Straf­zu­mes­sung bei der Geld­wä­sche – und die Wie­der­gut­ma­chungs­ver­su­che des Geld­wä­schers

Eine den Ver­mö­gens­nach­teil im Sin­ne des § 266 StGB redu­zie­ren­de Sicher­heit, wie etwa ein Schuld­bei­tritt des Geld­wä­schers zu den Zah­lungs­ver­pflich­tun­gen des Vor­tä­ters, führt nicht dazu, dass der bema­kel­te Gegen­stand ent­spre­chend zu begren­zen wäre. Viel­mehr ändert auch eine sol­che Sicher­heit nichts dar­an, dass der Geld­wä­scher alle Geld­be­trä­ge unmit­tel­bar aus der Untreue­vor­tat

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Ver­mö­gens­ab­schöp­fung – in Alt­fäl­len

Nach Art. 306h EGStGB sind die Vor­schrif­ten der § 73 Abs. 1, § 73c Satz 1, § 73d Abs. 1 StGB in der Fas­sung des Geset­zes zur Reform der straf­recht­li­chen Ver­mö­gens­ab­schöp­fung vom 13.04.2017 anzu­wen­den, wenn das Gericht erst­mals nach des­sen Inkraft­tre­ten am 1.07.2017 über die Abschöp­fung der Tat­ge­win­ne befin­det und in

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Ver­falls­an­ord­nung – und die Wie­der­gut­ma­chung

Nach § 111i Abs. 2 Satz 4 Nr. 2 StPO ist eine (teil­wei­se) Befrie­di­gung des Ver­letz­ten vom Erlang­ten bzw. des­sen Wert (§ 111i Abs. 2 Satz 2 und Satz 3 StPO) in Abzug zu brin­gen, soweit der Ver­letz­te nach­weis­lich aus dem Ver­mö­gen befrie­digt wur­de, das nicht beschlag­nahmt oder im Wege der Arrest­voll­zie­hung gepfän­det wor­den ist. Allein

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Täter-Opfer-Aus­gleich – ohne Schmer­zens­geld

§ 46a Nr. 1 StGB setzt einen kom­mu­ni­ka­ti­ven Pro­zess zwi­schen Täter und Opfer vor­aus, der auf einen umfas­sen­den Aus­gleich der durch die Tat ver­ur­sach­ten Fol­gen gerich­tet sein muss. Das Ver­hal­ten des Täters muss Aus­druck der Über­nah­me von Ver­ant­wor­tung sein . Erfor­der­lich ist, dass der Täter in dem Bemü­hen, einen Aus­gleich mit

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Das 1937 ver­stei­ger­te Bild eines jüdi­schen Kunst­händ­lers

Das Ober­lan­des­ge­richt Köln hat einen Scha­dens­er­satz­an­spruch wegen eines im Jahr 1937 ver­stei­ger­tes Bild eines jüdi­schen Kunst­händ­lers ver­neint. Die Klä­ge­rin, eine New Yor­ker Gesell­schaft, ver­lang­te Scha­dens­er­satz für ein Gemäl­de von Ludo­vico Car­rac­ci. Das Werk hat­te frü­her einem jüdi­schen Kunst­händ­ler gehört. Die­ser hat­te es im Jahr 1937 unter dem Ver­fol­gungs­druck des NS-Regimes

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Schmer­zens­geld­zah­lung als Täter-Opfer-Aus­gleich – und der feh­len­de kom­mu­ni­ka­ti­ve Pro­zess

Trotz der vom Ange­klag­ten geleis­te­ten Schmer­zens­geld­zah­lun­gen kommt eine Anwen­dung von § 46a Nr. 1 StGB nicht in Betracht, soweit es an dem erfor­der­li­chen kom­mu­ni­ka­ti­ven Pro­zess mit dem Geschä­dig­ten fehlt. § 46a Nr. 1 StGB setzt nach sei­ner gesetz­ge­be­ri­schen Inten­ti­on einen kom­mu­ni­ka­ti­ven Pro­zess zwi­schen Täter und Opfer vor­aus, der auf einen umfas­sen­den, frie­dens­stif­ten­den

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Die Ent­schul­di­gung in der Haupt­ver­hand­lung

Das Gericht muss sich durch die in der Haupt­ver­hand­lung aus­ge­spro­che­ne Ent­schul­di­gung gegen­über dem Tat­op­fer zu einer Prü­fung der Vor­aus­set­zun­gen des § 46a StGB nicht ver­an­lasst sehen, wenn die­se nicht auf eine vom Bemü­hen um einen umfas­sen­den Aus­gleich mit dem Ver­letz­ten getra­ge­ne Wie­der­gut­ma­chung hin­weist. Eine Straf­mil­de­rung nach § 46a Nr. 1 StGB

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Das ein­sei­ti­ge Wie­der­gut­ma­chungs­be­stre­ben des Täters

Ein ein­sei­ti­ges Wie­der­gut­ma­chungs­be­stre­ben des Ange­klag­ten ohne Ein­be­zie­hung der Opfer genügt nicht für eine Straf­rah­men­mil­de­rung gemäß § 46a in Ver­bin­dung mit § 49 Abs. 1 StGB. Nach § 46a Nr. 1 StGB kann zwar schon das ernst­haf­te Bemü­hen des Täters um Wie­der­gut­ma­chung, das dar­auf gerich­tet ist, einen Aus­gleich mit dem Ver­letz­ten zu errei­chen,

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Ent­schä­di­gung für in der NS-Zeit ent­zo­ge­ne Unter­neh­mens­ak­ti­en

Ein Anspruch auf Ent­schä­di­gung nach dem NS-Ver­­­fol­g­­ten­en­t­­schä­­di­gungs­­ge­­setz (NS-VEntschG) für den ver­fol­gungs­be­ding­ten Ent­zug von Akti­en ist aus­ge­schlos­sen, wenn die geschä­dig­ten Akti­en­in­ha­ber oder ihre Rechts­nach­fol­ger für die­sen Ver­mö­gens­ver­lust bereits Wie­der­gut­ma­chungs­leis­tun­gen nach dem Bun­des­rück­erstat­tungs­ge­setz (BRüG) gel­tend gemacht und erhal­ten haben. In dem vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall war dem 1938 von Leip­zig nach Paläs­ti­na

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Pla­kat­samm­lung Sachs – Die ver­schol­le­ne NS-Raub­kunst

Der Eigen­tü­mer eines durch natio­nal­so­zia­lis­ti­sches Unrecht ent­zo­ge­nen Kunst­werks kann die­ses nach all­ge­mei­nen zivil­recht­li­chen Vor­schrif­ten (§ 985 BGB) von dem heu­ti­gen Besit­zer her­aus­ver­lan­gen, wenn das Kunst­werk nach dem Krieg ver­schol­len war und des­halb nicht nach den Vor­schrif­ten des alli­ier­ten Rück­erstat­tungs­rechts zurück­ver­langt wer­den konn­te. Mit die­ser Begrün­dung ent­schied nun der Bun­des­ge­richts­hof, dass

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