Die Aus­schrei­be­pflicht der Lot­to­ge­sell­schaft

Eine durch Staats­ver­trag zwi­schen meh­re­ren Bun­des­län­dern gegrün­de­te rechts­fä­hi­ge Anstalt des öffent­li­chen Rechts, zu deren Zecken es gehört, die ord­nungs­recht­li­che Auf­ga­be eines aus­rei­chen­den Glücks­spiel­an­ge­bots durch Ver­an­stal­tung von staat­li­chen Klas­sen­lot­te­ri­en und ähn­li­chen Spiel­an­ge­bo­ten (Glücks­spie­le) wahr­zu­neh­men, ist ein öffent­li­cher Auf­trag­ge­ber im Sin­ne des § 98 Nr. 2 GWB, wenn sie die mit ihrer Tätig­keit

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Online-Lot­to – wie ist das recht­lich gere­gelt?

In der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land unter­liegt das Anbie­ten von Lot­te­ri­en den jewei­li­gen Bun­des­län­dern, wel­che sich zu einem Lot­­to-Block zusam­men­ge­schlos­sen haben. Die­se Form des Glücks­spiels ist hier­zu­lan­de recht­lich klar abge­steckt. Wie sieht es aber mit den Online-Vari­an­­ten aus? Ganz legal im Inter­net spie­len Das Lot­to­spiel im Inter­net boomt. Zahl­rei­che Lot­to­an­bie­ter, wie zum

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Zuerst der Lot­to­ge­winn, dann die Schei­dung

Der von einem Ehe­gat­ten in dem Zeit­raum zwi­schen Tren­nung und Zustel­lung des Schei­dungs­an­trags gemach­te Lot­to­ge­winn ist im Rah­men des Zuge­winn­aus­gleichs zu berück­sich­ti­gen. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall schlos­sen die Betei­lig­ten im Juli 1971 die Ehe, aus der drei mitt­ler­wei­le erwach­se­ne Kin­der her­vor­ge­gan­gen sind. Sie trenn­ten sich im August

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Scha­dens­er­satz fürs ein­ge­stell­te Inter­net­lot­to

Aktu­ell hat­te sich der Bun­des­ge­richts­hof mit Scha­den­er­satz­for­de­run­gen gegen die Lan­des­lot­to­ge­sell­schaft Bran­den­burg nach Ein­stel­lung des Inter­net­ver­triebs durch Lot­to Bran­den­burg zu befas­sen: Die Klä­ge­rin ist ein im Glücks­spiel­markt täti­ges Dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men. Sie macht gegen die beklag­te Lot­to­ge­sell­schaft des Lan­des Bran­den­burg Ansprü­che wegen der Ein­stel­lung des Glücks­spiel­ver­triebs im Inter­net im Novem­ber 2006 gel­tend. Die

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Was ist – recht­lich – beim Lot­to zu beach­ten?

Lot­to ist mit Abstand das popu­lärs­te Glücks­spiel in Deutsch­land: stol­ze 31,5 Pro­zent der Bür­ger ver­su­chen ihr Glück mit den Zah­len. Wäh­rend ande­re Glücks­spie­le oder gar Casi­nos einen eher zwie­lich­ti­gen Ruf besit­zen, ist das Lot­to­spiel von der Gesell­schaft ange­se­hen und hat sich im Lau­fe der Jah­re als seriö­ses Glücks­spiel eta­bliert. Doch

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Kei­ne Lot­to-Wer­bung auf Bus­sen

Das Han­sea­ti­sche Ober­lan­des­ge­richt Ham­burg hat der Lot­to Ham­burg GmbH ver­bo­ten, mit einer bestimm­ten Wer­be­kam­pa­gne auf öffent­li­chen Lini­en­bus­sen für ihre Glücks­spie­le „Lot­to“ und „KENO“ zu wer­ben, da die Wer­bung gegen den Glücks­spiel­staats­ver­trag ver­sto­ße. Die beklag­te Lot­to Ham­burg GmbH ist ein staat­li­ches Glücks­spiel­un­ter­neh­men, das im Gebiet der Frei­en und Han­se­stadt Ham­burg exklu­siv

