Ansparrücklage - und der Herstellungsbeginn

Anspar­rück­la­ge – und der Her­stel­lungs­be­ginn

Der Her­stel­lungs­be­ginn i.S. des § 6b Abs. 3 Satz 3 EStG ist anzu­neh­men, wenn das Inves­ti­ti­ons­vor­ha­ben "ins Werk gesetzt" wird. Dies kann vor den eigent­li­chen Bau­ar­bei­ten lie­gen. Rei­ne Vor­be­rei­tungs­ar­bei­ten in der Ent­wurfs­pha­se rei­chen nicht aus, um von dem Beginn der Her­stel­lung nach § 6b Abs. 3 Satz 3 EStG aus­ge­hen zu kön­nen. Nach §

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Ansparrücklage - und der Gewinnzuschlag

Anspar­rück­la­ge – und der Gewinn­zu­schlag

Die Höhe des Gewinn­zu­schlags nach § 6b Abs. 7 EStG ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs jeden­falls bis zum Jahr 2009 nicht ver­fas­sungs­wid­rig. Soweit eine nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EStG gebil­de­te Rück­la­ge gewinn­er­hö­hend auf­ge­löst wird, ohne dass ein ent­spre­chen­der Betrag nach Abs. 3 abge­zo­gen wird, ist gemäß § 6b Abs. 7 EStG der

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Witwengeld in der Soldatenversorgung - und die Anrechnung einer steuerrechtlichen Ansparrücklage

Wit­wen­geld in der Sol­da­ten­ver­sor­gung – und die Anrech­nung einer steu­er­recht­li­chen Anspar­rück­la­ge

Eine (steu­er­li­che) Anspar­rück­la­ge, deren Auf­lö­sung im Ein­kom­men­steu­er­be­scheid­zu einem Gewinn führt, darf nicht in die Ruhens­be­rech­nung für das Wit­wen­geld ein­be­zo­gen wer­den. Nach § 53 Abs. 1 Satz 1 SVG 2003 erhält ein Ver­sor­gungs­be­rech­tig­ter, der Erwerbs- oder Erwerbs­er­satz­ein­kom­men bezieht, dane­ben sei­ne Ver­sor­gungs­be­zü­ge nur bis zum Errei­chen der in Absatz 2 bezeich­ne­ten Höchst­gren­ze. Als Höchst­gren­ze gel­ten

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Die Ansparrücklage und das Vorliegen einer wesentlichen Betriebserweiterung

Die Anspar­rück­la­ge und das Vor­lie­gen einer wesent­li­chen Betriebs­er­wei­te­rung

Der Bun­des­fi­nanz­hof hält aus­drück­lich an sei­ner bis­he­ri­gen Recht­spre­chung zu § 7g EStG a.F. fest, wonach bei einer wesent­li­chen Betriebs­er­wei­te­rung die geplan­te Inves­ti­ti­on erst dann hin­rei­chend kon­kre­ti­siert ist, wenn die wesent­li­chen Betriebs­grund­la­gen ver­bind­lich bestellt wor­den sind . Nach § 7g Abs. 3 bis 5 EStG a.F. kön­nen Steu­er­pflich­ti­ge, die den Gewinn durch Bestands­ver­gleich

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Nachbesserung der Konkretisierung des anzuschaffenden Wirtschaftsgutes bei der Ansparrücklage

Nach­bes­se­rung der Kon­kre­ti­sie­rung des anzu­schaf­fen­den Wirt­schafts­gu­tes bei der Anspar­rück­la­ge

Die Bil­dung einer Rück­la­ge nach § 7g Abs. 3 ff. EStG a.F., d.h. in der bis zum 31.12.2006 gel­ten­den Fas­sung, und die Inan­spruch­nah­me des Betriebs­aus­ga­ben­ab­zugs nach Abs. 6 der Vor­schrift gehö­ren zu den zeit­lich unbe­fris­te­ten Wahl­rech­ten, die for­mell grund­sätz­lich bis zum Ein­tritt der Bestands­kraft der­je­ni­gen Steu­er­fest­set­zung aus­ge­übt wer­den kön­nen, auf wel­che sie

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Geltendmachung eines Investitionsabzugsbetrags nach Abschluss der begünstigten Investition

Gel­tend­ma­chung eines Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­trags nach Abschluss der begüns­tig­ten Inves­ti­ti­on

