Dach­aus­bau im denk­mal­ge­schütz­ten Haus

Für eine im Dach­ge­schoss eines denk­mal­ge­schütz­ten Gebäu­des neu her­ge­stell­te Woh­nung besteht kein Son­der­aus­ga­ben­ab­zug gemäß § 10f EStG. Nach § 10f Abs. 1 EStG in der in den Streit­jah­ren gel­ten­den Fas­sung kann der Steu­er­pflich­ti­ge Auf­wen­dun­gen „an einem eige­nen Gebäu­de“ im Kalen­der­jahr des Abschlus­ses der Bau­maß­nah­me und in den neun fol­gen­den Kalen­der­jah­ren jeweils

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Schwei­zer Schul­geld

In Deutsch­land leben­de Eltern kön­nen das Schul­geld, das sie für den Schul­be­such ihres Kin­des an eine schwei­ze­ri­sche Pri­vat­schu­le zah­len, nicht als Son­der­aus­ga­be abzie­hen. Hin­ter­grund die­ser Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist eine vom Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on ange­sto­ße­ne Geset­zes­än­de­rung: Der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on hat­te 2007 in zwei Urtei­len ent­schie­den, dass es gegen

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Sach­spen­den an ein por­tu­gie­si­sches Senio­ren­heim

Eine Spen­de an einen aus­län­di­schen Spen­den­emp­fän­ger berech­tigt dann zum Spen­den­ab­zug, wenn der Spen­den­emp­fän­ger nach dem jewei­li­gen natio­na­lem Recht die Anfor­de­run­gen an eine gemein­nüt­zi­ge Ein­rich­tung erfüllt. So hat das Finanz­ge­richt Müns­ter in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Klä­gers, der Sach­spen­den an ein por­tu­gie­si­sches Senio­ren­heim als Son­der­aus­ga­ben gel­tend macht. Der Heim­be­trei­ber ist

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug von Schul­geld­zah­lun­gen an eine aus­län­di­sche Hoch­schu­le

Wenn eine EU/E­WR-Schu­­le den Sta­tus einer geneh­mig­ten Ersatz­schu­le oder einer aner­kann­ten Ergän­zungs­schu­le bei Bele­gen­heit im Inland hät­te erhal­ten kön­nen, dann sind die Schul­geld­zah­lun­gen an die­ser Schu­le nach § 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG i.d.F. vor Inkraft­tre­ten des JStG 2009 abzieh­bar. Die Vor­aus­set­zun­gen des § 52 Abs. 24b EStG i.d.F. des JStG

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Schul­geld für die nicht aner­kann­te Ergän­zungs­schu­le

Das an eine nicht aner­kann­te inlän­di­sche Ergän­zungs­schu­le geleis­te­tes Schul­geld kann bis ein­schließ­lich zum Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2007 nicht als Son­der­aus­ga­be abge­zo­gen wer­den. Der Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für Schul­geld ist im Jahr 2008 neu gere­gelt wor­den, weil der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in dem feh­len­den Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für die in ande­ren EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten bele­ge­nen Pri­vat­schu­len einen Ver­stoß

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Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge für Kin­der

Auch Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge für Kin­der sind als Son­der­aus­ga­be absetz­bar Mit der Ein­füh­rung des Bür­ger­ent­las­tungs­ge­set­zes, das sich bereits seit 2010 aus­wirkt, kön­nen Bei­trä­ge zur Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung, die einer Grund- bzw. Basis­ab­si­che­rung die­nen, steu­er­lich bes­ser berück­sich­tigt wer­den. Was man­che jedoch über­se­hen: Auch die Basis­bei­trä­ge der Kin­der kön­nen steu­er­lich als Son­der­aus­ga­ben

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Die durch Erbein­set­zung von Todes wegen errich­te­ten Stif­tung

Zuwen­dun­gen in den Ver­mö­gens­stock einer durch Erbein­set­zung von Todes wegen errich­te­ten Stif­tung sind (als Spen­den) kei­ne Son­der­aus­ga­ben des Erb­las­sers, da sie erst mit dem Tod abflie­ßen. § 84 BGB berührt den Abfluss­zeit­punkt von Stif­tungs­grün­dungs­spen­den nicht. Nach § 10b Abs. 1a Satz 1 EStG in der im Streit­jahr 2006 gel­ten­den Fas­sung kön­nen

