Anfech­tung der Kapi­tal­ertrag­steu­er- Anmel­dung – nach Ein­kom­men­steu­er­fest­set­zung

Die Anmel­dung der Kapi­tal­ertrag­steu­er durch ein Geld­in­sti­tut kann von dem Gläu­bi­ger der Kapi­tal­erträ­ge nicht mehr im Wege einer Dritt­an­fech­tungs­kla­ge ange­foch­ten wer­den, wenn die Kapi­tal­erträ­ge auf­grund eines Antrags nach § 32d Abs. 4 EStG bereits in die Steu­er­fest­set­zung mit ein­be­zo­gen wur­den und die abge­führ­te Kapi­tal­ertrag­steu­er auf die Steu­er­schuld ange­rech­net wur­de. Die Dritt­an­fech­tungs­kla­ge

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Steu­er­hin­ter­zie­hung – und das Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren

Hin­sicht­lich hin­ter­zo­ge­ner Ein­kom­men­steu­er (ein­schließ­lich Soli­da­ri­täts­zu­schlag) besteht für den Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2008 kei­ne Not­wen­dig­keit für eine Reduk­ti­on des sich unter Anwen­dung des Halb­ein­künf­te­ver­fah­rens (§ 3 Nr. 40 EStG a.F.) steu­er­recht­lich erge­ben­den Hin­ter­zie­hungs­be­trags für die Straf­zu­mes­sung. Da der Gesetz­ge­ber mit der für den hier frag­li­chen Ver­an­la­gungs­zeit­raum maß­geb­li­chen Absen­kung des Kör­per­schaft­steu­er­sat­zes bei der Gesell­schaft einer­seits

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Abgel­tungs­teu­er – trotz feh­len­dem Zufluss von Kapi­tal­erträ­gen?

Das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot des § 20 Abs. 9 Satz 1 EStG fin­det auch dann Anwen­dung, wenn Aus­ga­ben, die nach dem 31.12 2008 getä­tigt wur­den, mit Kapi­tal­erträ­gen zusam­men­hän­gen, die bereits vor dem 1.01.2009 zuge­flos­sen sind; aus § 52a Abs. 10 Satz 10 EStG kann nicht geschlos­sen wer­den, dass Auf­wen­dun­gen unab­hän­gig von der Rege­lung des

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Rück­la­gen im Regie­be­trieb einer kom­mu­na­len Gebiets­kör­per­schaft

Die Bil­dung einer Rück­la­ge i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 10 Buchst. b EStG ist auch im Fall des Regie­be­triebs einer kom­mu­na­len Gebiets­kör­per­schaft zuläs­sig. Man­gels gesetz­li­cher Beschrän­kun­gen reicht für deren steu­er­li­che Aner­ken­nung jedes "Ste­hen­las­sen" der han­dels­recht­li­chen Gewin­ne als Eigen­ka­pi­tal aus, sofern anhand objek­ti­ver Umstän­de nach­voll­zo­gen und über­prüft wer­den kann, dass dem

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Der Regie­be­trieb einer Ver­bands­kör­per­schaft – und die Rück­la­gen­bil­dung

Die Bil­dung einer Rück­la­ge i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 10 Buchst. b EStG ist bei Regie­be­trie­ben einer Ver­bands­kör­per­schaft unter den glei­chen Vor­aus­set­zun­gen wie bei Regie­be­trie­ben einer kom­mu­na­len Gebiets­kör­per­schaft zuläs­sig. Man­gels gesetz­li­cher Beschrän­kun­gen reicht für deren steu­er­li­che Aner­ken­nung jedes "Ste­hen­las­sen" der han­dels­recht­li­chen Gewin­ne als Eigen­ka­pi­tal aus, sofern anhand objek­ti­ver Umstän­de nach­voll­zo­gen

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Regie­be­trie­be – und die Auf­lö­sung alter Gewinn­rück­la­gen

Bei einem Betrieb gewerb­li­cher Art in der Form des Regie­be­triebs füh­ren in 2001 erziel­te Gewin­ne nicht zu steu­er­pflich­ti­gen Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 10 Buchst. b Satz 1 EStG, die der Kapi­tal­ertrag­steu­er unter­lie­gen . Wer­den sol­che Gewin­ne in Rück­la­gen ein­ge­stellt, führt deren spä­te­re Auf­lö­sung zu außer­be­trieb­li­chen Zwe­cken eben­falls

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Rück­la­gen bei Regie­be­trie­ben – und die Kapi­tal­ertrag­steu­er

