Das nicht auf­wän­dig gestal­te­te Ein­fa­mi­li­en­haus der GmbH

Ein ordent­li­cher und gewis­sen­haf­ter Geschäfts­lei­ter einer Kapi­tal­ge­sell­schaft wird nur dann bereit sein, die lau­fen­den Auf­wen­dun­gen für den Ankauf, den Aus­bau und die Unter­hal­tung eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses zu (pri­va­ten) Wohn­zwe­cken ‑also im pri­va­ten Inter­es­­se- eines Gesell­schaf­ters der Kapi­tal­ge­sell­schaft zu tra­gen, wenn der Gesell­schaft die­se Auf­wen­dun­gen in vol­ler Höhe erstat­tet wer­den und sie

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Das Ein­fa­mi­li­en­haus der GmbH – und sei­ne nicht kos­ten­de­cken­de Ver­mie­tung an den Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer

Ein ordent­li­cher und gewis­sen­haf­ter Geschäfts­lei­ter einer Kapi­tal­ge­sell­schaft wird nur dann bereit sein, die lau­fen­den Auf­wen­dun­gen für den Ankauf, den Aus­bau und die Unter­hal­tung eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses zu (pri­va­ten) Wohn­zwe­cken ‑also im pri­va­ten Inter­es­­se- eines Gesell­schaf­ters der Kapi­tal­ge­sell­schaft zu tra­gen, wenn der Gesell­schaft die­se Auf­wen­dun­gen in vol­ler Höhe erstat­tet wer­den und sie

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Ein­bruch – in den Kel­ler

Die Vor­schrift des § 244 Abs. 1 Nr. 3 StGB setzt das Ein­bre­chen, Ein­stei­gen oder Ein­drin­gen in eine Woh­nung vor­aus. vor­aus. Bricht der Täter in Kel­ler­räu­me ein, ist der Tat­be­stand nur erfüllt, wenn die­se Räu­me durch eine unmit­tel­ba­re Ver­bin­dung zum Wohn­be­reich dem Begriff des Woh­nens typi­scher­wei­se zuzu­ord­nen sind . Dies ist regel­mä­ßig

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Grund­be­sitz­be­wer­tung im Ver­gleichs­wert­ver­fah­ren – und der untä­ti­ge Gut­ach­ter­aus­schuss

Solan­ge der Gut­ach­ter­aus­schuss für Grund­stücks­wer­te die im Immo­bi­li­en­markt­be­richt mit­ge­teil­ten Ver­gleichs­fak­to­ren und Daten nicht mit den sach­kun­di­gen ehren­amt­li­chen Mit­glie­dern beschlos­sen hat, fehlt es an der vor­greif­li­chen Kom­pe­tenz. Die dem Finanz­amt vom Gut­ach­ter­aus­schuss mit­ge­teil­ten Wer­te sind für die Betei­lig­ten im Steu­er­rechts­ver­hält­nis ver­bind­lich und nach stän­di­ger Recht­spre­chung einer gericht­li­chen Über­prü­fung regel­mä­ßig nicht zugäng­lich.

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Grund­stücks­be­wer­tung bei Eigen­tums­woh­nun­gen

Wie Eigen­tums­woh­nun­gen wer­den Ein- und Zwei­fa­mi­li­en­häu­ser in der Groß­stadt in der Regel im Ver­gleichs­wert­ver­fah­ren bewer­tet. Dass nach § 182 Abs. 2 Nr. 1 BewG Eigen­tums­woh­nun­gen "grund­sätz­lich" im Ver­gleichs­wert­ver­fah­ren zu bewer­ten sind, ist in einer Groß­stadt wie Ham­burg die Regel. Bei der strei­ti­gen Bewer­tung von Eigen­tums­woh­nun­gen mit dem Grund­be­sitz­wert gem. § 151 Abs.

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Schen­kungsteu­er – und die Rechts­mit­tel gegen die Grund­stücks­be­wer­tung

Im Sin­ne von § 155 BewG rechts­be­helfs- und kla­ge­be­fug­ter Betei­lig­ter der Bedarfs­be­wer­tung ist bei der Fest­stel­lung des Grund­be­sitz­werts (§ 151 Abs. 1 Nr. 1 BewG) neben den­je­ni­gen, denen der Gegen­stand zuzu­rech­nen ist, unter Umstän­den bei der Schen­kung neben dem beschenk­ten Erwer­ber (§ 154 Abs. 1 Nr. 1 BewG) nach § 154 Abs. 1 Nr. 3 BewG

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Grund­be­sitz­be­wer­tung im Ver­gleichs­wert­ver­fah­ren – Ver­gleichs­preis­ver­fah­ren oder Ver­gleichs­fak­tor­ver­fah­ren?

