Pri­vat­an­teil nach der 1-%-Methode – und die tat­säch­lich ent­stan­de­nen Kfz-Kos­ten

Im Rah­men der pau­scha­len Bewer­tung der Pri­vat­nut­zung eines betrieb­li­chen Kfz nach der sog. 1-%-Methode ist der pri­va­te Nut­zungs­an­teil nicht auf 50 % der tat­säch­lich ent­stan­de­nen Kos­ten zu begren­zen. Der Gesetz­ge­ber hat mit der Rege­lung in § 6 Abs. 1 Nr. 4 S. 2 EStG nicht sei­nen ihm im Steu­er­recht für Typi­sie­run­gen zur Ver­fü­gung ste­hen­den Gestal­tungs­spiel­raum

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Por­sche Car­re­ra – und nur unter 10% pri­va­te PKW-Nut­zung

Auch bei einer Pri­vat­nut­zung eines im Betriebs­ver­mö­gen akti­vier­ten Fahr­zeugs von weni­ger als 10% ist eine Ent­nah­me anzu­set­zen. Nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 1 EStG sind Ent­nah­men des Steu­er­pflich­ti­gen für sich, für sei­nen Haus­halt oder für ande­re betriebs­frem­de Zwe­cke mit dem Teil­wert anzu­set­zen. Die pri­va­te Nut­zung eines Kraft­fahr­zeugs, das zu mehr als

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Der VW-Trans­por­ter als Las­ten­trans­por­ter – und die 1%-Regelung

Ein für den Las­ten­trans­port her­ge­rich­te­ter VW-Tran­s­­por­­ter ist von der Anwen­dung der 1%-Regelung aus­ge­schlos­sen. Bei einem sol­chen Las­ten­trans­por­ter ist daher kein Vor­teil aus einer pri­va­ten Nut­zung des betrieb­li­chen Fahr­zeugs nach der 1 %-Rege­lung anzu­set­zen. Nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG ist die pri­va­te Nut­zung eines Kfz, das zu mehr als 50 % betrieb­lich

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PKW-Über­las­sung gegen Gehalts­ver­zicht – und die 1%-Regelung

Die 1% Rege­lung kann auch anzu­wen­den sein, wenn der Arbeit­neh­mer im Zusam­men­hang mit der PKW-Über­­las­­sung auf Gehalt ver­zich­tet. Im Fall, in dem der Arbeit­neh­mer unter Ände­rung des Anstel­lungs­ver­tra­ges auf einen Teil sei­nes Bar­lohns ver­zich­tet und ihm der Arbeit­ge­ber statt des­sen Sach­lohn z.B. in Form eines Nut­zungs­vor­teils gewährt, ist der ver­blie­be­ne

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Dienst­wa­gen­be­steue­rung auch ohne pri­va­te Nut­zung

Stellt der Arbeit­ge­ber dem Arbeit­neh­mer unent­gelt­lich oder ver­bil­ligt ein Fahr­zeug zur pri­va­ten Nut­zung zur Ver­fü­gung, führt dies beim Arbeit­neh­mer auch dann zu einem steu­er­pflich­ti­gen Vor­teil, wenn der Arbeit­neh­mer das Fahr­zeug tat­säch­lich nicht pri­vat nutzt. Der Vor­teil ist, wenn ein ord­nungs­ge­mä­ßes Fahr­ten­buch nicht geführt wor­den ist, nach der 1%-Regelung zu bewer­ten.

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Anscheins­be­weis und 1 %-Rege­lung beim Dienst­wa­gen

Der Beweis des ers­ten Anscheins, der für eine pri­va­te Nut­zung betrieb­li­cher PKW spricht, ist ent­kräf­tet, wenn für pri­va­te Fahr­ten ande­re Fahr­zeu­ge zur Ver­fü­gung ste­hen, die dem betrieb­li­chen Fahr­zeug in Sta­tus und Gebrauchs­wert ver­gleich­bar sind. Gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG ist die pri­va­te Nut­zung eines Kfz, das zu mehr als

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Ord­nungs­ge­mä­ßes Fahr­ten­buch und die 1%-Regelung

