Anerkennung einer Erkrankung als Dienstunfall

Aner­ken­nung einer Erkran­kung als Dienst­un­fall

Eine Erkran­kung kann nur dann gemäß § 31 Abs. 3 Satz 1 BeamtVG als Dienst­un­fall aner­kannt wer­den, wenn die Krank­heit zur Zeit der Erkran­kung in die Anla­ge 1 zur Berufs­­kran­k­hei­­ten-Ver­­or­d­­nung auf­ge­nom­men ist. Eine spä­te­re Auf­nah­me genügt nicht. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall stand der 1955 gebo­re­ne Beam­te bis zu sei­ner Ver­set­zung

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Berufskrankheit bei Beamten

Berufs­krank­heit bei Beam­ten

Bei Beam­ten kann eine Krank­heit nur dann als Berufs­krank­heit aner­kannt wer­den, wenn sie zum Zeit­punkt der Erkran­kung bereits in der Anla­ge zur Berufs­krank­hei­ten­ver­ord­nung gelis­tet war. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall hat­te ein im Ruhe­stand befind­li­cher ehe­ma­li­ger Bediens­te­te einer Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt geklagt. In den 1990er-Jah­­ren beauf­sich­tig­te er über einen Zeit­raum

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Hautkrebserkrankung und die Anerkennung als Berufskrankheit

Haut­krebs­er­kran­kung und die Aner­ken­nung als Berufs­krank­heit

Haut­krebs kann nicht als Berufs­krank­heit aner­kannt wer­den, wenn sich der betrof­fe­ne Beam­ter im Aus­sen­dienst dar­auf beruft, die Erkran­kung sei durch die natür­li­che Ultra­vio­lett­strah­lung ver­ur­sacht wor­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Beam­ten abge­wie­sen, der begehr­te, sei­ne Haut­krebs­er­kran­kung als Berufs­krank­heit aner­kannt wird.

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Die Arbeit mit der Computermaus und der Tennisellenbogen

Die Arbeit mit der Com­pu­ter­maus und der Ten­nisel­len­bo­gen

Ursäch­lich für einen Ten­nisel­len­bo­gen kön­nen u.a. kurz­zy­kli­sche, repe­ti­ti­ve, fein­mo­to­ri­sche Hand­tä­tig­kei­ten mit sehr hoher Bewe­gungs­fre­quenz sein. wie z.B. beim Maschi­nen­schrei­ben oder Kla­vier­spie­len sein. Eine Com­pu­ter­tä­tig­keit bzw. die Arbeit mit der Com­pu­ter­maus ist aber nicht mit Kla­vier­spie­len ver­gleich­bar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Aner­ken­nung

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Vorsätzliche Trunkenheit im Verkehr bei Berufskraftfahrern

Vor­sätz­li­che Trun­ken­heit im Ver­kehr bei Berufs­kraft­fah­rern

Ein Berufs­kraft­fah­rer weiß um die beson­de­ren Gefah­ren einer Alko­hol­auf­nah­me vor Fahrt­an­tritt und nimmt des­halb in der Regel sei­ne Fahr­un­taug­lich­keit in Kauf, wenn er trotz Alko­hol­kon­sums eine Fahrt antritt. Soweit das Ober­lan­des­ge­richt Cel­le bereits zur Annah­me eines Erfah­rungs­sat­zes dahin neigt, dass ein Kraft­fah­rer, der nach hohem Alko­hol­kon­sum eine Fahrt mit einem

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Lungenkrebs als Berufskrankheit - nicht für Raucher

Lun­gen­krebs als Berufs­krank­heit – nicht für Rau­cher

Hat ein an Lun­gen­krebs Ver­stor­be­ner sehr viel geraucht, kann nicht mit hin­rei­chen­der Wahr­schein­lich­keit davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass eine beruf­li­che Schad­stoff­ein­wir­kung wesent­li­che (Teil-)Ursache für die Krebs­er­kran­kung gewe­sen ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines an Lun­gen­krebs ver­stor­be­nen Schlos­sers die Aner­ken­nung als Berufs­krank­heit abge­lehnt, weil

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