Im Rah­men des Ver­gleichs­wert­ver­fah­rens, das auf die Bestim­mung des gemei­nen Werts gerich­tet ist (§ 177 BewG; vgl. § 9 BewG; Nr. 10 Ver­gleichs­wer­tRL; Kno­bel in Viskorf/​Knobel/​Schuck, ErbStG/​BewG, § 182 BewG Rz. 4), sind das Ver­gleichs­preis­ver­fah­ren gem. § 183 Abs. 1 BewG und das Ver­gleichs­fak­tor­ver­fah­ren nach § 183 Abs. 2 BewG geset­zes­sys­te­ma­tisch gleich­ran­gig ,

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Die Män­gel des Ein­fa­mi­li­en­hau­ses – und die Pro­zess­kos­ten als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen

Erwach­sen einem Steu­er­pflich­ti­gen zwangs­läu­fig grö­ße­re Auf­wen­dun­gen als der über­wie­gen­den Mehr­zahl der Steu­er­pflich­ti­gen glei­cher Ein­kom­mens­ver­hält­nis­se, glei­cher Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se und glei­chen Fami­li­en­stan­des (außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung), so wird auf Antrag die Ein­kom­men­steu­er in bestimm­tem Umfang ermä­ßigt (§ 33 Abs. 1 EStG). Gemäß § 33 Abs. 2 Satz 1 EStG erwach­sen dem Steu­er­pflich­ti­gen Auf­wen­dun­gen zwangs­läu­fig, wenn er sich ihnen

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Das selbst­ge­nutz­te Ein­fa­mi­li­en­haus – und sei­ne Ein­brin­gung in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft

Auch ein durch die Gesell­schaf­ter genutz­tes Ein­fa­mi­li­en­haus ist mit der Ein­brin­gung in das Gesamt­hands­ver­mö­gen einer GmbH & Co. KG (§ 718 Abs. 1 BGB i.V.m. § 105 Abs. 3, § 161 Abs. 2 HGB) über­tra­gen wor­den. Das Grund­stück und das auf ihm befind­li­che Gebäu­de sind dem­zu­fol­ge ent­spre­chend dem Voll­stän­dig­keits­ge­bot (§ 246 Abs. 1 HGB)

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Das tat­säch­lich nicht für eige­ne Wohn­zwe­cke genutz­tes Ein­fa­mi­li­en­haus – und die Erb­schaft­steu­er­be­frei­ung

Eine Steu­er­be­frei­ung nach § 13 Abs. 1 Nr. 4c ErbStG für ein Fami­li­en­heim schei­det aus, wenn der Erwer­ber von vorn­her­ein gehin­dert ist, die Woh­nung in dem von Todes wegen erwor­be­nen Ein­fa­mi­li­en­haus für eige­ne Wohn­zwe­cke zu nut­zen und des­halb auch tat­säch­lich nicht ein­zieht. Steu­er­frei ist nach § 13 Abs. 1 Nr. 4c Satz

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Der Kel­ler­raum als häus­li­ches Arbeits­zim­mer im Ein­fa­mi­li­en­haus

Es ist in der Recht­spre­chung des BFH hin­rei­chend geklärt, dass eine Ein­bin­dung in die häus­li­che Sphä­re regel­mä­ßig dann gege­ben ist, wenn die betrieb­lich oder beruf­lich genutz­ten Räu­me zur Woh­nung oder zum Wohn­haus des Steu­er­pflich­ti­gen gehö­ren. Ein Arbeits­zim­mer, das sich in einem selbst genutz­ten Ein­fa­mi­li­en­haus befin­det, ist danach grund­sätz­lich ein häus­li­ches

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Das ehe­li­che Ein­fa­mi­li­en­haus und die kon­kre­te Bedarfs­er­mitt­lung beim nach­ehe­li­chen Ehe­gat­ten­un­ter­halt

Bewohnt der Unter­halts­be­rech­tig­te nach der Schei­dung wei­ter­hin das ehe­li­che Ein­fa­mi­li­en­haus, geht dies im Rah­men der kon­kre­ten Bedarfs­er­mitt­lung regel­mä­ßig über sei­nen Wohn­be­darf nach den ehe­li­chen Lebens­ver­hält­nis­sen hin­aus. Die­ser wird bereits durch eine dem ehe­li­chen Stan­dard ent­spre­chen­de Woh­nung für eine Per­son gedeckt. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te das Beru­fungs­ge­richt

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