Die nicht­un­ter­neh­me­ri­sche Nut­zung eines dem Unter­neh­men zuge­ord­ne­ten Fahr­zeugs ist unter den Vor­aus­set­zun­gen des § 3 Abs. 9a Nr. 1 UStG in der für das Streit­jahr maß­ge­ben­den Fas­sung als unent­gelt­li­che Wert­ab­ga­be der Besteue­rung zu unter­wer­fen. Als Bemes­sungs­grund­la­ge sind dabei gemäß § 10 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 UStG die Kos­ten anzu­set­zen, soweit sie zum vol­len

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Der GmbH-Geschäfts­füh­rer und die pri­va­te Kfz-Nut­zung

Auch bei einem GmbH-Geschäfts­­­füh­­rer strei­tet der Anscheins­be­weis nur dann für die Pri­vat­nut­zung eines Dienst­wa­gens, wenn der Wagen zur pri­va­ten Nut­zung über­las­sen wur­de. Fahr­ten im Inter­es­se eines ande­ren Unter­neh­mens stel­len kei­ne Pri­vat­fahr­ten dar, wenn der Gesell­schaf­ter die Fahr­ten gestat­tet. Ein­nah­men sind gem. § 8 Abs. 1 EStG alle Güter, die in Geld oder

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Benut­zung eines pri­va­ten Fahr­zeugs bei einem Dienst­gang

Zum Erfor­der­nis des trif­ti­gen Grun­des für die Benut­zung eines pri­va­ten Fahr­zeugs bei einem Dienst­gang im Rah­men der Ermes­sens­ent­schei­dung nach § 80 Abs. 1 Satz 1 LBG über die Gewäh­rung von Sach­scha­dens­er­satz hat aktu­ell der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg Stel­lung genom­men. Anlass hier­zu bot die Scha­dens­er­satz­kla­ge eines baden-wür­­te­m­ber­gi­­schen Stu­di­en­di­rek­tors, der mit sei­nem Pri­vat­fahr­zeug auf einem

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Min­dest­an­for­de­run­gen an ein Fahr­ten­buch

Der Bun­des­fi­nanz­hof hält an sei­ner mitt­ler­wei­le stän­di­gen Recht­spre­chung fest, dass ein ord­nungs­ge­mä­ßes Fahr­ten­buch ins­be­son­de­re Datum und Ziel der jewei­li­gen Fahr­ten aus­wei­sen muss. Die­se Anfor­de­rung ist nicht erfüllt, wenn als Fahrt­zie­le jeweils nur Stra­ßen­na­men ange­ge­ben sind und die­se Anga­ben erst mit nach­träg­lich erstell­ten Auf­lis­tun­gen prä­zi­siert wer­den. Ein ord­nungs­ge­mä­ßes Fahr­ten­buch muss ins­be­son­de­re

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Pri­vat­fahr­zeug statt pri­vat mit­ge­nutz­tes Geschäfts­fahr­zeug

Der Anscheins­be­weis einer pri­va­ten Mit­be­nut­zung des Geschäfts­fahr­zeugs kann, wie ein aktu­el­les Urteil des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts zeigt, außer durch ein Fahr­ten­buch auch durch kon­kre­te Umstän­de, wie etwa das Vor­hal­ten eines gleich­wer­ti­gen pri­va­ten Fahr­zeugs, wider­legt wer­den. Aller­dings zeigt das Urteil auch, dass in sol­chen Fäl­len hohe Anfor­de­run­gen gestellt wer­den: Nach § 19

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Elek­tro­ni­sches Fahr­ten­buch

Ein elek­tro­nisch geführ­tes Fahr­ten­buch kann nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Müns­ter für Zwe­cke der Ermitt­lung der pri­vat ver­an­lass­ten Fahr­ten steu­er­lich nur dann aner­kannt wer­den, wenn nach­träg­li­che Ver­än­de­run­gen der auf­ge­zeich­ne­ten, steu­er­lich rele­van­ten Daten aus­ge­schlos­sen sind. In dem jetzt vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Streit­fall nutz­te die Klä­ge­rin ihre im Betriebs­ver­mö­gen befind­li­chen Fahr­zeu­ge

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Ein Auto für den Gesell­schaf­ter

