Töten männlicher Eintagsküken

Töten männ­li­cher Ein­tags­kü­ken

Das Töten jun­ger Küken erfüllt nicht den Straf­tat­be­stand nach § 17 Nr. 1 TierSchG. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall gegen den Betrei­ber einer Küken­brü­te­rei die Beschwer­de gegen die Nicht­zu­las­sung der Ankla­ge zur Haupt­ver­hand­lung als unbe­grün­det vewor­fen. Das Land­ge­richt Müns­ter hat die Eröff­nung der Haupt­ver­hand­lung gegen den

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Wenn bei Katzen die funktionsfähigen Tasthaare fehlen

Wenn bei Kat­zen die funk­ti­ons­fä­hi­gen Tast­haa­re feh­len

Die zustän­di­ge Behör­de kann eine Zucht unter­sa­gen, wenn eine Qual­zucht vor­liegt. Das ist bei der Zucht von Nackt­kat­zen, denen funk­ti­ons­fä­hi­ge Tast­haa­re feh­len, der Fall. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge einer Züch­te­rin abge­wie­sen, die sich damit gegen die Kas­tra­ti­on ihres Katers gewehrt

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Die Hundetrainer-Show und das Tierschutzrecht

Die Hun­de­trai­ner-Show und das Tier­schutz­recht

Seit dem 1.08.2014 bedarf, wer gewerbs­mä­ßig für Drit­te Hun­de aus­bil­den oder die Aus­bil­dung der Hun­de durch den Tier­hal­ter anlei­ten will, nach § 11 Abs. 1 Nr. 8 f TierSchG der Erlaub­nis der zustän­di­gen Behör­de. Wer­den bei einer Show an Hun­den frem­der Hun­de­hal­ter Trai­nings­me­tho­den demons­triert, stellt dies ein Anlei­ten der Hun­de­hal­ter zur Aus­bil­dung

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Durchfall und Madenbefall in einer Schafherde

Durch­fall und Maden­be­fall in einer Schaf­her­de

Ein Kos­ten­be­scheid für eine Ersatz­vor­nah­me ist rechts­wid­rig, wenn es gegen­über dem Betrof­fe­nen an einer ent­spre­chen­de Frist­set­zung fehlt und das Ver­strei­chen­las­sen die­ser Frist nicht vor­ge­le­gen hat. Außer­dem bedarf ein sol­cher Kos­ten­be­scheid im Vor­feld einen zu voll­stre­cken­den Grund­ver­wal­tungs­akt. Dafür rei­chen münd­li­che Aus­füh­run­gen der Behör­de gegen­über dem Betrof­fe­nen, die mehr einer Abma­chung zwi­schen

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Tierversuche mit Rhesusaffen

Tier­ver­su­che mit Rhe­sus­af­fen

Die Freie Han­se­stadt Bre­men war ver­pflich­tet, dem Lei­ter der Abtei­lung Neu­ro­bio­lo­gie des Insti­tuts für Hirn­for­schung der Uni­ver­si­tät Bre­men die von die­sem bean­trag­te tier­schutz­recht­li­che Geneh­mi­gung von Tier­ver­su­chen zu ertei­len, denn auf­grund der zwi­schen­zeit­li­chen Ände­rung des Tier­schutz­ge­set­zes ist geklärt, dass der Geneh­mi­gungs­be­hör­de bei ihrer Ent­schei­dung kein Ermes­sen ver­bleibt. So das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in

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Tierquälerei und Klageerzwingungsverfahren

Tier­quä­le­rei und Kla­ge­er­zwin­gungs­ver­fah­ren

Der Eigentümer/​Halter eines Tie­res ist in einem wegen des Ver­dachts der Tier­quä­le­rei geführ­ten Ver­fah­ren nicht Ver­letz­ter i.S.v. § 172 Abs. 1 StPO. Soweit dem Beschul­dig­ten Tier­quä­le­rei gemäß § 17 TierSchG vor­ge­wor­fen wird, ist der Antrag unzu­läs­sig, da die Anzei­ge­er­stat­te­rin als Tier­hal­te­rin nicht als Ver­letz­te im Sin­ne des § 172 Abs. 1 StPO

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