum ste­hen­der Flächen an ein­zel­ne Wohnungseigentümer zur aus­schließ­li­chen Nutzung begrün­det auch dann ein Sondernutzungsrecht und erfor­dert daher eine Vereinbarung im Sinne von § 10 Abs. 2 Satz 2 WEG, wenn alle Wohnungseigentümer eine gleich­wer­ti­ge Fläche zur allei­ni­gen Nutzung erhal­ten . Eine Regelung, die im Interesse eines geord­ne­ten Gebrauchs des

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Das Sondernutzungsrecht für den Miteigentumsanteil an einem Wohnungseigentum

Das Sondernutzungsrecht für den Miteigentumsanteil an einem Wohnungseigentum

Ein Sondernutzungsrecht kann auch einem Miteigentumsanteil an einer Wohnungs- oder Teileigentumseinheit zuge­ord­net wer­den. Ob ein Sondernutzungsrecht einem Miteigentumsanteil an einer Wohnungs- oder Teileigentumseinheit zuge­ord­net wer­den kann, wird in Rechtsprechung und Literatur unter­schied­lich beur­teilt. Nach einer Auffassung ist dies mit dem Wortlaut des § 10 Abs. 3 WEG unver­ein­bar. Nach die­ser Vorschrift

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Vorbehaltene Begründung von Sondernutzungsrechten

Vorbehaltene Begründung von Sondernutzungsrechten

Eine Regelung in der Teilungserklärung, durch die sich der tei­len­de Eigentümer vor­be­hält, an Flächen des Gemeinschaftseigentums nach­träg­lich Sondernutzungsrechte zu begrün­den, muss dem sachen­recht­li­chen Bestimmtheitsgrundsatz genü­gen. Der tei­len­de Eigentümer in der Teilungserklärung kann sich ermäch­ti­gen, bei Verkauf der Wohnungseigentumseinheiten dem jewei­li­gen Erwerber das Sondernutzungsrecht an bestimm­ten Flächen ein­zu­räu­men und des­sen Inhalt

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