Fahr­ten, die Gesell­schaf­ter einer Per­so­nen­ge­sell­schaft – in dem jetzt vom Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richt ent­schie­de­nen Fall einer in der Rechts­form der Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts (GbR – betrie­be­nen Steu­er­be­ra­ter­so­zie­tät) von der Woh­nung zur Arbeits-/ Betriebs­stät­te mit gesell­schafts­ei­ge­nen Kraft­fahr­zeu­gen durch­füh­ren die­nen umsatz­steu­er­recht­lich in der Regel nicht unter­neh­me­ri­schen, son­dern pri­va­ten Zwe­cken der Gesell­schaf­ter und damit

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Kein Fahr­ten­buch als Excel-Tabel­le

Die unent­gelt­li­che oder ver­bil­lig­te Nut­zung eines Dienst­wa­gens durch den Arbeit­ge­ber an den Arbeit­neh­mer für des­sen Pri­vat­nut­zung führt zu einer Berei­che­rung des Arbeit­neh­mers und damit zu einem nach § 19 Abs. 1 S. 1 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes –EStG– zu erfas­sen­den Lohn­zu­fluss . Die­se Rege­lung gilt für alle Arbeit­neh­mer, auch für Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer . Nach

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Betriebs­aus­ga­ben­ab­zug für Dienst­fahr­zeug trotz 1%-Regelung

Ein Betriebs­aus­ga­ben­ab­zug für Dienst­fahr­zeug ist neben der pau­scha­len Ermitt­lung des Wer­tes der Nut­zungs­ent­nah­me mög­lich. Nutzt ein Unter­neh­mer ein betrieb­li­ches Fahr­zeug auch für Pri­vat­fahr­ten, so hat er den sich dar­aus erge­ben­den Nut­zungs­vor­teil als Teil sei­ner Ein­künf­te zu ver­steu­ern, und zwar – sofern er nicht ein Fahr­ten­buch führt, alle Fahr­zeug­kos­ten ein­zeln in

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1% trotz Nut­zungs­ent­gelt

Die unent­gelt­li­che oder ver­bil­lig­te Über­las­sung eines Dienst­wa­gens an einen Arbeit­neh­mer auch für des­sen Pri­vat­fahr­ten ist vom Arbeit­neh­mer als geld­wer­ter Vor­teil zu ver­steu­ern. Die Bewer­tung die­ses geld­wer­ten Vor­teils wegen der Nut­zung eines Dienst­wa­gens für pri­va­te Zwe­cke ist in § 8 Abs. 2 Sät­ze 2 ff. des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (EStG) gere­gelt und nur in Form

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Pri­va­te Dienst­wa­gen­nut­zung

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat ein wei­te­res Mal zur Anwend­bar­keit der sog. 1 %-Rege­lung Stel­lung genom­men. Die Rege­lung betrifft die Besteue­rung der Pri­vat­nut­zung von betrieb­li­chen Kraft­fahr­zeu­gen. Nach Ansicht des BFH spricht ein Beweis des ers­ten Anscheins für eine auch pri­va­te Nut­zung des Dienst­wa­gens.

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Dienst­wa­gen­be­steue­rung

In dem jetzt von der Bun­des­re­gie­rung auf den Weg gebrach­ten Ent­wurf eines “Geset­zes zur Ein­däm­mung miss­bräuch­li­cher Steu­er­ge­stal­tun­gen” fin­det sich unter ande­rem auch eine Ände­rung der Besteue­rung von Pri­vat­fahr­ten mit Geschäfts­fahr­zeu­gen. Was hat es mit die­ser geplan­ten Ände­rung auf sich?

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PKW-Pri­vat­an­teil und GPS-Navi­ga­ti­ons­ge­rät

Ein werks­sei­tig in einen PKW ein­ge­bau­tes Navi­ga­ti­ons­sys­tem erhöht die Bemes­sungs­grund­la­ge für die Bewer­tung der Nut­zung eines betrieb­li­chen Kfz zu pri­va­ten Fahr­ten nach der 1‑v.H.-Regelung (ist also in die monat­lich für die Pri­vat­fahr­ten anzu­set­zen­den Beträ­ge mit auf­zu­neh­men).

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