Schallschutz am Flughafen Berlin-Brandenburg

Schall­schutz am Flug­ha­fen Ber­lin-Bran­den­burg

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat die Urtei­le des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Ber­­lin-Bran­­den­­burg zu den erfor­der­li­chen Schall­schutz­maß­nah­men für Anlie­ger des Flug­ha­fens Ber­­lin-Bran­­den­­burg bestä­tigt und die hier­ge­gen gerich­te­ten Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­den der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft zurück­ge­wie­sen. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­­lin-Bran­­­den­­­burg hat­te auf die Kla­gen von An­woh­nern und An­lie­ger­ge­mein­den des neu­en Flug­ha­fens Ber­­­lin-Bran­­­den­­­burg durch Ur­tei­le vom 24. April 2013 das Land Bran­den­burg

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Verspätung wegen verzögerter Landeerlaubnis

Ver­spä­tung wegen ver­zö­ger­ter Lan­de­er­laub­nis

Nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs bestehen kei­ne Aus­gleichs­an­sprü­che nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung, wenn die Ver­spä­tung auf einer ver­zö­ger­ter Lan­de­er­laub­nis beruht. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall ver­lang­te der Klä­ger eine Aus­gleichs­zah­lung nach Art. 7 Abs. 1 der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung (EG) Nr. 261/​2004 wegen erheb­li­cher Ver­spä­tung. Er buch­te bei dem beklag­ten Luft­ver­kehrs­un­ter­neh­men für

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Die Lärmbelastung durch den verlängerten Horizontalanflug

Die Lärm­be­las­tung durch den ver­län­ger­ten Hori­zon­tal­an­flug

Die Unzu­mut­bar­keits­schwel­le einer Lärm­be­las­tung durch einen Flug­be­trieb wird durch das Flug­lärm­schutz­ge­setz defi­niert. Die­se Schwel­le ist auf­grund des vom Bun­des­auf­sichts­amt fest­ge­setz­ten, sog. ver­län­ger­ten Hori­zont­al­lan­de­an­flugs zum Flug­ha­fen Frank­furt Main nicht über­schrit­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat der Hes­si­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge des Main-Kin­­zig-Krei­­ses und eines pri­va­ten Grund­ei­gen­tü­mers aus

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Bodenabfertigungsdiensten am Flughafen Hamburg

Boden­ab­fer­ti­gungs­diens­ten am Flug­ha­fen Ham­burg

Über die Ver­ga­be von Boden­ab­fer­ti­gungs­diens­ten an einen Fremd­dienst­leis­ter am Flug­ha­fen Ham­burg muss neu ent­schie­den wer­den Das Ham­bur­gi­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt hat in einem Ver­fah­ren des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes die Aus­wahl des Fremd­dienst­leis­ters für die Boden­ab­fer­ti­gungs­diens­te am Flug­ha­fen Fuhls­büt­tel für die Zeit bis Juli 2020 als vor­aus­sicht­lich rechts­wid­rig ange­se­hen. Auf der Grund­la­ge einer Uni­ons­richt­li­nie

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Länger dauernde Sicherheitskontrolle - Flug verpasst

Län­ger dau­ern­de Sicher­heits­kon­trol­le – Flug ver­passt

Das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main hat einem Rei­sen­den, der auf­grund einer län­ger dau­ern­den Sicher­heits­kon­trol­le am Flug­ha­fen Frank­furt sei­nen Flug nicht mehr erreich­te, eine Ent­schä­di­gung zuge­spro­chen. Der Klä­ger woll­te im Juli 2011 vom Flug­ha­fen Frank­furt aus einen Flug antre­ten, der um 4:20 Uhr star­ten soll­te. Im Sicher­heits­kon­troll­be­reich wur­de der Klä­ger auf­ge­hal­ten,

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Der verpasste Flug wegen Sicherheitskontrollen

