Arbeits­zeit­er­fas­sung – und die Dar­le­gungs­last im Über­stun­den­pro­zess

Wird die Arbeits­zeit des Arbeit­neh­mers (elek­tro­nisch) erfasst und zeich­net der Arbeit­ge­ber oder für ihn ein Vor­ge­setz­ter des Arbeit­neh­mers die ent­spre­chen­den Arbeits­zeit­nach­wei­se ab, kann der Arbeit­neh­mer im Über­stun­den­pro­zess der ihm oblie­gen­den Dar­le­gungs­last für die Leis­tung von Über­stun­den schon dadurch genü­gen, dass er schrift­sätz­lich die vom Arbeit­ge­ber abge­zeich­ne­ten Arbeits­stun­den und den sich

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Die Fol­gen des EuGH-Urteils zur Arbeits­zeit­er­fas­sung

Lan­ge Zeit war die Ver­trau­ens­ar­beits­zeit das Mit­tel der Wahl, wenn es um ein fle­xi­bles Ver­hält­nis zwi­schen Arbeit­neh­mer und Arbeit­ge­ber ging. Zwar bedeu­tet die Ver­trau­ens­ar­beits­zeit streng genom­men nur, dass es kei­ne fes­ten Arbeits­zei­ten gibt. Oft ging sie aber damit ein­her, dass auf eine Doku­men­ta­ti­on der Arbeits­zei­ten nahe­zu voll­stän­dig ver­zich­tet wur­de. Solan­ge

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Mög­lich­kei­ten der Arbeits­zeit­er­fas­sung

Einem Außen­dienst­mit­ar­bei­ter kann ohne vor­he­ri­ge Abmah­nung gekün­digt wer­den, wenn er sich wäh­rend der Arbeits­zeit in sei­ner Pri­vat­woh­nung auf­hält, ohne dass dies in der Arbeits­zeit­er­fas­sung ver­merkt wird. So hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt Hamm in einem Fall bereits 2005 ent­schie­den . Die Ein­füh­rung einer Arbeits­zeit­er­fas­sung bei sei­nen Arbeit­neh­mern hat für den Arbeit­ge­ber eini­ge

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Kün­di­gung wegen Arbeits­zeit­be­trug

Ein paar Minu­ten bei der Arbeits­zeit getrickst – das fällt doch nicht auf und scha­det kei­nem. So zu den­ken kann für einen Arbeit­neh­mer zum Ver­lust des Arbeits­plat­zes füh­ren. Eine frist­lo­se Kün­di­gung wegen Arbeits­zeit­be­tru­ges kann trotz lang­jäh­ri­ger Betriebs­zu­ge­hö­rig­keit erfol­gen. Das hat das Hes­si­sche Lan­des­ar­beits­ge­richt im Fall eines Arbeit­neh­mers ent­schie­den, der mehr

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Die nicht erfass­te Arbeits­pau­se

Einem Arbeit­neh­mer, der bewusst eine Zeit­er­fas­sungs­an­la­ge nicht ord­nungs­ge­mäß bedient und dadurch Arbeits­zeit­be­trug begeht, kann frist­los gekün­digt wer­den – auch bei einer 25jährigen Betriebs­zu­ge­hö­rig­keit. Mit die­ser Begrün­dung hat das Hes­si­sche Lan­des­ar­beits­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die frist­lo­se Kün­di­gung eines Beschäf­tig­ten in einer Groß­metz­ge­rei wegen vor­sätz­li­chen Betru­ges als recht­mä­ßig ange­se­hen. Der

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Elek­tro­ni­sche Arbeits­zeit­er­fas­sung – und der Aus­kunfts­an­spruch des Per­so­nal­rats

Der Per­so­nal­rat kann nicht ver­lan­gen, dass ihm die in der elek­tro­ni­schen Arbeits­zeit­er­fas­sung gespei­cher­ten Daten unter Namens­nen­nung der Beschäf­tig­ten zur Ver­fü­gung gestellt wer­den; sei­ne Über­wa­chungs­auf­ga­be kann er bereits effek­tiv wahr­neh­men, wenn er zunächst nur die anony­mi­sier­ten Arbeits­zeit­lis­ten der Dienst­stel­le erhält. Rechts­grund­la­ge für das strei­ti­ge ist § 68 Abs. 2 Satz 1 und 2 BPers­VG.

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Über zwei Jah­re das Zeit­er­fas­sungs­ge­rät absicht­lich falsch bedient

Die absicht­li­che fal­sche Bedie­nung eines Zeit­er­fas­sungs­ge­rä­tes ver­stößt gegen die Grund­pflich­ten eines Beam­ten und kann zur Zurück­stu­fung um zwei Ämter füh­ren. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Fall einen kurz vor dem Ruhe­stand ste­hen­den Beam­ten einer im süd­west­li­chen Lan­des­teil gele­ge­nen Ver­bands­ge­mein­de zurück­ge­stuft, der über zwei Jah­re

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Elek­tro­ni­sche Arbeits­zeit­er­fas­sung – und der Per­so­nal­rat

Der Per­so­nal­rat kann nicht ver­lan­gen, von der Dienst­stel­le den Zugriff auf die in der elek­tro­ni­schen Arbeits­zeit­er­fas­sung gespei­cher­ten Daten der nament­lich bezeich­ne­ten Beschäf­tig­ten zu erhal­ten. In der Agen­tur für Arbeit Duis­burg wird die Arbeits­zeit der Beschäf­tig­ten mit Hil­fe von Zeit­er­fas­sungs­ge­rä­ten elek­tro­nisch erfasst. Der dor­ti­ge Per­so­nal­rat begehrt zur Wahr­neh­mung sei­ner Auf­ga­be zu

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