Mädchen

Ver­brei­tung kin­der­por­no­gra­phi­scher Schriften

Kin­der­por­no­gra­fi­sche Schrif­ten ver­brei­tet, wer sie ihrer Sub­stanz nach einem grö­ße­ren, nach Zahl und Indi­vi­dua­li­tät unbe­stimm­ten Per­so­nen­kreis zugäng­lich macht, indem er sie ‚auf den Weg bringt‘. Die Wei­ter­ga­be an eine oder meh­re­re bestimm­te Per­so­nen genügt hin­ge­gen nicht . Erfolgt die Wei­ter­ga­be nur an bestimm­te Emp­fän­ger und nicht an einen nicht mehr kon­trol­lier­ba­ren Personenkreis,

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Kin­der­por­no­gra­phie – und die sexu­ell auf­rei­zen­de Wiedergabe

Eine sexu­ell auf­rei­zen­de Wie­der­ga­be der unbe­klei­de­ten Geni­ta­li­en oder des unbe­klei­de­ten Gesä­ßes eines Kin­des gemäß § 184b Abs. 1 Nr. 1 Buchst. c StGB liegt vor, wenn die genann­ten Kör­per­tei­le aus Sicht eines durch­schnitt­li­chen Betrach­ters in sexu­ell moti­vier­ter Wei­se im Blick­feld ste­hen. Hier­für sind die aus der Schrift (§ 11 Abs. 3 StGB) zu entnehmenden

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BGH Karlsruhe

Her­stel­lung jugend­por­no­gra­phi­scher Schrif­ten – und ihre Verbreitung

Die Tat­be­stands­va­ri­an­te der Her­stel­lung jugend­por­no­gra­phi­scher Schrif­ten (§ 184c Abs. 1 Nr. 3 StGB) tritt nicht im Wege der Geset­zes­kon­kur­renz hin­ter die der Ver­brei­tung (§ 184c Abs. 1 Nr. 1 StGB) zurück . Anders als die Tat­be­stän­de der Her­stel­lung por­no­gra­phi­scher (§ 184 Abs. 1 Nr. 8 StGB) und gewalt- oder tier­por­no­gra­phi­scher Schrif­ten (§ 184a Nr. 2 StGB) setzt die

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Justizvollzugsanstalt

Der Jus­tiz­voll­zugs­be­am­te – und sei­ne Kinderpornos

Bei einer Dis­zi­pli­nar­k­la­ge gegen einen Jus­tiz­voll­zugs­be­am­ten wegen des Besit­zes kin­der­por­no­gra­fi­schen Bild­ma­te­ri­als reicht der Ori­en­tie­rungs­rah­men für die Bemes­sung der Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me bis zur Ent­fer­nung aus dem Beam­ten­ver­hält­nis. Das hat aktu­ell das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig in dem Fall eines nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­schen Jus­tiz­voll­zugs­be­am­ten ent­schie­den. Im August 2013 wur­de u.a. auf einem pri­va­ten Com­pu­ter des Justizvollzugsbeamten

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Festplatte

Kin­der­por­nos – und die Ein­zie­hung des Computers

Bei einer Ver­ur­tei­lung nach § 184b Abs. 3 StGB sind nach § 184b Abs. 6 StGB Bezie­hungs­ge­gen­stän­de der Tat zwin­gend ein­zu­zie­hen. Wur­de der Besitz kin­der­por­no­gra­phi­scher Schrif­ten durch Abspei­chern von Bildund Video­da­tei­en auf einem Com­pu­ter aus­ge­übt, unter­liegt inso­weit ledig­lich die als Spei­cher­me­di­um ver­wen­de­te Fest­plat­te der Ein­zie­hung. Die Ein­zie­hung des für den Spei­cher­vor­gang verwendeten

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Der Leh­rer und die Kinderpornos

Der straf­ba­re Besitz von Kin­der­por­no­gra­phie durch Leh­rer – selbst in gerin­ger Men­ge – führt in Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren in aller Regel zur Ent­fer­nung aus dem Beam­ten­ver­hält­nis. Dies hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig heu­te in zwei Revi­si­ons­ver­fah­ren ent­schie­den und dabei sei­ne Recht­spre­chung zu Fäl­len die­ser Art fort­ent­wi­ckelt. Nach der in den bei­den Verfahren

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Ver­ur­tei­lung wegen eines Dau­er­de­likts – und die wei­ter­hin ver­brei­te­ten Kinderpornos

