Betriebs­auf­ga­be – und die Auf­lö­sung eines pas­si­ven Rech­nungs­ab­gren­zungs­pos­tens

Ein wegen eines Zins­zu­schus­ses gebil­de­ter pas­si­ver Rech­nungs­ab­gren­zungs­pos­ten ist im Rah­men einer Betriebs­auf­ga­be zu Guns­ten des Auf­ga­be­ge­winns auf­zu­lö­sen, wenn das dem Zins­zu­schuss zugrun­de­lie­gen­de Dar­le­hen fort­ge­führt wird. Zu den Ein­künf­ten aus Land- und Forst­wirt­schaft gehö­ren auch Gewin­ne, die bei der Ver­äu­ße­rung bzw. Auf­ga­be eines land- oder forst­wirt­schaft­li­chen Betriebs erzielt wer­den (§§ 14,

Lesen

Vor­leis­tun­gen aus einem gegen­sei­ti­gen Ver­trag – und der pas­si­ver Rech­nungs­ab­gren­zungs­pos­ten

Hat ein buch­füh­ren­der Land­wirt ein Ent­gelt für die zeit­lich nicht begrenz­te Ver­pflich­tung erhal­ten, sei­ne Land­wirt­schaft nicht über den bis­he­ri­gen Umfang hin­aus zu erwei­tern, ist zur Wah­rung des Rea­li­sa­ti­ons­prin­zips ein pas­si­ver Rech­nungs­ab­gren­zungs­pos­ten zu bil­den. Gemäß § 250 Abs. 2 HGB sind als RAP auf der Pas­siv­sei­te der Bilanz Ein­nah­men vor dem Abschluss­stich­tag

Lesen

Der Ver­mark­tungs­kos­ten­zu­schuss als par­tia­ri­sches Dar­le­hen

Zahlt ein Film­pro­duk­ti­ons­fonds dem zum Allein­ver­trieb des Films berech­tig­ten Lizenz­neh­mer einen Ein­mal­be­trag für Medien‑, Mar­ke­­ting- und Kino­start­kos­ten, kann dar­in unge­ach­tet der Bezeich­nung als ver­lo­re­ner Zuschuss die Gewäh­rung eines par­tia­ri­schen Dar­le­hens gese­hen wer­den, wenn mit der Zah­lung eine Erhö­hung der Lizenz­ge­büh­ren ver­bun­den und die Rück­zah­lung des Betra­ges abge­si­chert ist. Vor­aus­set­zung hier­für

Lesen

Ver­äu­ße­rung eines Ver­wer­tungs­rechts – und die Rech­nungs­ab­gren­zung

Bei der Ver­äu­ße­rung eines Ver­wer­tungs­rechts ist kein pas­si­ver Rech­nungs­ab­gren­zungs­pos­ten zu bil­den. Auf­ga­be der Rech­nungs­ab­gren­zungs­pos­ten ist es, im Fal­le gegen­sei­ti­ger Ver­trä­ge, bei denen Leis­tung und Gegen­leis­tung zeit­lich aus­ein­an­der fal­len, die Vor­leis­tung des einen Teils in das Jahr zu ver­le­gen, in dem die nach dem Ver­trag geschul­de­te Gegen­leis­tung des ande­ren Teils erbracht

Lesen

Bear­bei­tungs­ge­bühr für eine stil­le Betei­li­gung

Die für die stil­le Betei­li­gung geschul­de­te Bear­bei­tungs­ge­bühr ist nicht als Wirt­schafts­gut zu akti­vie­ren. Die Ein­la­ge des stil­len Gesell­schaf­ters geht in das Ver­mö­gen des Inha­bers des Han­dels­ge­wer­bes über (§ 230 Abs. 1 HGB). Des­halb beschrän­ken sich die Ver­mö­gens­rech­te des Stil­len dar­auf, dass er wäh­rend des Bestehens der Gesell­schaft am Ergeb­nis des Unter­neh­mens