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Lot­to per SMS

Für eine Glücks­spiel­ver­mitt­lung „Lot­to per SMS“ gibt es der­zeit zumin­dest in Hes­sen kei­ne Erlaub­nis. Ein in Frank­furt am Main ansäs­si­ges Unter­neh­men ist auch in zwei­ter Instanz mit dem Ver­such geschei­tert, eine Erlaub­nis des Hes­si­schen Minis­te­ri­ums des Innern und für Sport für die Ver­mitt­lung von Lot­­to-Tip­­prei­hen (6 aus 49 mit Super­zahl)

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Lot­to­ver­mitt­lung und das staat­li­che Glücks­spiel­mo­no­pol

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Gel­sen­kir­chen hat aktu­ell in meh­re­ren Kla­ge­ver­fah­ren Neben­be­stim­mun­gen zu einer Erlaub­nis nach dem Glücks­spiel­staats­ver­trag auf­ge­ho­ben. Die in Bochum ansäs­si­ge Klä­ge­rin betreibt eine gewerb­li­che Lot­te­rie­ver­mitt­lung. Sie ver­mit­telt die Teil­nah­me an staat­li­chen Lot­te­ri­en, wie Lot­to, Spiel 77, Super 6 und Glücks­spi­ra­le. Seit Janu­ar 2008 ist für die­se Tätig­keit eine Geneh­mi­gung nach dem

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Pri­va­te Sport­wet­ten-Anbie­ter und staat­li­ches Mono­pol

Die Bun­des­län­der wol­len ab 2012 den Mil­­li­ar­­den-Spor­t­­we­t­­ten­­markt unter stren­gen Auf­la­gen für pri­va­te Anbie­ter öff­nen. Bis zu sie­ben Wett­fir­men sol­len bun­des­weit eine Lizenz erhal­ten, die aber vor­erst nur fünf Jah­re gilt. Beim staat­li­chen Lot­­to-Mono­­­pol soll sich dage­gen nichts ändern. Auf die­se Eck­punk­te ver­stän­dig­ten sich die Minis­ter­prä­si­den­ten der Län­der am Mitt­woch bei

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Lot­to per SMS

Ein Unter­neh­men aus Frank­furt am Main ist vor dem Hes­si­schen Ver­wal­tungs­ge­richts­hof mit dem Ver­such geschei­tert, eine Erlaub­nis des Hes­si­schen Minis­te­ri­ums des Innern und für Sport für die Ver­mitt­lung von Lot­­to-Tip­­prei­hen (6 aus 49 mit Super­zahl) über Mobil­te­le­fo­ne mit­tels SMS zu erstrei­ten. Der Hes­si­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs lehn­te die begehr­te Fest­stel­lung ab, dass

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Sport­wet­ten­ver­mitt­ler in NRW

Eine nicht enden­wol­len­de Geschich­te: Wie schaf­fe ich es als Bun­des­land, mei­ne lukra­ti­ven Wett­pfrün­de trotz der EuGH-Rech­t­­spre­chung wei­ter­hin zu sichern? Wie kann ich also wei­ter mei­ne staat­li­chen Wett­an­ge­bo­te bewer­ben ohne pri­va­te Kon­kur­ren­ten zuzu­las­sen? End­lich ver­nünf­tig gere­gel­te Ein­schrän­kun­gen und wirk­li­ches Vor­ge­hen gegen die Risi­ken der Wett­sucht? Geht doch nicht – wegen der