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Kos­ten des Erst­stu­di­ums

Kos­ten des Erst­stu­di­ums sind kei­ne Wer­bungs­kos­ten. Auf­wen­dun­gen für ein nach dem Abitur auf­ge­nom­me­nes Erst­stu­di­um oder eine erst­ma­li­ge Aus­bil­dung kön­nen grund­sätz­lich nicht als Wer­bungs­kos­ten, son­dern nur als Son­der­aus­ga­ben berück­sich­tigt wer­den, urteil­te jetzt das Finanz­ge­richt Müns­ter. Etwas ande­res gel­te nur, wenn die Aus­bil­dung im Rah­men eines Dienst­ver­hält­nis­ses statt­fin­det. Damit ist der Abzug

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Umschich­tun­gen bei der Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen

Schich­tet ein Ver­mö­gens­über­neh­mer das über­las­se­ne Ver­mö­gen in nicht aus­rei­chend ertrag­brin­gen­de Wirt­schafts­gü­ter um, sind die wie­der­keh­ren­den Leis­tun­gen auch dann nicht als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar, wenn die Betei­lig­ten die geschul­de­ten Ver­sor­gungs­leis­tun­gen an die Erträ­ge der neu erwor­be­nen Ver­mö­gens­ge­gen­stän­de anpas­sen . Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind die auf beson­de­ren Ver­pflich­tungs­grün­den beru­hen­den Ren­ten und dau­ern­den Las­ten,

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Wie­der­auf­nah­me will­kür­lich aus­ge­setz­ter Ver­sor­gungs­leis­tun­gen

Ände­run­gen eines Ver­sor­gungs­ver­trags kön­nen nur dann steu­er­lich berück­sich­tigt wer­den, wenn sie von den Ver­trags­par­tei­en schrift­lich fixiert wor­den sind. Wer­den die auf der Grund­la­ge eines Ver­mö­gens­über­ga­be­ver­trags geschul­de­ten Ver­sor­gungs­leis­tun­gen "will­kür­lich" aus­ge­setzt, so dass die Ver­sor­gung des Über­ge­bers gefähr­det ist, sind die wei­te­ren Zah­lun­gen auch nach Wie­der­auf­nah­me der ursprüng­lich ver­ein­bar­ten Leis­tun­gen nicht als

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Grund­stücks­über­tra­gung an die Ehe­frau gegen Ver­äu­ße­rungs­ren­te

Wer­den anläss­lich einer auf die Lebens­zeit einer Bezugs­per­son zeit­lich gestreck­ten ent­gelt­li­chen pri­va­ten Ver­mö­gensum­schich­tung gleich­blei­ben­de wie­der­keh­ren­de Leis­tun­gen ver­ein­bart, ist deren Ertrags­an­teil (Zins­an­teil) bei ver­fas­sungs­kon­for­mer Aus­le­gung nicht als Son­der­aus­ga­be abzieh­bar, weil die­ser Teil Ent­gelt für die Über­las­sung von Kapi­tal (Zins) ist und pri­va­te Schuld­zin­sen nicht abge­zo­gen wer­den dür­fen . Wird das gegen

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Schul­gel­der an Schwei­zer Pri­vat­schu­len

Eltern, deren Kin­der eine Pri­vat­schu­le in der Schweiz besu­chen, kön­nen nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­berg die damit ver­bun­de­nen Schul­geld­zah­lun­gen nicht als Son­der­aus­ga­ben steu­er­min­dernd gel­tend machen. Die Schweiz sei, so das Stutt­gar­ter Finanz­ge­richt weder der Euro­päi­schen Uni­on noch dem Euro­päi­schen Wirt­schafts­raum bei­getre­ten. Das zwi­schen der EU und der Schweiz abge­schlos­se­ne

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Pilo­ten-Aus­bil­dungs­kos­ten

Auf­wen­dun­gen zur Aus­bil­dung zum Ver­kehrs­flug­zeug­füh­rer kön­nen nach Ansicht des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf im Rah­men der Ein­kom­men­steu­er nicht berück­sich­tigt wer­den. Nach der zum 1. April 2004 ein­ge­führ­ten Neu­re­ge­lung des § 12 Nr. 5 EStG sei­en Auf­wen­dun­gen für eine erst­ma­li­ge Berufs­aus­bil­dung und für ein Erst­stu­di­um, wenn die­se nicht im Rah­men eines Dienst­ver­hält­nis­ses statt­fän­den, nur