Ob eine "künf­ti­ge" Anschaf­fung i.S. des § 7g EStG gege­ben ist, ist aus der Sicht am Ende des Gewinn­ermitt­lungs­zeit­raums zu beur­tei­len, für den der Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­trag gel­tend gemacht wird. Das Wahl­recht gemäß § 7g EStG kann noch nach Ein­le­gung des Ein­spruchs aus­ge­übt wer­den. Schafft der Steu­er­pflich­ti­ge ein Wirt­schafts­gut an, bevor er

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Die erst im Einspruchsverfahren geltend gemachte Ansparabschreibung

Die erst im Ein­spruchs­ver­fah­ren gel­tend gemach­te Ans­parab­schrei­bung

Das Wahl­recht wird nicht schon durch den ent­spre­chen­den Aus­weis in der Buch­füh­rung oder in den sons­ti­gen Unter­la­gen des Steu­er­pflich­ti­gen aus­ge­übt, son­dern erst durch den Aus­weis eines ent­spre­chen­den Pas­siv­pos­tens in der Bilanz oder – bei Gewinn­ermitt­lung nach § 4 Abs. 3 EStG – durch den Ansatz einer ent­spre­chen­den Betriebs­aus­ga­be in der Ein­nah­men­über­schuss­rech­nung und

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Ansparrücklage für Existenzgründer bei einer GmbH & Co. KG

Anspar­rück­la­ge für Exis­tenz­grün­der bei einer GmbH & Co. KG

Eine GmbH & Co. KG kann kei­ne Rück­la­ge für Exis­tenz­grün­der gemäß § 7g Abs. 7 EStG a.F. bil­den, wenn an der Kom­­ple­­men­­tär-GmbH eine natür­li­che Per­son betei­ligt ist, die kein Exis­tenz­grün­der i.S. des § 7g Abs. 7 Satz 2 Nr. 1 EStG a.F. ist. Eine zu Unrecht gebil­de­te Anspar­rück­la­ge ist vor­ran­gig durch Ände­rung der Steu­er­fest­set­zung des

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Existenzgründereigenschaft und die Ansparrücklage

Exis­tenz­grün­der­ei­gen­schaft und die Anspar­rück­la­ge

Das Finanz­amt kann die Ver­an­la­gun­gen für die Vor­jah­re gemäß § 174 Abs. 3 AO ändern und die Rück­la­ge gemäß § 7g Abs. 4 Satz 2 EStG 1997 bereits nach zwei Jah­ren auf­lö­sen, wenn es bei einem Steu­er­pflich­ti­gen, der eine frei­be­ruf­li­che Pra­xis über­nom­men und eine Ans­parab­schrei­bung gebil­det hat, rechts­ir­rig davon aus, der Steu­er­pflich­ti­ge sei

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Abrisskosten sind Herstellungskosten

Abriss­kos­ten sind Her­stel­lungs­kos­ten

Soll ein Gebäu­de spä­ter abge­ris­sen wer­den und wird es mit die­ser Absicht in das Betriebs­ver­mö­gen ein­ge­legt, sind die Abriss­kos­ten kei­ne Wer­bungs­kos­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung son­dern Her­stel­lungs­kos­ten. So hat das Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den. Das Finanz­amt hat die vom Klä­ger für die Anschaf­fung eines Pkw`s im

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Aufgabe der Investitionsabsicht bei Ansparrücklagen

Auf­ga­be der Inves­ti­ti­ons­ab­sicht bei Anspar­rück­la­gen

Bei Auf­ga­be der Inves­ti­ti­ons­ab­sicht führt die Teil­auf­lö­sung einer Anspar­rück­la­ge nach § 7g EStG zur zwangs­wei­sen Voll­auf­lö­sung der gebil­de­ten Rück­la­ge im Jahr der Teil­auf­lö­sung. Laut Urteil des Finanz­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­berg hat das Finanz­amt im hier vor­lie­gen­den Fall zu Recht den Rest­buch­wert des abge­ris­se­ne Gebäu­des sowie die Abbruch­kos­ten zu den Her­stel­lungs­kos­ten des neu

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Zinsbeginn bei Auflösung der Ansparrücklage

Zins­be­ginn bei Auf­lö­sung der Anspar­rück­la­ge

Nach Ansicht des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts stellt die Auf­ga­be der Inves­ti­ti­ons­ab­sicht nach Erlass des Steu­er­be­schei­des, in dem ein Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­trag berück­sich­tigt wur­de, ein rück­wir­ken­des Ereig­nis im Sin­ne des § 233a Abs. 2a AO dar. Damit beginnt der Zins­lauf für den steu­er­li­chen Unter­schieds­be­trag, der sich aus der Rück­gän­gig­ma­chung des Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­tra­ges im Aus­gangs­jahr (§