Der ver­pass­te Flug wegen Sicher­heits­kon­trol­len

Hat ein Flug­rei­sen­der sei­nen Flug wegen Sicher­heits­kon­trol­len ver­passt, die er nicht selbst zu ver­ant­wor­ten hat, kann er eine Ent­schä­di­gung nach auf­op­fe­rungs­recht­li­chen Grund­sät­zen ver­lan­gen. Zwar muss ein Flug­gast im Sicher­heits­in­ter­es­se der All­ge­mein­heit Kon­troll­maß­nah­men hin­neh­men. Es ist ihm aber nicht zuzu­mu­ten, den infol­ge die­ser Maß­nah­men ent­stan­de­nen zusätz­li­chen Nach­teil – den Ver­fall des

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Umweltverträglichkeitsprüfung bei Flughafenumbauten

Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung bei Flug­ha­fen­um­bau­ten

Die öster­rei­chi­sche Rege­lung, die bei der Ände­rung eines Flug­ha­fens nur für Pro­jek­te, bei denen eine Erhö­hung der Anzahl der Flug­be­we­gun­gen um min­des­tens 20 000 pro Jahr zu erwar­ten ist, eine Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung vor­sieht, ver­stößt nach einem Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on gegen das Uni­ons­recht. Die Mit­glied­staa­ten müs­sen näm­lich alle Pro­jek­te,

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Auswahlverfahren für Bodenabfertigungsdienste

Aus­wahl­ver­fah­ren für Boden­ab­fer­ti­gungs­diens­te

In Aus­wahl­ver­fah­ren nach der Bo­­­den­a­­b­­­fer­­­ti­­­gungs­­­­­dienst-Ver­­­or­­d­­­nung (BADV) kommt den zu­stän­di­gen Stel­len so­wohl bei der Be­stim­mung und Ge­wich­tung der Zu­schlags­kri­te­ri­en als auch bei der Aus­wah­l­ent­schei­dung selbst ein Be­ur­­­tei­­­lungs- und Be­wer­tungs­spiel­raum zu. Die Aus­schrei­bung für ein Aus­wahl­ver­fah­ren nach der Bo­­­den­a­­b­­­fer­­­ti­­­gungs­­­­­dienst-Ver­­­or­­d­­­nung muss nach der­zei­ti­ger Rechts­la­ge kei­ne An­ga­ben zur Ge­wich­tung der Zu­schlags­kri­te­ri­en ent­hal­ten. Die sach­ge­rech­te

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Der ehrenamtliche Richter und die Besorgnis der Befangenheit

Der ehren­amt­li­che Rich­ter und die Besorg­nis der Befan­gen­heit

Erwähnt ein ehren­amt­li­cher Rich­ter in einem Schall­schutz­ver­fah­ren nicht die Unter­zei­chung eines Posi­ti­ons­pa­pie­res mit dem der Schutz von Betrof­fe­nen vor Lärm höher gewer­tet wird als Wirt­schafts­in­ter­es­sen, kann der Rich­ter wegen Besorg­nis der Befan­gen­heit in dem Schall­schutz­ver­fah­ren abge­lehnt wer­den. So das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines ehren­amt­li­chen Rich­ters in

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Der Forschungsreaktor und die Festsetzung von Flugrouten

Der For­schungs­re­ak­tor und die Fest­set­zung von Flug­rou­ten

Nach § 29 Abs. 1 Satz 1 LuftVG hat das Bun­des­auf­sichts­amt für Flug­si­che­rung bei der Pla­nung von Flug­ver­fah­ren grund­sätz­lich auch zu beach­ten, ob und in wel­chem Umfang das Flug­ver­fah­ren unter dem Aspekt eines Flug­un­falls oder eines aus der Luft began­ge­nen Ter­ror­an­schlags zu einer Gefahr für am Boden befind­li­che Anla­gen mit erheb­li­chem Risi­ko­po­ten­ti­al

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Umweltverträglichkeitsprüfung für Bauänderungen bei einem Flughafen

Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung für Bau­än­de­run­gen bei einem Flug­ha­fen

