Ziga­ret­ten-Schock­bil­der – na und?

Pünkt­lich vor Inkraft­tre­ten des Tabak­erzeug­nis­ge­set­zes hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt den Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung gegen ein­zel­ne Rege­lun­gen die­ses Geset­zes abge­lehnt. Die Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sugns­ge­richts beruh­te auf einer Fol­genab­wä­gung: Die gesetz­li­chen Neu­re­ge­lun­gen bezwe­cken pri­mär eine Har­mo­ni­sie­rung des euro­päi­schen Bin­nen­markts zum Abbau von Markt­hemm­nis­sen und die­nen damit einem wich­ti­gen Ziel der Euro­päi­schen Uni­on.

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Schmug­gel­zi­ga­ret­ten – und die Fra­ge der Kon­kur­ren­zen

Ver­schafft sich ein Täter in einem ande­ren EU-Mit­­­glied­s­­staat (hier: die Nie­der­lan­de) Tabak­wa­ren, hin­sicht­lich deren bei der Ein­fuhr in das Zoll­ge­biet der Euro­päi­schen Uni­on Ein­fuhr­ab­ga­ben hin­ter­zo­gen wur­den, und führt er die­se Tabak­wa­ren nach Deutsch­land ein, ste­hen die durch Unter­las­sen began­ge­ne Hin­ter­zie­hung deut­scher Tabak­steu­er und die zuvor im Aus­land durch akti­ves Tun

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Nikont­in­hal­ti­ge Liquids für E‑Zigaretten

Niko­t­in­hal­ti­ge Ver­brauchs­stof­fe für elek­tro­ni­sche Ziga­ret­ten sind kei­ne Arz­nei­mit­tel, soweit sie nicht zur Rauch­ent­wöh­nung bestimmt sind. Es han­delt sich um Tabak­erzeug­nis­se, die zum ander­wei­ti­gen ora­len Gebrauch als Rau­chen oder Kau­en bestimmt sind und dem Anwen­dungs­be­reich des § 52 Abs. 2 Nr. 1 VTa­bakG unter­lie­gen. Die­se Straf­norm genügt dem Geset­zes­vor­be­halt für das Straf­recht, auch

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E‑Zigaretten – und das Niko­tin

Der Bun­des­ge­richts­hof hat die Ver­ur­tei­lung eines Impor­teurs wegen uner­laub­ten Inver­kehr­brin­gens von Tabak­erzeug­nis­sen durch den Ver­trieb niko­t­in­hal­ti­ger Ver­brauchs­stof­fe für elek­tro­ni­sche Ziga­ret­ten bestä­tigt. Das Land­ge­richt Frank­furt am Main hat den Ange­klag­ten wegen gewerbs­mä­ßi­gen Inver­kehr­brin­gens von Tabak­erzeug­nis­sen unter Ver­wen­dung nicht zuge­las­se­ner Stof­fe in Tat­ein­heit mit gewerbs­mä­ßi­gem Inver­kehr­brin­gen von Tabak­erzeug­nis­sen, die zum ander­wei­ti­gen ora­len

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Steu­er­hin­ter­zie­hung durch Unter­las­sen – Täter­schaft und Teil­nah­me beim Ziga­ret­ten­schmug­gel

Täter – auch Mit­tä­ter – einer Steu­er­hin­ter­zie­hung durch Unter­las­sen gemäß § 370 Abs. 1 Nr. 2 AO kann nur der­je­ni­ge sein, der selbst zur Auf­klä­rung steu­er­lich erheb­li­cher Tat­sa­chen beson­ders ver­pflich­tet ist . Beim Ziga­ret­ten­schmug­gel muss der Täter daher ent­we­der zur Gestel­lung der Ziga­ret­ten gemäß Art. 38, 40 ZK bei der Ein­fuhr der

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E‑Zigaretten – und die öffent­li­che War­nung des Gesund­heits­mi­nis­te­ri­ums

Die öffent­li­che War­nung eines Gesund­heits­mi­nis­te­ri­ums vor dem Han­del und Ver­kauf von E‑Zigaretten und niko­t­in­hal­ti­gen Liquids unter Hin­weis dar­auf, die Pro­duk­te unter­fie­len den arz­n­ei­­mit­­tel- und medi­zin­pro­dukte­recht­li­chen Vor­schrif­ten, greift wegen ihrer ver­bots­ähn­li­chen Wir­kung in die unter­neh­me­ri­sche Betä­ti­gungs­frei­heit der Pro­dukt­her­stel­ler ein und bedarf daher gemäß Art. 12 Abs. 1 GG einer gesetz­li­chen Ermäch­ti­gungs­grund­la­ge. Die