Lesen

Akti­ver RAP für Dar­le­hens­ge­büh­ren

Für die im Zusam­men­hang mit dem Dar­le­hen ange­fal­le­nen Gebüh­ren kein akti­ver Rech­nungs­ab­gren­zungs­pos­ten zu bil­den ist; sie sind des­halb im Ent­ste­hungs­jahr als Betriebs­aus­ga­ben abzieh­bar. Nach § 5 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 EStG sind in der Steu­er­bi­lanz für Aus­ga­ben vor dem Abschluss­stich­tag auf der Aktiv­sei­te RAP anzu­set­zen, soweit sie Auf­wand für eine bestimm­te Zeit

Lesen

Miet­rück­zah­lun­gen aus der Ver­mie­tung von Kraft­fahr­zeu­gen

Ver­pflich­tet sich der Ver­mie­ter von Kraft­fahr­zeu­gen gegen­über den Mie­tern, das Fahr­zeug zum Ende der Miet­zeit zu ver­äu­ßern und den Ver­äu­ße­rungs­er­lös inso­weit an den Mie­ter aus­zu­zah­len, als er einen ver­trag­lich ver­ein­bar­ten, unter dem Buch­wert der Fahr­zeu­ge zum Ver­trags­en­de lie­gen­den Rest­wert über­steigt, kann er für die­se Pflicht ratier­lich eine Rück­stel­lung in der

Lesen

Step-down-Gel­der

Bei der Ver­ein­ba­rung eines Dar­le­hens mit fal­len­den Zins­sät­zen (sog. Step-down-Gel­­der) ist kein akti­ver Rech­nungs­ab­gren­zungs­pos­ten zu bil­den. Gemäß § 5 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 EStG, § 250 Abs. 1 Satz 1 HGB sind als Rech­nungs­ab­gren­zungs­pos­ten auf der Aktiv­sei­te nur Aus­ga­ben vor dem Abschluss­stich­tag, soweit sie Auf­wand für eine bestimm­te Zeit nach die­sem Tag dar­stel­len, anzu­set­zen.

Lesen

Rech­nungs­ab­gren­zung für die Kfz-Steu­er

Kfz-Steu­er wird im Regel­fall stets für ein Jahr im vor­aus gezahlt, gerech­net ab dem Zulas­sungs­tag. Der Bun­des­fi­nanz­hof hat hier­zu nun ent­schie­den, dass für in einem Wirt­schafts­jahr gezahl­te Kfz-Steu­er ein Rech­nungs­ab­gren­zungs­pos­ten gewinn­er­hö­hend zu akti­vie­ren ist, soweit die Steu­er auf die vor­aus­sicht­li­che Zulas­sungs­zeit des Fahr­zeugs im nach­fol­gen­den Wirt­schafts­jahr ent­fällt. Mit die­ser Ent­schei­dung

Lesen

Rech­nungs­ab­gren­zung bei Erhalt einer Sub­ven­ti­on

Der kapi­ta­li­siert aus­ge­zahl­te Zins­zu­schuss für die Auf­nah­me eines lang­jäh­ri­gen Kapi­tal­markt­dar­le­hens ist pas­siv abzu­gren­zen. Der Rech­nungs­ab­gren­zungs­pos­ten ist ratier­lich über die gesam­te Dar­le­hens­lauf­zeit und je nach Aus­ge­stal­tung des Dar­le­hens­ver­tra­ges line­ar oder degres­siv auf­zu­lö­sen. Bei vor­zei­ti­ger Son­der­til­gung des Dar­le­hens ist der Pas­siv­pos­ten im Ver­hält­nis der Son­der­til­gung zu dem Gesamt­dar­le­hens­be­trag auf­zu­lö­sen. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom

Lesen

Über­ent­nah­me

Schuld­zin­sen sind gemäß § 4 Abs. 4a EStG nicht ein­kom­mens­min­dernd als Betriebs­aus­ga­ben abzieh­bar, soweit sie auf Über­ent­nah­men beru­hen. Der bei der Berech­nung der Über­ent­nah­me zugrun­de zu legen­de Gewinn ist der nach den nor­ma­len steu­er­li­chen Vor­schrif­ten errech­ne­te Gewinn, er ist auch maß­geb­lich für die Anwen­dung des § 4 Abs. 4a EStG.

Lesen