Die öster­rei­chi­sche Rege­lung, die bei der Ände­rung eines Flug­ha­fens nur für Pro­jek­te, bei denen eine Erhö­hung der Anzahl der Flug­be­we­gun­gen um min­des­tens 20 000 pro Jahr zu erwar­ten ist, eine Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung vor­sieht, ver­stößt nach einem aktu­el­len Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on gegen das Uni­ons­recht. Die Mit­glied­staa­ten müs­sen näm­lich alle

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Die unterlassene Umweltverträglichkeitsprüfung

Die unter­las­se­ne Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung

Das Unter­las­sen einer Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung unter Ver­let­zung des Uni­ons­rechts löst als sol­ches grund­sätz­lich kei­ne Haf­tung des Staats für einen rei­nen Ver­mö­gens­scha­den aus. Die­se Haf­tung kann jedoch aus­ge­löst wer­den, wenn das natio­na­le Gericht ins­be­son­de­re zu dem Ergeb­nis kommt, dass ein unmit­tel­ba­rer Kau­sal­zu­sam­men­hang zwi­schen der Unter­las­sung und dem erlit­te­nen Scha­den, wie der Wert­min­de­rung

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Flugverbot über den Wannsee

Flug­ver­bot über den Wann­see

Liegt der Fest­le­gung eines Flug­ver­fah­rens über ein bestimm­tes Gebiet ein Ermitt­lungs­de­fi­zit dadurch zugrun­de, dass es an einer fall­spe­zi­fi­schen Risi­ko­er­mitt­lung fehlt, ist die Fest­set­zung der Flug­rou­te rechts­wid­rig und ver­letzt die Anwoh­ner in ihren Rech­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg den Kla­gen von Anwoh­nern und Gemein­den gegen das Flug­ver­fah­ren über

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Fluglärm und die Flugroutenplanung in der luft­recht­li­chen Plan­fest­stel­lung

Flug­lärm und die Flug­rou­ten­pla­nung in der luft­recht­li­chen Plan­fest­stel­lung

Das Recht auf feh­ler­freie Ab­wä­gung der ei­ge­nen Be­lan­ge steht nicht nur dem­je­ni­gen zu, des­sen Be­lan­ge aus­ge­hend von der dem Plan­fest­stel­lungs­be­schluss zu­grun­de lie­gen­den Flug­rou­ten­pro­gno­se ab­wä­gungs­er­heb­lich be­trof­fen wären, son­dern jedem, der ab­wä­gungs­er­heb­lich be­trof­fen wer­den kann, weil sein Grund­stück in­ner­halb des Ein­wir­kungs­be­reichs des Flug­ha­fens liegt und weder aus tat­säch­li­chen noch aus recht­li­chen Grün­den

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Der Flughabenausbau und die Beteiligung der Fluglärmbetroffenen

Der Flug­ha­ben­aus­bau und die Betei­li­gung der Flug­lärm­be­trof­fe­nen

Im luft­ver­kehrs­recht­li­chen Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren muss jeder be­tei­ligt wer­den und Ein­wen­dun­gen er­he­ben kön­nen, der durch Flug­lärm ab­wä­gungs­er­heb­lich be­trof­fen wer­den kann, weil sein Grund­stück in­ner­halb des Ein­wir­kungs­be­reichs des Flug­ha­fens liegt und weder aus tat­säch­li­chen noch aus recht­li­chen Grün­den aus­zu­schlie­ßen ist, dass ein zu sei­ner Be­trof­fen­heit füh­ren­des Flug­ver­fah­ren fest­ge­legt wird. Die Um­welt­ver­träg­lich­keits­prü­fung muss sich

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Flug­lärm­schutz­ und Nachtflugbetrieb

Flug­lärm­schutz­ und Nacht­flug­be­trieb

We­sent­li­che Än­de­run­gen von Be­triebs­re­ge­lun­gen un­ter­fal­len dem Re­ge­lungs­be­reich des § 73 Abs. 8 HV­wVfG mit der Fol­ge, dass Drit­ten, deren Be­lan­ge erst­ma­lig oder stär­ker als bis­her be­rührt wer­den, die Än­de­rung mit­zu­tei­len und ihnen Ge­le­gen­heit zu Ein­wen­dun­gen zu geben ist. Eine all­ge­mei­ne Be­weis­re­gel, die be­sagt, dass die rich­ter­li­che Über­zeu­gung von der Rich­tig­keit der