Gemein­den dür­fen bei ihren Regie­be­trie­ben Rück­la­gen bil­den, die bis zu ihrer Auf­lö­sung die Kapi­tal­ertrag­steu­er min­dern. Damit wen­det sich der Bun­des­fi­nanz­hofs gegen die Auf­fas­sung der Finanz­ver­wal­tung, die dies von wei­te­ren Vor­aus­set­zun­gen abhän­gig macht. Das Urteil ist für die öffent­li­che Hand im Rah­men des Wett­be­werbs ihrer wirt­schaft­li­chen Tätig­kei­ten mit pri­vat­wirt­schaft­li­chen Unter­neh­men von

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Nach­for­de­rung von Kapi­tal­ertrag­steu­er – und die Fest­set­zungs­ver­jäh­rung

Wird der Ent­rich­tungs­schuld­ner von Kapi­tal­ertrag­steu­er im Wege des Nach­for­de­rungs­be­scheids in Anspruch genom­men, ist wegen des mate­­ri­ell-rech­t­­li­chen Haf­tungs­cha­rak­ters des Nach­for­de­rungs­an­spruchs der Grund­satz der Akzess­orie­tät der Ent­rich­tungs­schuld zur zugrun­de lie­gen­den Kapi­tal­ertrag­steu­er­schuld des Gläu­bi­gers der Kapi­tal­erträ­ge zu beach­ten. § 174 Abs. 4 Satz 3 AO kann in die­sem Fall sowohl zur Unbe­acht­lich­keit der Fest­set­zungs­ver­jäh­rung der

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Depot­über­grei­fen­de Ver­lust­ver­rech­nung

§ 20 Abs. 6 Satz 1 EStG steht der depot­über­grei­fen­den Ver­rech­nung von Alt­ver­lus­ten i.S. des § 23 EStG in der bis zum 31.12 2008 gel­ten­den Fas­sung (EStG a.F.) bei der (Antrags-)Veranlagung gemäß § 32d Abs. 4 EStG nicht ent­ge­gen, da die depot­be­zo­ge­nen unter­jäh­ri­gen Ver­lust­ver­rech­nun­gen der aus­zah­len­den Stel­le i.S. des § 43a Abs. 3 EStG

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Kapi­tal­ertrag­steu­er in der Insol­venz der Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Erstat­tungs­pflicht der Gesell­schaf­ter

Die nach § 43 Abs. 1 Satz 1 EStG durch Abzug auf die Kapi­tal­erträ­ge der Insol­venz­mas­se erho­be­ne Ein­­kom­­men- oder Kör­per­schaft­steu­er (Kapi­tal­ertrag­steu­er) ist eben­so wie der dar­auf ent­fal­len­de Soli­da­ri­täts­zu­schlag auch im Insol­venz­ver­fah­ren ver­mö­gens­mä­ßig als Abzug von Gesell­schafts­ka­pi­tal anzu­se­hen und wegen der steu­er­li­chen Anrech­nung auf die Ein­­kom­­men- oder Kör­per­schaft­steu­er der Gesell­schaf­ter wie eine Ent­nah­me

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Anrech­nung und Erstat­tung von Kapi­tal­ertrag­steu­er im Nach­lassin­sol­venz­ver­fah­ren

Eine nach der Insol­venz­eröff­nung ent­ste­hen­de Steu­er­schuld für Ein­künf­te, die wäh­rend der Nach­lass­ver­wal­tung auf­grund der Anla­ge von Mit­teln des Nach­las­ses erzielt wer­den, ist eine Mas­se­ver­bind­lich­keit i.S. des § 55 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. § 324 Abs. 1 InsO, da sie durch Hand­lun­gen des Insol­venz­ver­wal­ters oder in ande­rer Wei­se durch die Ver­wal­tung, Ver­wer­tung

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Aus­schluss der Anrech­nung von Steu­er­ab­zugs­be­trä­gen

Steu­er­ab­zü­ge wer­den auf­grund des Ein­be­halts durch die Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten i.S. des § 36 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 EStG a.F. erho­ben . Weder die Ände­rung der Steu­er­be­schei­ni­gun­gen noch die anschlie­ßen­de Rück­zah­lung der Steu­er­ab­zü­ge an die Betei­li­gungs­ge­sell­schaf­ten oder deren Wei­ter­lei­tung an die Gesell­schaf­te­rin kön­nen die Erfül­lung die­ses Tat­be­stands­merk­mals ändern. Des Wei­te­ren ent­fal­len die Steu­er­ab­zü­ge

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Kapi­tal­ertrag­steu­er­pflicht auf Son­der­ver­gü­tun­gen für öffent­lich-recht­li­che Kör­per­schaf­ten

