Bankzertifikate, Emittentenrisiko - und die Aufklärungspflicht der Bank

Bank­zer­ti­fi­ka­te, Emit­ten­ten­ri­si­ko – und die Auf­klä­rungs­pflicht der Bank

Eine bera­ten­de Bank hat den Anle­ger bei Erwerb von Zer­ti­fi­ka­ten über das sog. all­ge­mei­ne Emit­ten­ten­ri­si­ko auf­zu­klä­ren. Inhalts­über­sichtVoll­stän­di­ge Risi­ko­dar­stel­lungWis­sens­stand des Anle­gersSchrift­li­ches Infor­ma­ti­ons­ma­te­ri­alAuf­klä­rung im Erst­ge­sprächDas all­ge­mei­ne und das kon­kre­te Emit­ten­ten­ri­si­koPro­vi­si­ons­in­ter­es­se und Fest­preis­ge­schäftBera­tungs­pflicht­ver­let­zung und kau­sa­ler Scha­denNicht geschul­de­te, aber unzu­tref­fen­de Anga­ben Voll­stän­di­ge Risi­ko­dar­stel­lung[↑] Nach gefes­tig­ter Recht­spre­chung gehört zu einer voll­stän­di­gen Risi­ko­dar­stel­lung der Anla­ge­form des

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Unvollständige Angaben im „informer“ eines Online-Brokers

Unvoll­stän­di­ge Anga­ben im „infor­mer“ eines Online-Bro­kers

Sowohl gesetz­li­che als auch rich­ter­recht­li­che Ansprü­che aus Pro­spekt­haf­tung set­zen vor­aus, dass der Klä­ger einen Pro­spekt erhal­ten hat. Pro­spekt in die­sem Sin­ne ist eine markt­be­zo­ge­ne schrift­li­che Erklä­rung, die für die Beur­tei­lung der ange­bo­te­nen Anla­ge erheb­li­che Anga­ben ent­hält oder den Anschein eines sol­chen Inhalts erweckt. Sie muss dabei tat­säch­lich oder zumin­dest dem

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Fehlerhafte Anlageberatung - und das mitwirkende Verschulden des Anlegers

Feh­ler­haf­te Anla­ge­be­ra­tung – und das mit­wir­ken­de Ver­schul­den des Anle­gers

Inwie­weit kann sich ein Anla­ge­be­ra­ter, der sei­ne Pflicht zur anla­ge- und anle­ger­ge­rech­ten Bera­tung ver­letzt hat, auf ein mit­wir­ken­des Ver­schul­den des Anla­ge­in­ter­es­sen­ten beru­fen? Die­se Fra­ge hat­te jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu beant­wor­ten: Ein Ver­schul­den im Sin­ne des § 254 BGB liegt nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs dann vor, wenn der Geschä­dig­te die­je­ni­ge

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Währungsswap - und die Beratungspflicht der Bank

Wäh­rungs­swap – und die Bera­tungs­pflicht der Bank

Der Bun­des­ge­richts­hof hat sich in einem wei­te­ren Ver­fah­ren damit beschäf­tigt, ob eine bera­ten­de Bank im Zusam­men­hang mit der Emp­feh­lung eines Swap-Ver­­­tra­ges, hier eines Wäh­­rungs­­s­wap-Ver­­­tra­ges (sog. Cross-Cur­­ren­­cy-Swap-Ver­­­trag; im Fol­gen­den: CCS-Ver­­­trag), zur Zah­lung von Scha­dens­er­satz ver­pflich­tet ist. Im Mit­tel­punkt der Ent­schei­dung stand die – vom Bun­des­ge­richts­hof ver­nein­te – Fra­ge, ob eine bera­ten­de

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Kommanditistenhaftung in der Anlageberatung

Kom­man­di­tis­ten­haf­tung in der Anla­ge­be­ra­tung

Der Anla­ge­be­ra­ter hat auch dann über das Risi­ko einer wie­der auf­le­ben­den Kom­man­di­tis­ten­haf­tung nach § 172 Abs. 4 HGB auf­zu­klä­ren, wenn die­se auf 10 % des Anla­ge­be­trags begrenzt ist. In Bezug auf das Anla­ge­ob­jekt muss der Anla­ge­be­ra­ter recht­zei­tig, rich­tig und sorg­fäl­tig, dabei für den Kun­den ver­ständ­lich und voll­stän­dig bera­ten. Ins­be­son­de­re muss er den

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Schadensersatz bei Kapitalanlagen in Lehman-Brother-Zertifikaten

Scha­dens­er­satz bei Kapi­tal­an­la­gen in Leh­man-Bro­ther-Zer­ti­fi­ka­ten

Der Bun­des­ge­richts­hof hat sich in zwei wei­te­ren Ver­fah­ren damit beschäf­tigt, ob eine bera­ten­de Bank im Zusam­men­hang mit der Emp­feh­lung von Zer­ti­fi­ka­ten der nie­der­län­di­schen Toch­ter­ge­sell­schaft Leh­man Bro­thers Trea­su­ry Co. B.V. (Emit­ten­tin) der US-ame­­ri­­ka­­ni­­schen Leh­man Bro­thers Hol­dings Inc. (Garan­tin) zur Zah­lung von Scha­dens­er­satz ver­pflich­tet ist. Im Mit­tel­punkt der aktu­el­len Ent­schei­dun­gen stand die

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