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Geschäftsreisflugverkehr auf dem Sonderflughafen Oberpfaffenhofen

Geschäfts­reis­flug­ver­kehr auf dem Son­der­flug­ha­fen Ober­pfaf­fen­ho­fen

Die behörd­li­che Abwä­gung zwi­schen den Lärm­schutz­be­lan­gen der Anlie­ger und den für die Erwei­te­rung des Flug­be­triebs spre­chen­den Belan­gen, die zur Anord­nung pas­si­ven (bau­li­chen) Schall­schut­zes und nicht zur Anord­nung wei­te­rer akti­ver Schall­schutz­maß­nah­men (Flug­be­schrän­kun­gen) geführt hat, ist recht­mä­ßig. Mit die­ser Begrün­dung hat der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof den Beru­fun­gen der Flug­ha­fen­be­trei­be­rin gegen die erst­in­stanz­li­chen Urtei­le

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Höhere Tonnagebegrenzung am Flughafen und die Lärmbelastung

Höhe­re Ton­nage­be­gren­zung am Flug­ha­fen und die Lärm­be­las­tung

Durch die Anhe­bung der Ton­nage­be­gren­zung von 75 t auf 100 t für an einem Flug­ha­fen ver­keh­ren­de Flug­zeu­ge wer­den weder grö­ße­re Berei­che eines benach­bar­ten Gemein­de­ge­biets einer kom­mu­na­len Pla­nung ent­zo­gen noch kom­mu­na­le Ein­rich­tun­gen erheb­lich beein­träch­tigt, weil allen­falls mar­gi­na­le Ver­än­de­run­gen der Lärm­be­las­tun­gen zu erwar­ten sind. Mit die­ser Begrün­dung ist die Kla­ge einer dem Flug­ha­fen Dort­mund benach­bar­ten Gemein­de

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Planfeststellung für den Flughafen Berlin-Brandenburg

Plan­fest­stel­lung für den Flug­ha­fen Ber­lin-Bran­den­burg

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat heu­te die Kla­gen der Gemein­de Klein­mach­now, einer Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft und von ins­ge­samt 21 Anwoh­nern gegen den Plan­fest­stel­lungs­be­schluss "Aus­bau Ver­kehrs­flug­ha­fen Ber­­lin-Schö­­ne­­feld" vom 13. August 2004 abge­wie­sen. In den jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Kla­ge­ver­fah­ren klag­ten die Gemein­de Klein­mach­now, eine Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft und meh­re­re Anwoh­ner aus Klein­mach­now, Rangsdorf, Ber­­lin-Lich­­ten­ra­­de und

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Kampfmittelräumung am Flughafen Tegel

Kampf­mit­tel­räu­mung am Flug­ha­fen Tegel

Der Bund muss für das Auf­fin­den und Räu­men von Kampf­mit­teln auf dem Flug­ha­fen Tegel zah­len. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ver­ur­teilt, dem Land Ber­lin die Kos­ten für Maß­nah­men zu erstat­ten, die dem Auf­fin­den und Räu­men von Kampf­mit­teln auf dem Flug­ha­fen Ber­­lin-Tegel dien­ten. Das Ver­lan­gen des Lan­des Ber­lin zur Erstat­tung

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Kampfmittelräumung auf den Berliner Flugplätzen

Kampf­mit­tel­räu­mung auf den Ber­li­ner Flug­plät­zen

Die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land hat die not­wen­di­gen Auf­wen­dun­gen zum Auf­fin­den und Besei­ti­gen reichs­ei­ge­ner und auf Bun­des­flä­chen auch alli­ier­ter Kampf­mit­tel zu erstat­ten, soweit von die­sen eine unmit­tel­ba­re Gefahr aus­geht. Die Erstat­tungs­pflicht ent­fällt nicht dadurch, dass die Gefahr erst durch Bau­ar­bei­ten akut wird, die der Nut­zung der Flä­che adäquat ist. Mit die­ser Begrün­dung