Betei­ligt sich eine juris­ti­sche Per­son des öffent­li­chen Rechts (hier: ein Land­kreis) an einer gewerb­lich täti­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft, wird hier­durch ein Betrieb gewerb­li­cher Art begrün­det. Die im Rah­men der Betei­li­gung bezo­ge­nen Son­der­ver­gü­tun­gen unter­lie­gen auf der Ebe­ne des Betriebs gewerb­li­cher Art der Kör­per­schaft­steu­er und auf der Ebe­ne der Trä­ger­kör­per­schaft der Kapi­tal­ertrag­steu­er . Zu

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Abgel­tungs­teu­er – und die zu spät bean­trag­te Güns­ti­ger­prü­fung

Der zeit­lich unbe­fris­te­te Antrag auf Güns­ti­ger­prü­fung gemäß § 32d Abs. 6 EStG kann nach der Unan­fecht­bar­keit des Ein­kom­men­steu­er­be­scheids nur dann zu einer Ände­rung der Ein­kom­men­steu­er­fest­set­zung füh­ren, wenn die Vor­aus­set­zun­gen einer Ände­rungs­vor­schrift erfüllt sind. Führt die Güns­ti­ger­prü­fung nach § 32d Abs. 6 EStG ins­ge­samt zu einer nied­ri­ge­ren Ein­kom­men­steu­er, kommt eine Ände­rung des Bescheids

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Berei­che­rungs­recht­li­che Rück­ab­wick­lung von Lebens­ver­si­che­run­gen – und die Kapi­tal­ertrag­steu­er

Bei der berei­che­rungs­recht­li­chen Rück­ab­wick­lung eines Lebens­ver­si­che­rungs­ver­tra­ges nach Wider­spruch gemäß § 5a VVG a.F. hat sich der Ver­si­che­rungs­neh­mer die vom Ver­si­che­rer bei Aus­zah­lung des Rück­kaufs­werts ein­be­hal­te­ne und an das Finanz­amt abge­führ­te Kapi­tal­ertrags­steu­er nebst Soli­da­ri­täts­zu­schlag als Ver­mö­gens­vor­teil anrech­nen zu las­sen. Die berei­che­rungs­recht­li­chen Rechts­fol­gen der Euro­pa­rechts­wid­rig­keit des § 5a Abs. 2 Satz 4 VVG a.F.

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Machen Sie die größ­ten Feh­ler beim Frei­stel­lungs­auf­trag?

Mit einem Frei­stel­lungs­auf­trag kann man sei­ne Kapi­tal­erträ­ge vom auto­ma­ti­schen Steu­er­ab­zug befrei­en las­sen. Und das kann sich loh­nen. Immer­hin geht es um 25 Pro­zent Kapi­tal­ertrags­steu­er und 5,5 Pro­zent Soli­da­ri­täts­zu­schlag. Aller­dings machen noch immer Anle­ger Feh­ler beim Frei­stel­lungs­auf­trag und ver­schen­ken so Spar­po­ten­zia­le. Wir zei­gen Ihnen, wor­auf Sie ach­ten müs­sen. Schät­zen Sie Ihre

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Erstat­tungs­an­spruch der Hol­ding für die Kapi­tal­ertrag­steu­er

In den­je­ni­gen Fäl­len, in denen ein Drit­ter für Rech­nung des Steu­er­schuld­ners die Steu­er zu ent­rich­ten hat, ist grund­sätz­lich der Steu­er­schuld­ner erstat­tungs­be­rech­tigt . Im hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Streit­fall wur­de die – in Liqui­da­ti­on befind­li­che – Toch­­ter-GmbH in ihrer Eigen­schaft als gemäß §§ 44 Abs. 1 Satz 3, 50d Abs. 1 EStG 1997

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Cum-ex-Geschäf­te

Bei "Cum-ex-Geschäf­­ten" besteht kein wirt­schaft­li­ches Eigen­tum des Anteils­er­wer­bers. Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen erzielt der­je­ni­ge, dem die Antei­le an dem Kapi­tal­ver­mö­gen im Zeit­punkt des Gewinn­ver­tei­lungs­be­schlus­ses nach § 39 Abs. 1 AO recht­lich oder ‑wenn ein ande­rer als der Eigen­tü­mer die tat­säch­li­che Herr­schaft über die Antei­le hat- nach § 39 Abs. 2 Nr. 1 Satz 1 AO

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Kapi­tal­ertrag­steu­er­an­mel­dung – und die wider­strei­ten­de Steu­er­fest­set­zung