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Die Kos­ten für die Logo­pä­die­schu­le

Schul­geld­zah­lun­gen für den Besuch einer Logo­pä­die­schu­le sind nach einem aktu­el­len Urteil des Finanz­ge­richts Rhein­­land-Pfalz im Rah­men der Ein­kom­men­steu­er­ver­an­la­gung nicht als Son­der­aus­ga­ben abzugs­fä­hig. Ein sol­cher Son­der­aus­ga­ben­ab­zug sei nur für Ersatz­schu­len mög­lich. Eine Logo­pä­die­schu­le sei aber, selbst wenn sie im Sin­ne des Logo­pä­die­ge­set­zes staat­li­che aner­kannt sei, kei­ne Ersatz­schu­le, da es in Rhein­­land-Pfalz

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug und Ver­rech­nung bei den Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen

Die Ver­rech­nung erstat­te­ter oder zurück­ge­zahl­ter mit gezahl­ten Son­der­aus­ga­ben setzt Gleich­ar­tig­keit vor­aus. Ob die Son­der­aus­ga­ben gleich­ar­tig sind, rich­tet sich, wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt klar­stell­te, nach deren Sinn und Zweck sowie deren wirt­schaft­li­chen Bedeu­tung und Aus­wir­kun­gen für den Steu­er­pflich­ti­gen. Bei Ver­si­che­rungs­bei­trä­gen kommt es auf die Funk­ti­on der Ver­si­che­rung und das abge­si­cher­te Risi­ko

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Besteue­rung von Leib­ren­ten

Bereits 2001 hat­te der Bun­des­fi­nanz­hof dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die Fra­ge vor­ge­legt, ob die Besteue­rung des Ertrags­an­teils von Bezü­gen aus Leib­ren­ten nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buch­sta­be a EStG ohne die Berück­sich­ti­gung eines Spa­­rer-Frei­be­­trags mit dem all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz nach Art. 3 Abs. 1 GG ver­ein­bar sei . Die­se Vor­la­ge des Bun­des­fi­nanz­hofs wies das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug bei Grenz­gän­gern

Die euro­päi­schen Grund­frei­hei­ten kön­nen, wie der Bun­des­fi­nanz­hof in einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil befand, nicht dadurch ver­letzt wer­den, dass die Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen eines Grenz­gän­gers nur beschränkt als Son­der­aus­ga­ben gel­tend gemacht wer­den kön­nen, auch wenn ein ande­rer Mit­glieds­staat auf­grund eines mit Deutsch­land geschlos­se­nen Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens die ent­spre­chen­den Alters­ren­ten voll­stän­dig besteu­ert. Die Rege­lun­gen eines Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens

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Aus­län­di­sche Kran­ken­ver­si­che­rungs­kos­ten in der Ein­kom­men­steu­er

Das Gemein­schafts­recht steht, wie der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten in einem ges­tern ver­kün­de­ten Urteil ent­schie­den hat, der Wei­ge­rung ent­ge­gen, die Ein­kom­men­steu­er nach Maß­ga­be der in einem ande­ren Mit­glieds­staat gezahl­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge zu ermä­ßi­gen. Die Ein­schrän­kung des Ermä­ßi­gungs­an­spruchs, wie sie nach pol­ni­schem Recht vor­ge­se­hen ist, stellt eine objek­tiv nicht gerecht­fer­tig­te Beschrän­kung der

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Schul­geld­zah­lun­gen als Son­der­aus­ga­ben

Mit dem Jah­res­steu­er­ge­setz 2009 haben sich die Bestim­mun­gen zur Abzugs­fäh­gik­eit von Schul­geld­zah­lun­gen als Son­der­aus­ga­ben geän­dert, Schul­geld­zah­lun­gen sind nun in einem grö­ße­rem Umfang absetz­bar. Nach dem seit 2009 gel­ten­den § 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG gilt nun: Berück­sich­ti­gungs­fä­hi­ge Schu­len Ab dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2008 ist die Klas­si­fi­zie­rung der Schu­le (z. B. als Ersatz-

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Auf­ge­scho­be­ne Alten­teil­leis­tun­gen