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E‑Zigaretten – und ihre Ein­ord­nung durch das Bun­des­in­sti­tut für Arz­nei­mit­tel und Medi­zin­pro­duk­te

Besteht zwi­schen einem Her­stel­ler von E‑Zigaretten mit Sitz in einem ande­ren EU-Mit­­­glie­d­­staat und dem Bun­des­in­sti­tut für Arz­nei­mit­tel und Medi­zin­pro­duk­te Streit über die recht­li­che Ein­stu­fung der Pro­duk­te, liegt ein fest­stel­lungs­fä­hi­ges Rechts­ver­hält­nis im Sin­ne von § 43 Abs. 1 VwGO vor. Unter einem fest­stel­lungs­fä­hi­gen Rechts­ver­hält­nis sind die recht­li­chen Bezie­hun­gen zu ver­ste­hen, die sich

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E‑Zigaretten – niko­t­in­hal­ti­ge Liquids als Funk­ti­ons­arz­nei­mit­tel

Die Ein­stu­fung eines Erzeug­nis­ses als Funk­ti­ons­arz­nei­mit­tel im Sin­ne von § 2 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AMG setzt vor­aus, dass es objek­tiv geeig­net ist, zu the­ra­peu­ti­schen Zwe­cken ein­ge­setzt zu wer­den. Niko­t­in­hal­ti­ge Liquids, die zum Ver­damp­fen in E‑Zigaretten bestimmt sind und die nicht als Mit­tel zur Hei­lung, Lin­de­rung oder Ver­hü­tung von Krank­hei­ten bezeich­net oder

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E‑Zigaretten – niko­t­in­hal­ti­ge Liquids als Medi­zin­pro­dukt

Niko­t­in­hal­ti­ge Liquids, die zum Ver­damp­fen in E‑Zigaretten bestimmt sind und nicht als Mit­tel zur Hei­lung, Lin­de­rung oder Ver­hü­tung von Krank­hei­ten bezeich­net oder ver­mark­tet wer­den, sind kei­ne Arz­nei­mit­tel im Sin­ne von § 2 Abs. 1 AMG . E‑Zigaretten sind auch kei­ne Medi­zin­pro­duk­te im Sin­ne des Medi­zin­pro­duk­te­ge­set­zes . Prä­sen­ta­ti­ons­arz­nei­mit­tel Die niko­t­in­hal­ti­gen Liquids erfül­len weder

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Ziga­ret­ten­schmu­gel, hin­ter­zo­ge­ne Steu­ern – und der Ver­fall

Ein Täter kann auch dadurch etwas i.S.v. § 73 Abs. 1 Satz 1 StGB erlan­gen, dass er sich Auf­wen­dun­gen erspart. Infol­ge­des­sen kann bei einer Steu­er­hin­ter­zie­hung auch ein Betrag in Höhe nicht gezahl­ter Steu­ern dem Ver­fall von Wert­er­satz unter­lie­gen , wobei aller­dings der Ver­falls­an­ord­nung regel­mä­ßig Ansprü­che des Steu­er­fis­kus i.S.v. § 73 Abs. 1 Satz

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Rus­si­sche Ziga­ret­ten – und die gewerbs­mä­ßi­ge Steu­er­heh­le­rei

Beim Ver­brin­gen der unver­steu­er­ten und unver­zoll­ten Ziga­ret­ten nach Deutsch­land durch ande­re Per­so­nen zu gewerb­li­chen Zwe­cken wird jeweils Tabak­steu­er ver­kürzt (§ 370 Abs. 1 AO), weil an den Ziga­ret­ten­pa­ckun­gen ent­ge­gen § 17 Abs. 1 TabStG bzw. für die vor dem 1.04.2010 began­ge­nen Taten ent­ge­gen § 12 Abs. 1 TabStG a.F. kei­ne deut­schen Steu­er­zei­chen (Steu­er­ban­de­ro­len)

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Ziga­ret­ten­schmug­gel – der Zwi­schen­händ­ler und die Tabak­steu­er

Der Zwi­schen­händ­ler ein­ge­schmug­gel­ter Ziga­ret­ten kann neben dem Schmugg­ler Schuld­ner der Tabak­steu­er sein. Der Zwi­schen­händ­ler ist durch Inbe­sitz­nah­me der ent­ge­gen § 12 Abs. 1 TabStG aus dem frei­en Ver­kehr eines ande­ren Mit­glied­staats in das Steuerge­biet ver­brach­ten Ziga­ret­ten nach § 19 Satz 2 TabStG Schuld­ner der Tabak­steu­er gewor­den. Wer­den Tabak­wa­ren unzu­läs­si­ger­wei­se ent­ge­gen § 12

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Steu­er­schuld­ner­schaft beim Ziga­ret­ten­schmug­gel

