Pauschale Ermittlung von Investmentfondserträgen

Pau­scha­le Ermitt­lung von Invest­ment­fonds­er­trä­gen

Die pau­scha­le Ermitt­lung von Invest­ment­fonds­er­trä­gen nach § 6 Abs. 1 InvStG, die vom Steu­er­pflich­ti­gen durch den Nach­weis der tat­säch­li­chen Besteue­rungs­grund­la­gen nach § 6 Abs. 2 InvStG abge­wen­det wer­den kann, ver­stößt nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht gegen euro­päi­sches Uni­ons­recht und ist auch mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar. Gemäß § 2 Abs. 1 Satz 1 Halb­satz 1 InvStG gehö­ren die auf

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Einnahmen aus Bankguthaben - und ihre steuerliche Zuordnung

Ein­nah­men aus Bank­gut­ha­ben – und ihre steu­er­li­che Zuord­nung

Für die steu­er­li­che Zuord­nung der Ein­nah­men und der ent­stan­de­nen Aus­ga­ben ist von Bedeu­tung, ob die Bank­gut­ha­ben des Ange­klag­ten zu den Tat­zei­ten Teil sei­nes Pri­vat­ver­mö­gens und die Wert­pa­pier­käu­fe eine pri­va­te Ver­mö­gens­an­la­ge waren (bzw. gewor­den waren), die Zins­er­trä­ge damit Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen sind, oder ob der Ver­mö­gens­stock in Gestalt der strei­ti­gen Wert­pa­pie­re

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Steuerpflichtige Erstattungszinsen - und der Schuldzinsenabzug

Steu­er­pflich­ti­ge Erstat­tungs­zin­sen – und der Schuld­zin­sen­ab­zug

Schuld­zin­sen für ein Dar­le­hen, das zur Finan­zie­rung einer Ein­kom­men­steu­er­nach­zah­lung auf­ge­nom­men wor­den ist, kön­nen als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen abzugs­fä­hig sein, wenn die Ein­kom­men­steu­er spä­ter wie­der her­ab­ge­setzt und hier­für steu­er­pflich­ti­ge Erstat­tungs­zin­sen i.S. des § 233a AO i.V.m. § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 EStG gezahlt wer­den. Inso­weit liegt ein Fall

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Kapitaleinkünfte - und die ausländische Quellensteuer

Kapi­tal­ein­künf­te – und die aus­län­di­sche Quel­len­steu­er

Sind die Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen, die dem geson­der­ten Steu­er­ta­rif des § 32d Abs. 1 EStG unter­lie­gen, nach Ver­rech­nung gemäß § 20 Abs. 6 EStG nega­tiv und ent­fällt die aus­län­di­sche Steu­er nur auf die­se Ein­künf­te, ist die aus­län­di­sche Steu­er nicht anzu­rech­nen. Die Anrech­nung aus­län­di­scher Steu­er­be­trä­ge hat gemäß § 2 Abs. 6 Satz 1 EStG im Steu­er­fest­set­zungs­ver­fah­ren

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Nicht abgeltend besteuerte Kapitaleinkünfte - und der Sparerfreibetrag

Nicht abgel­tend besteu­er­te Kapi­tal­ein­künf­te – und der Spa­rer­frei­be­trag

Der Abzug des Spa­­rer-Pau­sch­be­­trags (§ 20 Abs. 9 EStG) von tarif­lich besteu­er­ten Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen i.S. des § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EStG ist aus­ge­schlos­sen. Zwar wird im Schrift­tum der unmit­tel­ba­re Abzug des Spa­­rer-Pau­sch­be­­trags von tarif­lich zu besteu­ern­den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen i.S. des § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EStG für mög­lich

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Berliner Testament - und die testamentarisch angeordnete Verzinsung eines Vermächtnisses

Ber­li­ner Tes­ta­ment – und die tes­ta­men­ta­risch ange­ord­ne­te Ver­zin­sung eines Ver­mächt­nis­ses

Steu­er­pflich­ti­ge Kapi­tal­ein­künf­te kön­nen sich bei einem Ber­li­ner Tes­ta­ment auch aus einer tes­ta­men­ta­risch ange­ord­ne­ten Ver­zin­sung eines Ver­mächt­nis­an­spruchs erge­ben. Zin­sen, die auf einer tes­ta­men­ta­risch ange­ord­ne­ten Ver­zin­sung eines erst fünf Jah­re nach dem Tode des Erb­las­sers fäl­li­gen betag­ten Ver­mächt­nis­an­spruchs beru­hen, sind beim Ver­mächt­nis­neh­mer steu­er­pflich­ti­ge Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG.

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Kaufpreisraten bei Grundstücksverkäufen - und ihre steuerpflichtigen Zinsanteile

Kauf­preis­ra­ten bei Grund­stücks­ver­käu­fen – und ihre steu­er­pflich­ti­gen Zins­an­tei­le

Jede Kapi­tal­for­de­rung, die über eine län­ge­re Zeit als ein Jahr gestun­det ist, ent­hält nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des BFH einen Zins­an­teil. Bei wirt­schaft­li­cher Betrach­tungs­wei­se des Lebens­sach­ver­halts ist in Fäl­len lang­fris­tig gestun­de­ter Zah­lungs­an­sprü­che davon aus­zu­ge­hen, dass der Schuld­ner bei als­bal­di­ger Zah­lung einen gerin­ge­ren Betrag hät­te ent­rich­ten müs­sen als bei spä­te­rer Zah­lung,

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Der Immobilienverkauf - und die Einkünfteerzielungsabsicht bei der Kapitalanlage

Der Immo­bi­li­en­ver­kauf – und die Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht bei der Kapi­tal­an­la­ge