In einem Ver­sor­gungs­ver­trag ver­ein­bar­te Alten­teil­leis­tun­gen kön­nen nicht als Son­der­aus­ga­ben für die Alten­teil­leis­tun­gen nach § 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG abge­zo­gen wer­den, wenn sie erst­mals nach Abschluss eines geän­der­ten Ver­tra­ges, mit dem jedoch kein Ver­mö­gen mehr über­tra­gen wird, voll­stän­dig wie ver­ein­bart geleis­tet wer­den. Nie­der­säch­si­sches Finanz­ge­richt, Urteil vom 19. August 2008 –

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"Bür­ger­ent­las­tungs­ge­setz Kran­ken­ver­si­che­rung"

In einer umfang­rei­chen Stel­lung­nah­me zu dem von der Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­ten "Ent­wurf eines Geset­zes zur ver­bes­ser­ten steu­er­li­chen Berück­sich­ti­gung von Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen (Bür­ger­ent­las­tungs­ge­setz Kran­ken­ver­si­che­rung)" for­dert der Bun­des­rat eine Rei­he von Ände­run­gen. So ver­langt der Bun­des­rat etwa die Gleich­be­hand­lung aller Eltern bei den steu­er­li­chen Ver­güns­ti­gun­gen. Die­je­ni­gen, die kraft Unter­halts­ver­pflich­tung auch Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen bezah­len, müss­ten den

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Steu­er­li­che Absetz­bar­keit von Kran­ken­ve­ri­che­rungs­bei­trä­gen

Die­se Woche hat das Bun­des­ka­bi­nett einen Gesetz­ent­wurf in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­bracht, mit dem ie steu­er­li­che Absetz­bar­keit von Bei­trä­gen zur Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung deut­lich aus­wei­tet wer­den soll. So sol­len ab 2010 alle Auf­wen­dun­gen steu­er­lich berück­sich­tigt wer­den, die im Wesent­li­chen ein der gesetz­li­chen Kran­ken- und der sozia­len Pfle­ge­pflicht­ver­si­che­rung ent­spre­chen­des Leis­tungs­ni­veau absi­chern. Gesetz­lich

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug von Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen

Beim Son­der­aus­ga­ben­ab­zug von Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen muss, wie jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ent­schied, der exis­tenz­not­wen­di­gen Auf­wand des Steu­er­pflich­ti­gen berück­sich­tigt wer­den. Nach § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buch­sta­be a in Ver­bin­dung mit § 10 Abs. 3 Ein­kom­men­steu­er­ge­setz in der für das für das Ver­fah­rend vor dem BVerfG maß­ge­ben­de Streit­jahr 1997 gel­ten­den Fas­sung wird die Möglichkeit des

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug und berufs­stän­di­sche Ver­sor­gungs­wer­ke

Zum Son­der­aus­ga­ben­ab­zug von Bei­trä­gen zu berufs­stän­di­schen Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen für die Ver­an­la­gungs­zeit­räu­me vor 2005 muss­te das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt jetzt Stel­lung neh­men. Die Beschwer­de­füh­rer, eine selb­stän­di­ge Rechts­an­wäl­tin sowie ein selb­stän­di­ger Arzt und sei­ne Ehe­frau, rügen eine zu nied­ri­ge ein­kom­men­steu­er­li­che Berück­sich­ti­gung ihrer Bei­trä­ge ins­be­son­de­re zu berufs­stän­di­schen Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen durch § 10 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. §

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Abzugs­ver­bot für Aus­lands­spen­den

Nach deut­schem Steu­er­recht kön­nen nur Spen­den an im Inland ansäs­si­ge Emp­fän­ger als Son­der­aus­ga­ben (§ 10b EStG) berück­sich­tigt wer­den. Der im Inland ansäs­si­ge Klä­ger hat­te eine Sach­spen­de (Hand­tü­cher, Bett­wä­sche, etc.) an ein Senio­ren­heim in Por­tu­gal geleis­tet und als Son­der­aus­ga­be gel­tend gemacht. Das Senio­ren­heim war nach por­tu­gie­si­schem Recht als gemein­nüt­zig aner­kannt. Das

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"Hil­fe für Hel­fer"

Das Bun­des­ka­bi­nett hat dem Ent­wurf eines "Geset­zes zur wei­te­ren Stär­kung des bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments" ("Hil­fen für Hel­fer") in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­bracht. Hier­mit soll das Gemein­­nüt­zi­g­keits- und Spen­den­recht teil­wei­se neu gere­gelt wer­den. Neu gere­gelt wer­den sol­len ins­be­son­de­re die fol­gen­de Maß­nah­men:

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