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Lot­to-Wer­bung – Spiel mit

Der Bun­des­ge­richts­hof hat die bestehen­den Wer­be­be­schrän­kun­gen für Lot­te­ri­en näher kon­kre­ti­siert. Hier­nach ist es Lot­to­ge­sell­schaf­ten es nicht gene­rell ver­bo­ten, hohe Gewin­ne bei Jack­pot­aus­spie­lun­gen anzu­kün­di­gen. Hin­ter­grund war eine Wer­be­kam­pa­gne der Staat­li­chen Lot­te­rie­ver­wal­tung in Bay­ern: Der beklag­te Frei­staat Bay­ern ver­an­stal­tet in Bay­ern u. a. die Lot­te­rie LOTTO – 6 aus 49. Die Klä­ge­rin, die

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Wer­bung für Lot­to-Spiel­ge­mein­schaf­ten

Das Ober­lan­des­ge­richt Köln hat die Wer­bung für die Zusam­men­füh­rung von Spiel­in­ter­es­sen­ten zu Spiel­ge­mein­schaf­ten zum Deut­schen Lot­­to- und Toto-Block im Inter­net und am Tele­fon als gemäß § 4 Nr. 11 UWG in Ver­bin­dung mit § 5 Abs. 3 des Glück­spiel­staats­ver­tra­ges (GlüStV) unzu­läs­sig ange­se­hen. Geklagt hat­te ein Ver­brau­cher­schutz­ver­ein gegen eine in Deutsch­land nie­der­ge­las­se­ne und im

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Gol­de­ne 7

Der Glück­spiel­staats­ver­trag kann sich auch gegen staat­li­che Lot­­to-Gesel­l­­schaf­­ten rich­ten, wie ein aktu­el­ler Fal zeigt: So muss Lot­to Rhein­­land-Pfalz GmbH nach einem rechts­kräf­ti­gen Urteil des Ober­lan­des­ge­richts Koblenz bestimm­te Wer­bung für Lot­te­rie "Gol­de­ne 7" unter­las­sen. Das Ober­lan­des­ge­richt Koblenz hat Wer­be­maß­nah­men der Lot­to Rhein­­land-Pfalz GmbH für unzu­läs­sig erklärt, weil sie gegen den Glücks­spiel­staats­ver­trag

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Gewer­be­steu­er­frei­heit nur für staat­li­che Lot­to-Annah­me­stel­len

Die Tätig­keit der Ein­neh­mer einer staat­li­chen Lot­te­rie unter­liegt gemäß § 13 GewSt­DV auch dann nicht der Gewer­be­steu­er, wenn sie im Rah­men eines Gewer­be­be­triebs aus­ge­übt wird. Die­se Gewer­be­steu­er­frei­heit nach § 13 GewSt­DV bezieht sich jedoch aus­schließ­lich auf Betrei­ber von staat­li­chen Lot­­to-Annah­­me­stel­­len, wie jetzt das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf bekräf­tig­te. Die Rege­lung des §

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Ver­bot für Inter­net-Glück­spie­le in der EU

Das nach por­tu­gie­si­schem Recht bestehen­de Ver­bot für Wirt­schafts­teil­neh­mer wie BWin, Glücks­spie­le über das Inter­net anzu­bie­ten, ist nach einem jetzt ver­kün­de­ten Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten mit der EU-Grun­d­frei­heit des frei­en Dienst­leis­tungs­ver­kehrs ver­ein­bar. In Anbe­tracht der Beson­der­hei­ten, die mit dem Anbie­ten von Glücks­spie­len über das Inter­net ver­bun­den sind, kann nach

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Kei­ne pri­va­ten Sport­wet­ten­ver­mitt­ler mehr in Rhein­land-Pfalz

Nach meh­re­ren aktu­el­len Ent­schei­dun­gen des Ver­wal­tungs­ge­richts Trier ist ein gene­rel­les Ver­bot von pri­va­ten Sport­wet­ten­ver­mitt­lern in Rhein­­land-Pfalz inzwi­schen recht­mä­ßig. Die Unter­sa­gung der Annah­me und Ver­mitt­lung von Sport­wet­ten durch pri­va­te Sport­wet­ten­ver­mitt­ler sei, so die Trie­rer Ver­wal­tungs­rich­ter, ent­ge­gen der frü­he­ren Recht­spre­chung in Rhein­­land-Pfalz inzwi­schen auf der Grund­la­ge der zwi­schen­zeit­li­chen maß­geb­li­chen Ände­run­gen im Glücks­spiel­recht