Im Ein­klang mit der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist die Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen für jede ein­zel­ne Kapi­tal­an­la­ge getrennt zu beur­tei­len . Für die­se auf ein­zel­ne Anla­gen bezo­ge­ne Prü­fung ist grund­sätz­lich nur der tat­säch­lich ver­wirk­lich­te Sach­ver­halt zugrun­de zu legen. Denn die Besteue­rung knüpft grund­sätz­lich nur an die effek­tiv

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Besteuerung von Scheinrenditen in Schneeballsystemen

Besteue­rung von Schein­ren­di­ten in Schnee­ball­sys­te­men

Ver­langt ein Anle­ger die Aus­zah­lung fäl­li­ger Zins- oder Anla­ge­be­trä­ge vom Betrei­ber eines Schnee­ball­sys­tems, ist für die Prü­fung von des­sen Leis­tungs­fä­hig­keit und ‑bereit­schaft im Zeit­punkt einer Gut­schrifts­er­tei­lung oder der Ver­ein­ba­rung, Ren­di­ten wie­der­an­zu­le­gen, nicht erheb­lich, in wel­chem Umfang der Anle­ger Bemü­hun­gen ent­fal­tet, um sei­nen Aus­zah­lungs­wunsch durch­zu­set­zen, son­dern wie der Betrei­ber des Schnee­ball­sys­tems

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Das Schneeballsystem - und die Einkommensteuer des Anlegers

Das Schnee­ball­sys­tem – und die Ein­kom­men­steu­er des Anle­gers

Schnee­ball­sys­te­me sind für Anle­ger ein dop­pelt schlech­tes Geschäft: Sie ver­lie­ren wahr­schein­lich nicht nur ihre Ein­la­ge. Sie müs­sen auch noch ein Ein­kom­men­steu­er auf die (fik­ti­ven) Zins­er­trä­ge zah­len. Ein Anle­ger hat nicht nur die vom Betrei­ber des Sys­tems als Zin­sen geleis­te­ten Zah­lun­gen als Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen zu ver­steu­ern, viel­mehr kön­nen auch Zins­gut­schrif­ten

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Zinsaufwendungen aus der Refinanzierung von Kapitallebensversicherungen

Zins­auf­wen­dun­gen aus der Refi­nan­zie­rung von Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­run­gen

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne Recht­spre­chung zum Abzug von Zins­auf­wen­dun­gen aus der Refi­nan­zie­rung von Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­run­gen fort­ge­führt: Zins­auf­wen­dun­gen aus der Fremd­fi­nan­zie­rung von Bei­trä­gen zu einer Lebens­ver­si­che­rung, die nicht zu steu­er­pflich­ti­gen Erträ­gen i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG führt, kön­nen gemäß § 3c EStG nicht als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen

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Die Nutzung der Ferienwohnung durch den Aktionär

Die Nut­zung der Feri­en­woh­nung durch den Aktio­när

Bei Feri­en­woh­nun­gen, die eine AG ver­wal­tet und nach einem spe­zi­ell ent­wi­ckel­ten Pun­k­­te- und Reser­vie­rungs­sys­tem an ihre Aktio­nä­re über­lässt, kommt es zu Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen, deren Höhe sich nach dem Miet­preis für ver­gleich­ba­re Feri­en­ob­jek­te rich­tet. So das Finanz­ge­richt Müns­ter in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Klä­gers, der sich mit sei­ner Kla­ge

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Erstattungszinsen als Einkünfte aus Kapitalvermögen

Erstat­tungs­zin­sen als Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen

Die rück­wir­kend ange­ord­ne­te Besteue­rung von Erstat­tungs­zin­sen als Ein­nah­men aus Kapi­tal­ver­mö­gen nach § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 EStG ver­stößt nach Ansicht des Finanz­ge­richts Ham­burg nicht gegen Ver­fas­sungs­recht. Nach dem unter­lie­gen Zin­sen im Sin­ne von § 233a AO, die das Finanz­amt an den Steu­er­pflich­ti­gen zahlt (Erstat­tungs­zin­sen), beim Emp­fän­ger nicht der Besteue­rung, soweit

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Substanzverluste bei Darlehensforderungen - und das Halbabzugsverbot

Sub­stanz­ver­lus­te bei Dar­le­hens­for­de­run­gen – und das Halb­ab­zugs­ver­bot

Auf Sub­stanz­ver­lus­te von Dar­le­hens­for­de­run­gen fin­det das Halb­ab­zugs­ver­bot kei­ne Anwen­dung. Aus dem Ver­zicht auf den wert­lo­sen Teil einer Dar­le­hens­for­de­rung und aus der in der Bilanz vor­ge­nom­me­nen Teil­wert­ab­schrei­bung auf eine wei­te­re Dar­le­hens­for­de­rung ent­steht ein Auf­wand (in Höhe des nomi­nel­len Aus­falls), der nicht dem Halb­ab­zugs­ver­bot des § 3c Abs. 2 Satz 1 EStG unter­liegt. Nach

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Werbungskosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen

Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen

§ 32d Abs. 6 S. 1 EStG ver­fas­sungs­kon­form dahin­ge­hend aus­zu­le­gen, dass bei den Ein­künf­ten aus kka­pi­tal­ver­mö­gen die tat­säch­lich ent­stan­de­nen Wer­bungs­kos­ten jeden­falls dann abzugs­fä­hig sind, wenn der indi­vi­du­el­le Steu­er­satz bereits unter Berück­sich­ti­gung nur des Spa­­rer-Pau­sch­be­­trag unter 25 % liegt. Ein abso­lu­tes und unum­kehr­ba­res Abzugs­ver­bot von Wer­bungs­kos­ten wäre in die­sen Fäl­len nach Ansicht des Finanz­ge­richts

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