Die Ver­ur­tei­lung wegen eines Dau­er­de­likts hat zur Fol­ge, dass das Auf­recht­erhal­ten des Zustands nach dem straf­recht­li­chen Erkennt­nis als neue eigen­stän­di­ge mate­ri­ell­recht­li­che (wie pro­zes­sua­le) Tat zu wer­ten ist . Ein ein­heit­li­ches Dau­er­de­likt schei­det aber aus, wenn ein durch­ge­hen­der Besitz nicht in der Lage ist, meh­re­re selb­stän­di­ge Ver­brei­tungs­ta­ten zu ver­klam­mern; denn der Tat­be­stand des

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Kin­der­por­no­gra­phie – Ver­brei­tung und Besitz

Der Tat- bestand der Ver­brei­tung kin­der­por­no­gra­phi­scher Schrif­ten (§ 184b Abs. 1 Nr. 2 StGB in der bis zum 26.01.2015 gül­ti­gen Fas­sung) und der­je­ni­ge des – suk­zes­si­ven – Besit­zes kin­der­por­no­gra­phi­scher Schrif­ten (§ 184b Abs. 4 Satz 2 StGB in der bis zum 26.01.2015 gül­ti­gen Fas­sung bzw. § 184b Abs. 3 Alter­na­ti­ve 2 StGB nF) ste­hen inso­weit im

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Kin­der­por­no­gra­phi­sche Schrif­ten – und das Gesäß der Tochter

Die Anfer­ti­gung von Bild­da­tei­en der eige­nen Töch­ter in teil­wei­se unbe­klei­de­tem Zustand unter sexu­ell auf­rei­zen­der Wie­der­ga­be des nack­ten Gesä­ßes erfüllt den Tat­be­stand des § 184b Abs. 3 StGB. Nach die­ser Vor­schrift ist zum einen straf­bar, wer es unter­nimmt, sich den Besitz der­ar­ti­ger Schrif­ten zu ver­schaf­fen, wodurch auch die Her­stel­lung zum Eigen­ge­brauch erfasst

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Kin­der­por­no­gra­phie – und die Ein­zie­hung von Han­dy und Laptop

Gemäß § 74b Abs. 2 StGB ist in Fäl­len der Ein­zie­hung nach §§ 74, 74a StGB zwin­gend zu prü­fen, ob unter Anord­nung des Vor­be­halts der Ein­zie­hung eine weni­ger ein­schnei­den­de Maß­nah­me hät­te getrof­fen wer­den kön­nen, durch die der Zweck der Ein­zie­hung glei­cher­ma­ßen hät­te erreicht wer­den kön­nen. Da eine Rück­ga­be der Gerä­te bzw.

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Inter­net­ver­bot als Bewährungsauflage

Einem wegen Ver­brei­tung kin­der­por­no­gra­phi­scher Schrif­ten Ver­ur­teil­ten kann ein Inter­net­ver­bot als Bewäh­rungs­wei­sung erteilt wer­den, sofern Berei­che, in denen der Ver­ur­teil­te zur Lebens­füh­rung die Nut­zung des Inter­nets ange­wie­sen ist, aus­ge­nom­men wer­den. In dem hier vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fall wur­de der heu­te 49 Jah­re alte Ver­ur­teil­te aus Wit­ten in den Jah­ren 2011

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Neu­re­ge­lun­gen zur Kin­der­por­no­gra­fie im Strafrecht

Die Bun­des­tags­frak­tio­nen der Gro­ßen Koali­ti­on haben einen Gesetz­ent­wurf in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­bracht, mit dem die Rege­lun­gen bezüg­lich der Straf­bar­keit von Kin­der­por­no­gra­phie und des Zugangs zu Kin­der­por­no­gra­fie im Inter­net wei­ter ver­schärft wer­den sol­len. Das von der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land am 25. Okto­ber 2007 unter­zeich­ne­te Über­ein­kom­men des Euro­pa­rats zum Schutz von Kin­dern vor

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Kin­der­por­nos – und der por­no­gra­phi­schen Cha­rak­ter der Darstellung

Die Straf­bar­keit nach § 184b StGB setzt nicht vor­aus, dass die Dar­stel­lung der sexu­el­len Hand­lung einen ver­grö­bern­drei­ße­ri­schen Cha­rak­ter auf­weist. Gemäß § 184b Abs. 1 StGB sind kin­der­por­no­gra­phi­sche Schrif­ten „por­no­gra­phi­sche Schrif­ten (§ 11 Abs. 3), die sexu­el­le Hand­lun­gen von, an oder vor Kin­dern (§ 176 Abs. 1) zum Gegen­stand haben“. Infol­ge­des­sen bedarf

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