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Kei­ne pri­va­ten Sport­wet­ten in Rhein­land-Pfalz

Die Ver­mitt­lung pri­va­ter Sport­wet­ten kann nach der Ände­rung des rhein­­land-pfäl­zi­­schen Lan­des­glücks­spiel­ge­set­zes ver­bo­ten wer­den. In einem jetzt vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz ent­schie­de­nen Ver­fah­ren des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes hat­te die Auf­­­sichts- und Dienst­leis­tungs­di­rek­ti­on (ADD) dem in Bad Kreuz­nach ansäs­si­gen Antrag­stel­ler mit sofor­ti­ger Wir­kung die Ver­mitt­lung von Sport­wet­ten unter­sagt. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt erlaub­te dem Antrag­stel­ler zunächst

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Lot­to-Jack­pot in Rhein­land-Pfalz

Das Ober­lan­des­ge­richt Koblenz hat der Lot­to Rhein­­land-Pfalz GmbH unter­sagt, für die Glücks­spiel­lot­te­rie "6 aus 49" mit einem mög­li­chen Höchst­ge­winn ("Jack­pot") zu wer­ben, wenn die­se Wer­bung nicht mit der im Glücks­spiel­staats­ver­trag vor­ge­schrie­be­nen Infor­ma­ti­on über die Wahr­schein­lich­keit von Gewinn und Ver­lust ver­bun­den ist.Eine Anbie­te­rin von Dienst­leis­tun­gen im Bereich des Glücks­spiel­we­sens mit Sitz

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Lot­to­spiel­ge­mein­schaf­ten

Lot­to­spiel­ge­mein­schaf­ten kön­nen, wie ein aktu­el­les Urteil des Finanz­ge­richts Ber­­lin-Bran­­den­burg zeigt, der Umsatz­steu­er unter­lie­gen. Typi­scher­wei­se neh­men bei die­sen Tipp­ge­mein­schaf­ten Lot­te­rie­teil­nah­me­ver­mitt­ler für von ihnen gewor­be­ne Spiel­er­ge­mein­schaf­ten an Lot­te­ri­en teil, wobei die ein­zel­nen Spie­ler an den Ver­mitt­ler eine Gebühr zah­len, die die­ser zum Teil als Spiel­ein­satz an den Lot­te­rie­ver­an­stal­ter wei­ter­lei­ten muss; der Rest

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Online-Lot­to

Seit dem 1.1.2009 ist nach dem Glück­s­­spiel-Staats­­­ver­­­trag das Ver­mit­teln öffent­li­cher Glücks­spie­le im Inter­net ver­bo­ten. Die­ses Ver­bot gilt auch für Lot­to­spie­le. Nicht so für eine in Ham­burg ansäs­si­ge Gesell­schaft. Sie hat­te mit Lot­to Rhein­­land-Pfalz einen Ver­trag über die Ver­mitt­lung unter ande­rem von Lot­to­spie­len im Inter­net geschlos­sen. Zur Über­sen­dung der Spiel­ver­trä­ge hat­te

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Ver­mitt­lung“ von Lot­to-Tipp-Gemein­schaf­ten

Gera­de im Inter­net fin­den sich immer mehr gewerb­li­che Ver­mitt­ler von Lot­­to-Spiel­ge­­mein­­schaf­­ten. Die Tätig­keit die­ser Unter­neh­men besteht dabei im wesent­li­chen in der Orga­ni­sa­ti­on von Tipp-Gemein­­schaf­­ten und der Ent­wick­lung von Sys­tem­rei­hen, die für die Spiel­ge­mein­schaf­ten bei den staat­li­chen Lot­to­ge­sell­schaf­ten gespielt wer­den. Das von den Mit­spie­lern zu erbrin­gen­de Ent­gelt soll dabei ver­trags­ge­mäß nicht

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