Die bis zum 10. Janu­ar geleis­te­te Umsatz­steu­er­vor­aus­zah­lung – und der Betriebs­aus­ga­ben­ab­zug

Eine Umsatz­steu­er­vor­aus­zah­lung, die inner­halb von zehn Tagen nach Ablauf des Kalen­der­jah­res gezahlt wird, ist auch dann im Jahr ihrer wirt­schaft­li­chen Zuge­hö­rig­keit abzieh­bar, wenn der 10.01.des Fol­ge­jah­res auf einen Sonn­abend, Sonn­tag oder gesetz­li­chen Fei­er­tag fällt . Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof und wand­te sich damit gegen die Auf­fas­sung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums der

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Min­dest­lauf­zeit des Gewinn­ab­füh­rungs­ver­trags bei Bil­dung eines Rumpf­wirt­schafts­jah­res

Wird ein Gewinn­ab­füh­rungs­ver­trag auf die gesetz­li­che Min­dest­lauf­zeit von fünf Zeit­jah­ren nach § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Satz 1 KStG 2002 abge­schlos­sen, schei­tert die steu­er­recht­li­che Aner­ken­nung der Organ­schaft weder dar­an, dass der Ver­trag aus wich­ti­gem Grund künd­bar ist, noch dar­an, dass die Organ­ge­sell­schaft nach­fol­gend ihr Wirt­schafts­jahr umstellt und den Gesamt­zeit­raum von fünf

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Aus­schei­den­de Mit­un­ter­neh­mer und das abwei­chen­de Wirt­schafts­jahr

Bei Aus­schei­den eines Mit­un­ter­neh­mers aus einer gewerb­lich täti­gen Mit­un­ter­neh­mer­schaft mit abwei­chen­dem Wirt­schafts­jahr ist der Gewinn in dem Kalen­der­jahr des Aus­schei­dens bezo­gen, ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof und erklär­te damit § 4a Abs. 2 Nr. 2 EStG auf den aus­schei­den­den Mit­un­ter­neh­mer für nicht anwend­bar. In dem vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall war der Klä­ger Gesell­schaf­ter

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Das ers­te Wirt­schafts­jahr der GmbH

Das ers­te (Rumpf-)Wirtschaftsjahr einer GmbH beginnt nicht (erst) mit der Ein­tra­gung der Gesell­schaft in das Han­dels­re­gis­ter, son­dern bereits mit der Auf­nah­me der Geschäfts­tä­tig­keit der Vor-GmbH. Die Vor-GmbH ist mit der in das Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­nen GmbH iden­tisch; auch steu­er­recht­lich wird die Vor­ge­sell­schaft als Kapi­tal­ge­sell­schaft behan­delt, sofern sie spä­ter als GmbH in

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Umstel­lung des Wirt­schafts­jah­res auf das Kalen­der­jahr

Im Ver­an­la­gungs­zeit­raum der Umstel­lung von einem zuläs­si­ger­wei­se abwei­chen­den Wirt­schafts­jahr eines Gewer­be­trei­ben­den auf das Kalen­der­jahr enden zwei Wirt­schafts­jah­re (letz­tes abwei­chen­des Wirt­schafts­jahr und Rumpf­wirt­schafts­jahr). Die­se Grund­sät­ze gel­ten für die Umstel­lung von einem unzu­läs­si­ger­wei­se gewähl­ten abwei­chen­den Wirt­schafts­jahr auf das Kalen­der­jahr im Jahr der letz­ten noch änder­ba­ren Ver­an­la­gung ent­spre­chend.

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Gewich­te­ter Durch­schnitts­er­trag im Stutt­gar­ter Ver­fah­ren

Bei der Wert­ermitt­lung nicht notier­ter Antei­le an Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten für Zwe­cke der Erb­­schaft- und Schen­kungsteu­er im sog. Stutt­gar­ter Ver­fah­ren ist der gewich­te­te Durch­schnitts­er­trag auf der Grund­la­ge der letz­ten drei vor dem Besteue­rungs­zeit­punkt abge­lau­fe­nen Wirt­schafts­jah­re zu ermit­teln. Das Betriebs­er­geb­nis des im Besteue­rungs­zeit­punkt lau­fen­den Wirt­schafts­jah­res bleibt unbe­rück­sich­tigt.

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Antrag auf Inves­ti­ti­ons­zu­la­ge

für das Kalen­der­jahr 2006 und das Wirt­schafts­jahr 2005/200611:32 02.01.2007, Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um PM Wird für das Kalen­der­jahr 2006 bzw. das Wirt­schafts­jahr 2005/​2006 eine erhöh­te Inves­ti­ti­ons­zu­la­ge für klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men im Sin­ne der Emp­feh­lung der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on vom 6. Mai 2003 (Antrag auf Inves­ti­ti­ons­zu­la­ge nach § 2 Inves­ti­ti­ons­zu­la­gen­ge­setz 2005 für Inves­ti­tio­nen in Betrie­ben

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Umfang einer Bilanz­be­rich­ti­gung

Eine Bilanz­än­de­rung nach § 4 Abs. 2 Satz 2 EStG liegt nicht vor, wenn sich einem Steu­er­pflich­ti­gen über­haupt erst nach Ein­rei­chung der Bilanz die Mög­lich­keit eröff­net hat­te, erst­ma­lig sein Wahl­recht, hier i.S. des § 6b Abs. 1 oder Abs. 3 EStG, aus­zu­üben (Anschluss an Senats­be­schluss vom 25. Janu­ar 2006 IV R 14/​04, BFHE 212, 231, BSt­Bl

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Bio­gas­an­la­gen

Bei der ertrag­steu­er­li­chen Behand­lung von Bio­gas­an­la­gen und der Ener­gie­er­zeu­gung aus Bio­gas hat die Finanz­ver­wal­tung ihre Mei­nung geän­dert. Nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­tem Rund­schrei­ben des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums gilt abwei­chend von den bis­he­ri­gen Rege­lun­gen zur zeit­li­chen Anwen­dung, dass, soweit sich in den Fäl­len der Ener­gie­er­zeu­gung aus Bio­gas für einen Steu­er­pflich­ti­gen Ver­schlech­te­run­gen gegen­über der bis­he­ri­gen

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Organ­schafts­en­de bei Ver­äu­ße­rung

Ver­äu­ßert der Organ­trä­ger sei­ne Allein­be­tei­li­gung an der Organ­ge­sell­schaft, die anschlie­ßend (gemäß § 2 Abs. 1 UmwStG 1995) rück­wir­kend auf den Erwer­ber ver­schmol­zen wird, endet nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs das (gewer­be­steu­er­li­che) Organ­schafts­ver­hält­nis mit dem steu­er­li­chen Über­tra­gungs­stich­tag. Fällt die­ser Über­tra­gungs­stich­tag nicht auf das Ende eines Wirt­schafts­jah­res der Organ­ge­sell­schaft, ent­steht bei die­ser

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