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Das unter­bro­che­ne Ori­en­tie­rungs­prak­ti­kum – und der Min­dest­lohn

Wird ein Ori­en­tie­rungs­prak­ti­kum iSd. § 22 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 MiLoG aus Grün­den in der Per­son des Prak­ti­kan­ten recht­lich oder tat­säch­lich unter­bro­chen, kann es um die Zeit der Unter­bre­chung ver­län­gert wer­den, wenn zwi­schen den ein­zel­nen Prak­ti­kums­ab­schnit­ten ein sach­li­cher und zeit­li­cher Zusam­men­hang besteht und die tat­säch­li­che Tätig­keit die Höchst­dau­er von ins­ge­samt drei

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Mindestlohn beim Praktikum

Min­dest­lohn beim Prak­ti­kum

Prak­ti­kan­ten haben kei­nen Anspruch auf den gesetz­li­chen Min­dest­lohn, wenn sie das Prak­ti­kum zur Ori­en­tie­rung für eine Berufs­aus­bil­dung oder für die Auf­nah­me eines Stu­di­ums leis­ten und es eine Dau­er von drei Mona­ten nicht über­steigt. Das Prak­ti­kum kann jeden­falls aus Grün­den in der Per­son des Praktikanten/​der Prak­ti­kan­tin recht­lich oder tat­säch­lich unter­bro­chen und

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Praktikumsvertrag beim dualen Studium - und die Rückzahlung von Ausbildungskosten

Prak­ti­kums­ver­trag beim dua­len Stu­di­um – und die Rück­zah­lung von Aus­bil­dungs­kos­ten

Die Neben­ab­re­de zur Rück­zah­lung von Aus­bil­dungs­kos­ten (hier: in einem Prak­ti­kums­ver­trag im Rah­men eines dua­len Stu­di­ums) unter­fällt der Trans­pa­renz­kon­trol­le nach § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB. Die Rück­zah­lungs­ver­ein­ba­rung ist eine all­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gung. Sol­che lie­gen vor, wenn Ver­trags­be­din­gun­gen für eine Viel­zahl von Ver­trä­gen von Arbeit­ge­ber­sei­te vor­for­mu­liert wer­den und sie dem Ver­trags­part­ner (hier: der

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Arbeitsvertrag oder Praktikumsvertrag?

Arbeits­ver­trag oder Prak­ti­kums­ver­trag?

Kenn­zeich­nend für Prak­ti­kan­ten ist, dass sie sich ohne Absol­vie­rung einer sys­te­ma­ti­schen Berufs­aus­bil­dung zeit­wei­lig einer betrieb­li­chen Tätig­keit im Rah­men einer Gesamt­aus­bil­dung unter­zie­hen. Sie wer­den vor­ran­gig des­we­gen tätig, um sich not­wen­di­ge prak­ti­sche Erfah­run­gen und Kennt­nis­se anzu­eig­nen, die zur Vor­be­rei­tung auf einen Beruf erfor­der­lich sind. Kenn­zeich­nend für ein Prak­ti­kums­ver­hält­nis ist ins­be­son­de­re auch sei­ne

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Praktikum vor der Berufsausbildung - und die Probezeit im Ausbildungsverhältnis

Prak­ti­kum vor der Berufs­aus­bil­dung – und die Pro­be­zeit im Aus­bil­dungs­ver­hält­nis

Bei der Ein­stiegs­qua­li­fi­zie­rung im Sin­ne des § 54 a SGB III han­delt es sich um ein Aus­bil­dungs­ver­hält­nis eige­ner Art, das weder ein Arbeits­ver­hält­nis noch ein Berufs­aus­bil­dungs­ver­hält­nis dar­stellt. Es liegt ein ande­res Ver­trags­ver­hält­nis im Sin­ne von § 26 BBiG vor. Weder die Ein­stiegs­qua­li­fi­zie­rung noch eine in der Ein­stiegs­qua­li­fi­zie­rung absol­vier­te Pro­be­zeit von zwei

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Der angehende Rettungssanitäter - und sein Anspruch auf angemessene Vergütung

Der ange­hen­de Ret­tungs­sa­ni­tä­ter – und sein Anspruch auf ange­mes­se­ne Ver­gü­tung

Die §§ 26, 17 BBiG fin­den auf ein Prak­ti­kums­ver­hält­nis im Rah­men der Aus­bil­dung zum Ret­tungs­as­sis­ten­ten (§ 7 Ret­tAssG) Anwen­dung. Die­se Rege­lun­gen wur­den nicht durch spe­zi­el­le­re Vor­schrif­ten des Ret­tAssG ver­drängt . Nach § 17 Abs. 1 Satz 1 BBiG haben Aus­zu­bil­den­de Anspruch auf eine ange­mes­se­ne Ver­gü­tung. Die Rege­lung ist – wie schon die Vor­gän­ger­norm

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