Die Fra­ge, ob Ziga­ret­ten direkt aus einem Dritt­land ein­ge­schmug­gelt wur­den, oder ob der Trans­port über einen ande­ren Mit­glied­staat erfolgt ist, kann nur dann offen blei­ben, wenn die Tabak­steu­er in bei­den Fäl­len ent­stan­den ist und der Adres­sat des Steu­er­be­schei­des in bei­den Fäl­len Steu­er­schuld­ner gewor­den ist. Ein Tabak­steu­er­be­scheid gemäß § 23 TabStG

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Der Gebrauch von E‑Zigaretten in Gast­stät­ten und das Rauch­ver­bot

Das Nicht­rau­cher­schutz­ge­setz die­ne außer­dem dem Schutz von Nicht­rau­chern vor den Gefah­ren des Tabak­rauchs. In der E‑Zigarette wird eine – meist niko­t­in­hal­ti­ge – Flüs­sig­keit ver­dampft und kein Tabak ver­brannt, also wird schon vom Wort­sinn her nicht geraucht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem Köl­ner

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Ziga­ret­ten­schmug­gel im Pri­vat­fahr­zeug – und die Tabak­steu­er

Nach § 23 Abs. 1 Satz 1 TabStG ent­steht die Tabak­steu­er, wenn Tabak­wa­ren in ande­ren als den in § 22 Abs. 1 TabStG genann­ten Fäl­len ent­ge­gen § 17 Abs. 1 TabStG aus dem steu­er­recht­lich frei­en Ver­kehr eines ande­ren Mit­glied­staats in das Steuerge­biet ver­bracht wer­den, in dem Zeit­punkt, in dem die Tabak­wa­ren erst­mals zu gewerb­li­chen

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Der Unfall wäh­rend der Ziga­ret­ten­pau­se

Der Weg von und zur Rau­cher­pau­se ist nicht der unfall­ver­si­che­rungs­recht­lich geschütz­ten Tätig­keit zuzu­rech­nen. Das Rau­chen ist nicht mit der Nah­rungs­auf­nah­me ver­gleich­bar. Im Gegen­satz zum not­wen­di­gen und die Arbeits­kraft auf­recht­erhal­ten­den Essen und Trin­ken han­delt es sich beim Rau­chen um den Kon­sum eines Genuss­mit­tels, das dem per­sön­li­chen und nicht dem beruf­li­chen Lebens­be­reich

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Bemes­sungs­grund­la­ge für die Ein­fuhr­um­satz­steu­er beim Ziga­ret­ten­schmug­gel

Wur­den in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land sicher­ge­stell­te in das Zoll­ge­biet der Uni­on geschmug­gel­te Ziga­ret­ten über einen nicht bekann­ten ande­ren Mit­glied­staat in das deut­sche Steuerge­biet ver­bracht, hat die deut­sche Zoll­ver­wal­tung neben dem auf die Tabak­wa­ren ent­fal­len­den Zoll und der Tabak­steu­er auch die Ein­fuhr­um­satz­steu­er fest­zu­set­zen. In die­sem Fall ist die deut­sche Ein­fuhr­um­satz­steu­er erst

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Ein­be­zie­hung der Tabak­steu­er in die Bemes­sungs­grund­la­ge der Ein­fuhr­um­satz­steu­er beim Ziga­ret­ten­schmug­gel

Wur­den in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land sicher­ge­stell­te in das Zoll­ge­biet der Euro­päi­schen Uni­on geschmug­gel­te Ziga­ret­ten über einen bestimm­ten ande­ren Mit­glied­staat in das deut­sche Steuerge­biet ver­bracht, hat die deut­sche Zoll­ver­wal­tung neben dem auf die Tabak­wa­ren ent­fal­len­den Zoll und der Tabak­steu­er auch die Ein­fuhr­um­satz­steu­er fest­zu­set­zen, falls die Zoll­schuld weni­ger als 5.000 € beträgt. IIn

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Kün­di­gung wegen Ziga­ret­ten­dieb­stahl

Ent­wen­det eine Ver­käu­fe­rin Ziga­ret­ten­pa­ckun­gen aus dem Waren­be­stand des Arbeit­ge­bers, kann dies auch nach län­ge­rer – im Streit­fall zehn­jäh­ri­ger – Betriebs­zu­ge­hö­rig­keit eine Kün­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses recht­fer­ti­gen. Führ­te eine ver­deck­te Video­über­wa­chung zur Über­füh­rung der Täte­rin, kann das auf die­se Wei­se gewon­ne­ne Beweis­ma­te­ri­al im Bestrei­tens­fall pro­zes­su­al aller­dings nicht ohne Wei­te­res ver­wer­tet wer­den. Das

