Ehe­be­ding­te Nachteile

Die Dar­­­le­­gungs- und Beweis­last für ehe­be­ding­te Nach­tei­le im Sin­ne von § 1578 b BGB ist im Hin­blick auf die dem Unter­halts­be­rech­tig­ten gegen­wär­tig feh­len­de Mög­lich­keit, eine sei­ner Aus­bil­dung und frü­he­ren beruf­li­chen Stel­lung ent­spre­chen­de Tätig­keit zu erlan­gen, vor­greif­lich nach § 1577 BGB zu beur­tei­len und obliegt dem Unter­halts­be­rech­tig­ten. Gelangt das Fami­li­en­ge­richt hier zu der

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Die GbR mit aus­län­di­schem Gesell­schaf­ter im Zivilprozess

Zustän­dig für die Beru­fung gegen die Urtei­le der Amts­ge­richt sind grund­sätz­lich die Land­ge­rich­te. Dage­gen ist statt des Land­ge­richts das Ober­lan­des­ge­richt zustän­dig, wenn das Amts­ge­richt als Fami­li­en­ge­richt ent­schie­den (§ 119 Abs. 1 Nr. Buch­sta­be a GVG) oder aus­län­di­sches Recht ange­wen­det und dies in den Ent­schei­dungs­grün­den aus­drück­lich fest­ge­stellt hat (§ 119 Abs. 1 Nr. Buchstabe

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Landgericht Bremen

Öffent­li­che Zustel­lung trotz bekann­ter Adres­se im Ausland?

Die öffent­li­che Zustel­lung einer Kla­ge an einen aus­län­di­schen Beklag­ten, des­sen ladungs­fä­hi­ge Anschrift bekannt ist, kann nur dann bewil­ligt wer­den, wenn die Zustel­lung im Wege der Rechts­hil­fe einen der­art lan­gen Zeit­raum in Anspruch neh­men wür­de, dass ein Zuwar­ten der betrei­ben­den Par­tei bil­li­ger­wei­se nicht zuge­mu­tet wer­den kann. Dies ist nicht schon deshalb

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Neu­ord­nung des Versorgungsausgleichs

Der Deut­sche Bun­des­tag hat am Don­ners­tag die Reform des Ver­sor­gungs­aus­gleichs beschlos­sen. Das Recht des Ver­sor­gungs­aus­gleichs wird damit grund­le­gend neu geord­net, das Gesetz bedarf jedoch noch der Zustim­mung des Bun­des­ra­tes um plan­mä­ßig am 1. Sep­tem­ber 2009 in Kraft tre­ten zu kön­nen. Der Ver­sor­gungs­aus­gleich regelt die Ver­tei­lung von Ren­ten­an­sprü­chen zwi­schen Ehe­gat­ten nach einer

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Elek­tro­ni­scher Daten­aus­tausch in Scheidungsverfahren

Am 10. Febru­ar 2009 star­te­te im Ober­lan­des­ge­richts­be­zirk Düs­sel­dorf der elek­tro­ni­sche Daten­aus­tausch zwi­schen der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung Bund und den Fami­li­en­ge­rich­ten. Ver­si­che­rungs­zei­ten sol­len dadurch künf­tig deut­lich schnel­ler ermit­telt und so der Ver­sor­gungs­aus­gleich im Schei­dungs­ver­fah­ren zügi­ger und ein­fa­cher berech­net wer­den. Der elek­tro­ni­sche Daten­aus­tausch mit der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung Bund, der am Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf in

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Baby

Kin­des­un­ter­halt und der Split­ting­vor­teil aus einer neu­en Ehe

Der Vor­rang des Unter­halts min­der­jäh­ri­ger Kin­der gegen­über Ehe­gat­ten gilt auch im Man­gel­fall für das gesam­te ver­füg­ba­re Ein­kom­men des Unter­halts­pflich­ti­gen und schließt den Split­ting­vor­teil aus des­sen neu­er Ehe ein. So urteil­te jetzt der Bun­des­ge­richts­hof, der sich mit grund­le­gen­den Fra­gen des Kin­des­un­ter­halts­rechts zu befas­sen hat­te, die im Zusam­men­hang mit den am 1.

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Notar

Düs­sel­dor­fer Tabelle

Die Rich­ter der Fami­li­en­se­na­te des Ober­lan­des­ge­richts Düs­sel­dorf haben die ab dem 1. Janu­ar 2008 gel­ten­de „Düs­sel­dor­fer Tabel­le“ vor­ge­stellt. Sie gilt bun­des­weit als Richt­schnur für die Fest­le­gung des Kin­des­un­ter­halts. Nach der neu­en Tabel­le wird der Kin­des­un­ter­halt im Durch­schnitt um 1,75 € stei­gen. Eine Neu­fest­set­zung zum 1. Janu­ar 2008 wur­de not­wen­dig, weil an

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Rechts­dienst­leis­tungs­ge­setz

Der Deut­sche Bun­des­tag hat das neue Rechts­dienst­leis­tungs­ge­setz (RDG) beschlos­sen, mit dem die Rechts­be­ra­tung neu geord­net wird. Stimmt der Bun­des­rat zu, kann das Gesetz zum 1. Juli 2008 in Kraft tre­ten. Das neue Rechts­dienst­leis­tungs­ge­setz erhält das Anwalts­mo­no­pol für den gesam­ten Kern­be­reich recht­li­cher Dienst­leis­tun­gen, aller­dings wird es künf­tig eini­ge mode­ra­te Öff­nun­gen geben. 

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Ex-Ehe­frau als außer­ge­wöhn­li­che Belastung

In einem aktu­el­len Urteil muss­te das Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz zu der Fra­ge Stel­lung neh­men, ob Auf­wen­dun­gen für einen Rechts­an­walt und für die Ein­schal­tung eines Detek­tivs im Zusam­men­hang mit einem ange­streb­ten, Unter­halts­zah­lun­gen betref­fen­den Pro­zess bei den außer­ge­wöhn­li­chen Belas­tun­gen berück­sich­tigt wer­den können.

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Schei­dungs­kos­ten

Die Kos­ten einer Ehe­schei­dung sind bei der Ein­kom­men­steu­er als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung abzieh­bar. Dies gilt nach zwei heu­te ver­öf­fent­lich­ten Urtei­len des Bun­des­fi­nanz­hofs aller­dings nicht für die Kos­ten der Vermögensauseinandersetzung.

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