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Flughafen Berlin-Brandenburg - Zugang zu Umweltinformationen im Vorfeld der Planfeststellung

Flug­ha­fen Ber­lin-Bran­den­burg – Zugang zu Umwelt­in­for­ma­tio­nen im Vor­feld der Plan­fest­stel­lung

Umwelt­in­for­ma­tio­nen, zu denen Bür­gen der Zugang zu gewäh­ren ist, danach alle Daten über Maß­nah­men oder Tätig­kei­ten mit Umwelt­be­zug. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg die Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg GmbH im Wege des Eil­rechts­schut­zes ver­pflich­tet, Zugang zu Infor­ma­tio­nen über Vor­gän­ge zu gewäh­ren, die zeit­lich vor der Stel­lung des Plan­fest­stel­lungs­an­tra­ges

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Nachtflugbetrieb am Köln/Bonner Flughafen

Nacht­flug­be­trieb am Köln/​Bonner Flug­ha­fen

Die Kla­gen auf Auf­he­bung einer Ver­län­ge­rung der Nacht­flug­re­ge­lun­gen für einen Flug­ha­fen sind unzu­läs­sig, weil die Rechts­stel­lung der Klä­ger bei einem Erfolg der Kla­gen ver­schlech­tert wird. Beruht die vom Nacht­flug­ver­kehr aus­ge­hen­de Lärm­be­las­tung weder auf dem ange­foch­te­nen Bescheid, son­dern aus­schließ­lich auf der ursprüng­li­chen Geneh­mi­gungs­la­ge, so sind die Rech­te einer Nach­bar­ge­mein­de und eines

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Der Ausbau des Frankfurter Flughafens und das Nachtflugverbot

Der Aus­bau des Frank­fur­ter Flug­ha­fens und das Nacht­flug­ver­bot

Für den Aus­bau des Frank­fur­ter Flug­ha­fens sind plan­mä­ßi­ge Flü­ge in der soge­nann­ten Media­ti­ons­nacht unzu­läs­sig. Für die Gesamt­nacht sind durch­schnitt­lich 133 Flü­ge erlaubt. Damit hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig in den dort anhän­gi­gen acht Mus­ter­kla­gen gegen den Plan­fest­stel­lungs­be­schluss zum Aus­bau des Flug­ha­fens Frank­furt a.M. im wesent­li­chen das erst­in­stanz­li­che Urteil des Ver­wal­tungs­g­ge­richts­hofs

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Luft­recht­li­che Plan­fest­stel­lung und der Nachtflugbetrieb

Luft­recht­li­che Plan­fest­stel­lung und der Nacht­flug­be­trieb

Die Zu­las­sung von Nacht­flug­be­trieb in der Nacht­kern­zeit (0:00 bis 5:00 Uhr) setzt einen stand­ort­spe­zi­fi­schen Nacht­flug­be­darf vor­aus. Für die Nut­zung der Nachtrand­zei­ten (22:00 bis 24:00 Uhr, 5:00 bis 6:00 Uhr) ist ein stand­ort­spe­zi­fi­scher Be­darf nicht er­for­der­lich. Die­ser Zeit­raum darf aber für den Flug­ver­kehr nur frei­ge­ge­ben wer­den, wenn plau­si­bel nach­ge­wie­sen wird, wes­halb

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Luftrechtliche Planfeststellung für den Nachtflugbetrieb

Luft­recht­li­che Plan­fest­stel­lung für den Nacht­flug­be­trieb

Grund­vor­aus­set­zung für die Aner­ken­nung eines Nacht­flug­be­darfs ist die Dar­le­gung einer Nach­fra­ge nach Nacht­flug­ver­kehr. Die Bedie­nung der Nach­fra­ge muss zudem von den Pla­nungs­zie­len, die die Anle­gung oder den Aus­bau des Flug­ha­fens gerecht­fer­tigt haben, umfasst sein. Die Dar­le­gung einer Nach­fra­ge allein genügt für die Zulas­sung von Nacht­flug­be­trieb nicht. Die Ver­kehrs­in­ter­es­sen sind nur

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