Verfassungsbeschwerde - und die Entscheidungskompetenz der Landesverfassungsgerichte

Ver­fas­sungs­be­schwer­de – und die Ent­schei­dungs­kom­pe­tenz der Lan­des­ver­fas­sungs­ge­rich­te

Die Auf­ga­be der Ver­fas­sungs­ge­rich­te der Län­der besteht nicht dar­in, die „rich­ti­ge“ Anwen­dung des ein­fa­chen Rechts, sei es des mate­ri­el­len oder des for­mel­len Rechts, zu unter­su­chen. Sei­ne Auf­ga­be ist es allein, die Ver­let­zung spe­zi­fi­schen (hier: saar­län­di­schen) Ver­fas­sungs­rechts, soweit es dem Bun­des­recht nicht wider­strei­tet, durch Ent­schei­dun­gen von Gerich­ten des Saar­lan­des, die kei­ne

Lesen
Bundesrecht - und die Verfassungsbeschwerde zum Landesverfassungsgericht

Bun­des­recht – und die Ver­fas­sungs­be­schwer­de zum Lan­des­ver­fas­sungs­ge­richt

Gegen­über der Anwen­dung von Bun­des­recht, das, wie hier die im Aus­gangs­ver­fah­ren ange­wen­de­ten Bestim­mun­gen des Jus­­ti­z­­ver­­gü­­tungs- und ‑ent­schä­di­gungs­ge­set­zes, wegen sei­nes höhe­ren Rangs nicht am Maß­stab der Baye­ri­schen Ver­fas­sung über­prüft wer­den kann, beschränkt sich die Prü­fung in mate­ri­el­ler Hin­sicht dar­auf, ob das Gericht gegen das Will­kür­ver­bot (Art. 118 Abs. 1 BV) ver­sto­ßen hat.

Lesen
Landtagsabgeordnete im Strafrecht - Indemnität im StGB und den Landesverfassungen

Land­tags­ab­ge­ord­ne­te im Straf­recht – Indem­ni­tät im StGB und den Lan­des­ver­fas­sun­gen

Die Nor­men des Lan­des­ver­fas­sungs­rechts ver­mö­gen die Rege­lung des § 36 StGB weder ein­zu­en­gen noch aus­zu­deh­nen, soweit es um die straf­recht­li­chen Fol­gen der Indem­ni­tät geht. Der Bun­des­ge­setz­ge­ber hat von sei­ner Kom­pe­tenz aus Art. 74 Abs. 1 Nr. 1 GG mit dem Erlass von § 36 StGB abschlie­ßend Gebrauch gemacht, sodass nach Art. 31

Lesen
Die Meinungsäußerung der Ministerpräsidentin -  und das Neutralitätsgebot

Die Mei­nungs­äu­ße­rung der Minis­ter­prä­si­den­tin – und das Neu­tra­li­täts­ge­bot

Amt­li­che Äuße­run­gen eines Ver­fas­sungs­or­gans sind dem Gebot par­tei­po­li­ti­scher Neu­tra­li­tät ver­pflich­tet und unter­lie­gen in Vor­wahl­zei­ten noch wei­ter­ge­hen­der Zurück­hal­tung. Die­ses Neu­tra­li­täts­ge­bot gilt aber nur für amt­li­che Äuße­run­gen. Erfolgt die Äuße­rung nicht in amt­li­cher Funk­ti­on, son­dern in der pri­va­ten Eigen­schaft als Mit­glied einer Par­tei und als poli­tisch enga­gier­ter Bür­ger, darf die­ser wie jeder

Lesen
Der Kampf ums Geld: Gemeindefinanzierungsgesetz 2011

Der Kampf ums Geld: Gemein­de­fi­nan­zie­rungs­ge­setz 2011

Der den Kom­mu­nen nach der Lan­des­ver­fas­sung von Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len (LV NRW) zu gewäh­ren­de Finanz­aus­gleich steht unter dem Vor­be­halt der finan­zi­el­len Leis­tungs­fä­hig­keit des Lan­des. Die Pflicht zur Gewäh­rung einer Min­dest­fi­nanz­aus­stat­tung im Sin­ne einer "abso­lu­ten" Unter­gren­ze ergibt sich nicht aus der Lan­des­ver­fas­sung. Die vom Land im Gemein­de­fi­nan­zie­rungs­ge­setz 2011 zur Ver­fü­gung gestell­ten Finanz­mit­tel sind

Lesen
Ausweitung des Wahlrechts zur Bremischen Bürgerschaft

Aus­wei­tung des Wahl­rechts zur Bre­mi­schen Bür­ger­schaft

Mit der Bre­mi­schen Lan­des­ver­fas­sung ist eine Aus­wei­tung des Wahl­rechts zur Bre­mi­schen Bür­ger­schaft auf Uni­ons­bür­ger nicht ver­ein­bar. Mit die­ser Begrün­dung hat der Staats­ge­richts­hof der Frei­en Han­se­stadt Bre­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Ver­ein­bar­keit eines am 24. Janu­ar 2013 in ers­ter Lesung beschlos­se­nen Gesetz­ent­wurfs der Bre­mi­schen Bür­ger­schaft mit der Bre­mi­schen Lan­des­ver­fas­sung ver­neint.

Lesen