Verrechnung von Verlusten aus privaten Veräußerungsgeschäften mit Aktien - und die Verfassungsgemäßheit der Übergangsregelung

Ver­rech­nung von Ver­lus­ten aus pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten mit Akti­en – und die Ver­fas­sungs­ge­mäß­heit der Über­gangs­re­ge­lung

Die auf fünf Jah­re befris­te­te Über­gangs­re­ge­lung zur Ver­rech­nung von sog. Alt­ver­lus­ten mit Akti­en­ge­win­nen, die der Abgel­tungs­teu­er unter­lie­gen, ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs ver­fas­sungs­ge­mäß. Die zugrun­de lie­gen­den Nor­men ver­sto­ßen nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht gegen den all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz (Art. 3 Abs. 1 GG) und ver­let­zen auch nicht ver­fas­sungs­recht­lich geschütz­tes Ver­trau­en. Mit Ein­füh­rung der

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Veräußerungsverlust trotz Schadensersatz

Ver­äu­ße­rungs­ver­lust trotz Scha­dens­er­satz

Leis­tet eine Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft wegen eines feh­ler­haf­ten Bestä­ti­gungs­ver­merks im Rah­men eines Ver­gleichs Scha­dens­er­satz an den Erwer­ber von Gesell­schafts­an­tei­len, min­dert dies beim Erwer­ber nicht die Anschaf­fungs­kos­ten der Antei­le. Hat der Erwer­ber die Antei­le bereits ver­äu­ßert, erhöht die Zah­lung der Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft auch nicht den Ver­äu­ße­rungs­er­lös. Nach­träg­li­che Scha­dens­er­satz­zah­lun­gen einer Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft wegen feh­ler­haf­ter Bestä­ti­gungs­ver­mer­ke, die

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Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften - und der Feststellungsbescheid

Ver­lus­te aus pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten – und der Fest­stel­lungs­be­scheid

Dem Fest­stel­lungs­be­scheid über Ver­lus­te aus pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten gemäß § 23 EStG nach der bis zum 31.12 2008 gel­ten­den Rechts­la­ge (sog. Alt­ver­lus­te) kommt als Grund­la­gen­be­scheid gemäß § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO bei einer Ver­lust­ver­rech­nung im Rah­men der Ein­kom­men­steu­er­fest­set­zung mit Kapi­tal­ein­künf­ten i.S. des § 20 Abs. 2 EStG sowohl hin­sicht­lich des Bestehens

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Private Veräußerungsverluste - und der vertikale Verlustausgleich

Pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ver­lus­te – und der ver­ti­ka­le Ver­lust­aus­gleich

Der Wort­laut des § 23 Abs. 3 Satz 6 (1999) bzw. Satz 8 (ab 2000) EStG schließt einen ver­ti­ka­len Ver­lust­aus­gleich zwi­schen pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ver­lus­ten i.S. des § 23 Abs. 1 EStG und posi­ti­ven Ein­künf­ten aus ande­ren Ein­kunfts­ar­ten aus­drück­lich aus. Danach sind Ver­lus­te aus pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten nur bis zur Höhe des Gewinns, den der

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Verluste aus Wertpapiergeschäften - und die vertikale Verlustausgleichsbeschränkung

Ver­lus­te aus Wert­pa­pier­ge­schäf­ten – und die ver­ti­ka­le Ver­lust­aus­gleichs­be­schrän­kung

Der Wort­laut des § 23 Abs. 3 Satz 8 EStG a.F. schließt einen sog. ver­ti­ka­len Ver­lust­aus­gleich zwi­schen pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ver­lus­ten (i.S. des § 23 Abs. 1 EStG) und posi­ti­ven Ein­künf­ten aus ande­ren Ein­kunfts­ar­ten aus­drück­lich aus. Danach sind Ver­lus­te aus pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten nur bis zur Höhe des Gewinns, den der Steu­er­pflich­ti­ge im glei­chen Kalen­der­jahr aus

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Private Veräußerungsgeschäfte - und der Abschluss des Verpflichtungsgeschäfts

Pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te – und der Abschluss des Ver­pflich­tungs­ge­schäfts

Für die Berech­nung der Ver­äu­ße­rungs­fris­ten in § 23 EStG kommt es auf den wirk­sa­men Abschluss der schuld­recht­li­chen Ver­pflich­tungs­ge­schäf­te an. Dabei ist auch die Zwei­fels­re­gel in § 154 Abs. 2 BGB zu beach­ten. Ergibt sich aus den tat­säch­li­chen Umstän­den des Ein­zel­falls, dass sich die Par­tei­en ohne Berück­sich­ti­gung der Schrift­form wirk­sam bin­den woll­ten,

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