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Kindergeld und Ansparrücklage

Kin­der­geld und Anspar­rück­la­ge

Bei der Ermitt­lung der kin­der­geld­schäd­li­chen Ein­künf­te und Bezü­ge des Kin­des ist nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs eine vom Kind gebil­de­te Rück­la­ge nach § 7g Abs. 3 EStG 2002 (Anspar­rück­la­ge), die es gemäß § 7g Abs. 6 EStG 2002 bei sei­nen gewerb­li­chen Ein­künf­ten als Betriebs­aus­ga­ben abge­zo­gen hat, nicht ent­spre­chend § 32 Abs.

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Ansparrücklage bei Betriebseröffnung

Anspar­rück­la­ge bei Betriebs­er­öff­nung

Unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen kann bereits im Jahr der Betriebs­er­öff­nung eine Anspar­rück­la­ge in Anspruch genom­men wer­den? Das Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz möch­te hier jeden­falls höhe­re Anfor­de­run­gen als bei einem bereits lau­fen­den Betrieb stel­len. Ins­be­son­de­re bei wesent­li­chen Betriebs­grund­la­gen ist nach Ansicht des Finanz­ge­richts Rhein­­land-Pfalz die Bil­dung einer Anspar­rück­la­ge nur mög­lich, wenn spä­tes­tens am letz­ten

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Ansparrücklage für bereits angeschaffte Wirtschaftsgüter?

Anspar­rück­la­ge für bereits ange­schaff­te Wirt­schafts­gü­ter?

Für bereits ange­schaff­te Wirt­schafts­gü­ter kann wegen feh­len­den Finan­zie­rungs­zu­sam­men­hangs zwi­schen Rück­la­ge und Inves­ti­ti­on eine Anspar­rück­la­ge nach § 7g EStG nicht gebil­det wer­den, wenn die Rück­la­ge erst nach dem Anschaf­fungs­jahr allein wegen zwi­schen­zeit­li­cher Ände­rung des Ein­kom­men­steu­er­be­scheids für das Inves­ti­ti­ons­jahr gebil­det wird, um die auf­grund des Ände­rungs­be­scheids über­schrit­te­ne Ein­kom­mens­gren­ze für die Begüns­ti­gung nach

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Unterjährige Auflösung einer Ansparrücklage

Unter­jäh­ri­ge Auf­lö­sung einer Anspar­rück­la­ge

Anspar­rück­la­gen nach § 7g Abs. 3 EStG kön­nen, wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt noch­mals bestä­tigt hat, nur zum Ende, nicht aber wäh­rend eines Wirt­schafts­jah­res auf­ge­löst wer­den, und zwar unab­hän­gig davon ob die Gewinn­ermitt­lung durch Über­schuss­rech­nung oder durch Bestands­ver­gleich (Bilan­zie­rung) erfolgt. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 26. Febru­ar 2008 – VIII R 82/​05

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Anforderungen an die Bildung einer Ansparrücklage

Anfor­de­run­gen an die Bil­dung einer Anspar­rück­la­ge

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat­te mit einem Fall zu ent­schei­den, der ihm Gele­gen­heit gab, zu vie­len Ein­zel­fra­gen im Zusam­men­hang mit den Vor­aus­set­zun­gen zur Bil­dung einer Anspar­rück­la­ge für die künf­ti­ge Anschaf­fung oder Her­stel­lung von Wirt­schafts­gü­tern (§ 7g EStG) Stel­lung zu neh­men. Mit sei­nem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil bestä­tig­te er die bis­he­ri­ge Recht­spre­chung, dass die

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Ansparrücklage für gleichartige Wirtschaftsgüter

Anspar­rück­la­ge für gleich­ar­ti­ge Wirt­schafts­gü­ter

Die Bil­dung der Anspar­rück­la­ge nach § 7g Abs. 3 EStG setzt nicht vor­aus, dass der vor­aus­sicht­li­che Inves­ti­ti­ons­zeit­punkt in der Buch­füh­rung oder in den Auf­zeich­nun­gen für die Gewinn­ermitt­lung aus­ge­wie­sen wird. Wur­den für die Anschaf­fung von gleich­ar­ti­gen Wirt­schafts­gü­tern Anspar­rück­la­gen nach § 7g Abs. 3 EStG in Anspruch genom­men, ohne dass der Steu­er­pflich­ti­ge die vor­geb­lich

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