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War­nung vor E‑Zigaretten

Die War­nung vor E‑Zigaretten durch die Gesund­heits­mi­nis­te­rin von Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len ist nach einer Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Düs­sel­dorf wei­ter­hin erlaubt. Das Minis­te­ri­um für Gesund­heit, Eman­zi­pa­ti­on, Pfle­ge und Alter des Lan­des Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len hat­te in einer Pres­se­mel­dung vom 16. Dezem­ber 2011 unter der Über­schrift "Minis­te­rin Stef­fens warnt vor Ver­kauf von ille­ga­len E‑Zigaretten: Geschäfts­grün­dun­gen sind

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Ment­hol­zi­ga­ret­ten mit Aro­ma­kap­sel

Ein Ziga­ret­ten­her­stel­ler hat einen Anord­nungs­grund unter dem Aspekt einer schwer­wie­gen­den, irrepa­ra­blen Grund­recht­ver­let­zung (Art.12 und 14 GG) für die vor­läu­fi­ge Ein­füh­rung einer neu­en Ment­hol­zi­ga­ret­te mit Aro­ma­kap­sel im Fil­ter nicht glaub­haft gemacht, wenn er diver­se Ziga­ret­ten­sor­ten, u.a. auch Ment­hol­zi­ga­ret­ten seit gerau­mer Zeit am Markt ver­treibt, zumal Ment­hol­zi­ga­ret­ten nur einen Anteil von unter

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Pol­ni­sche Ziga­ret­ten – steu­er­frei für Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge

Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs stellt es einen tabak­steu­er­frei­en Eigen­be­darf dar, wenn eine Pri­vat­per­son in einem ande­ren EU-Mit­­­glie­d­­staat Ziga­ret­ten erwirbt, in das deut­sche Steuerge­biet ver­bringt und an Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge ver­schenkt. Von der deut­schen Tabak­steu­er befreit sind in einem ande­ren Mit­glied­staat der Euro­päi­schen Uni­on ver­steu­er­te Ziga­ret­ten, die Pri­vat­per­so­nen in die­sem Mit­glied­staat

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Klein­ver­kaufs­min­dest­prei­se für Ziga­ret­ten

Die Rege­lun­gen Frank­reichs, Öster­reichs und Irlands, mit denen Klein­ver­kaufs­min­dest­prei­se für Ziga­ret­ten fest­ge­setzt wer­den, ver­sto­ßen nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on gegen Uni­ons­recht. Legi­ti­me Zie­le des Gesund­heits­schut­zes kön­nen nach Ansicht des Euro­päi­schen Gerichts­hofs statt mit Klein­ver­kaufs­min­dest­prei­sen auch mit einer Anhe­bung der Ver­brauch­steu­ern auf Ziga­ret­ten erreicht wer­den. Die

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Min­des­tens 19 Ziga­ret­ten

Nach einem jetzt von der Bun­des­re­gie­rung in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­brach­ten Ent­wurf eines "Geset­zes zur Ände­rung von Ver­brauch­steu­er­ge­set­zen" muss eine Packung Ziga­ret­ten zukünf­tig min­des­tens 19 Ziga­ret­ten (statt bis­her 17) ent­hal­ten, eine Packung Fein­­schnitt-Tabak zum Sel­ber­dre­hen muss danach ab dem 1. Novem­ber 2009 min­des­tens 30 Gramm ent­hal­ten. Klei­ne­re Klein­ver­kaufs­ver­pa­ckun­gen sol­len nach die­ser

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Steck­zi­ga­ret­ten

Der Bun­des­fi­nanz­hof muss­te jetzt zur Tabak­steu­er auf Tabak­strän­ge, die vom Ver­brau­cher unter­teilt und in eine Ziga­ret­ten­pa­pier­hül­se gescho­ben wer­den (sog. Steck­zi­ga­ret­ten), Stel­lung neh­men und hat dabei ein Herz für Rau­cher bewie­sen, denn nach der Ent­schei­dung des BFH ist der Tabak­strang aus­schließ­lich nach sei­ner Län­ge zu besteu­ern und nicht danach, wie vie­le

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Ziga­ret­ten­schmug­gel und der Tat­ort

Hat im Fall von Zuwi­der­hand­lun­gen im Ver­sand­ver­fah­ren Car­net TIR die Zoll­be­hör­de des Mit­glied­staats, in dem die Zuwi­der­hand­lung fest­ge­stellt wur­de, auf­grund fal­scher Tat­sa­chen­wür­di­gung ange­nom­men, dass der Ort der Zuwi­der­hand­lung unge­wiss sei, und hat sie des­halb die ent­stan­de­nen Ein­gangs­ab­ga­ben in der irri­gen Annah­me ihrer Zustän­dig­keit erho­ben, ist der Abga­ben­be­scheid gleich­wohl nicht auf­zu­he­ben,

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