Hat der Schuld­ner der Kapi­tal­erträ­ge sei­ner Pflicht zur Steu­er­an­mel­dung genügt, so steht dies einer Steu­er­fest­set­zung unter dem Vor­be­halt der Nach­prü­fung gleich. Die­se Steu­er­fest­set­zung kann ‑auch nach Ein­tritt der Bestands­kraft und nach Auf­he­bung des Vor­­be­halts­­ver­­­merks- nach § 174 Abs. 4 AO wegen wider­strei­ten­der Fest­set­zung geän­dert wer­den. Die Vor­aus­set­zun­gen für den Erlass eines

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Haf­tung für Kapi­tal­ertrag­steu­ern

Bei Zah­lun­gen an die Gesell­schaf­ter aus der Auf­lö­sung einer Kapi­tal­rück­la­ge nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB kann § 27 Abs. 1 Satz 3 KStG 2002 a. F. nicht dahin­ge­hend aus­ge­legt wer­den, dass abwei­chend von der gesetz­li­chen Ver­wen­dungs­rei­hen­fol­ge ein Direkt­zu­griff auf das steu­er­li­che Ein­la­ge­kon­to mög­lich ist. Der Wort­laut der Rege­lung ist ein­deu­tig. Von

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Erstat­tung der Kapi­tal­ertrag­steu­er in der Kom­man­dit­ge­sell­schaft

Ob eine Kom­man­dit­ge­sell­schaft gegen ihren Kom­man­di­tis­ten einen Anspruch dar­auf hat, dass er ihr den auf Kapi­tal­erträ­ge der Gesell­schaft ent­fal­len­den Teil der Kapi­tal­ertrag­steu­er erstat­tet, der von dem Kapi­tal­ertrags­schuld­ner ein­be­hal­ten und an das Finanz­amt abge­führt wird, rich­tet sich nach dem Gesell­schafts­ver­trag. Es kann dabei für den Bun­des­ge­richts­hof im hier ent­schie­de­nen Fall dahin­ge­stellt

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Die schuld­haf­ten Pflicht­ver­let­zung eines Ent­rich­tungs­steu­er­schuld­ners

Ist ein Ent­rich­tungs­schuld­ner sei­ner Ver­pflich­tung zur Abga­be einer Steu­er­an­mel­dung nicht oder nicht ord­nungs­ge­mäß nach­ge­kom­men, kann er ent­we­der durch Haf­tungs­be­scheid gemäß § 191 Abs. 1 1. Alt. AO i.V.m. § 44 Abs. 5 EStG oder durch Steu­er­be­scheid in Gestalt eines Nach­for­de­rungs­be­scheids gemäß § 155 AO in Ver­bin­dung mit § 167 Abs. 1 S. 1 AO

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Invest­ment­steu­er­li­che Rege­lun­gen im Jah­res­steu­er­ge­setz 2010

Durch das Jah­res­steu­er­ge­setz 2010 wur­den eini­ge neue invest­ment­steu­er­li­che Rege­lun­gen ein­ge­führt. Zur Fra­ge von Über­gangs­er­leich­te­run­gen bei der Anwen­dung die­ser neu­en invest­ment­steu­er­li­chen Rege­lun­gen hat nun das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um Stel­lung genom­men: Kon­kur­renz von § 7 Absatz 3 Satz 1 Num­mer 2 und § 15 Absatz 2 InvStG § 15 Absatz 2 InvStG ist auch im Hin­blick auf den Kapi­tal­ertrag­steu­er­ab­zug nur

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Anrech­nung von Kapi­tal­ertrag­steu­er auf Fonds­er­trä­ge

Eine Kapi­tal­ertrag­steu­er auf Erträ­ge aus Invest­ment­fonds ist nur dann anzu­rech­nen, wenn die ent­spre­chen­den Kapi­tal­erträ­ge beim Anle­ger oder bei sei­nem Rechts­vor­gän­ger als Ein­nah­men erfasst wor­den sind. Nach § 36 Abs. 2 Nr. 2 EStG wird unter bestimm­ten, in der Vor­schrift auf­ge­führ­ten Vor­aus­set­zun­gen auf die Ein­kom­men­steu­er die durch Steu­er­ab­zug erho­be­ne Ein­kom­men­steu­er ange­rech­net. Zu der

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Soli­da­ri­täts­zu­schlag auf Abgel­tungs­steu­er

Bereits im Dezem­ber 2009 hat das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen ange­ord­net, dass sämt­li­che Fest­set­zun­gen des Soli­da­ri­täts­zu­schlags für die Ver­an­la­gungs­zeit­räu­me ab 2005 hin­sicht­lich der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des Soli­da­ri­täts­zu­schlags­ge­set­zes 1995 gem. § 165 Absatz 1 Satz 2 Num­mer 3 AO vor­läu­fig vor­zu­neh­men sind . Nun­mehr reagiert das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um auch für den Bereich der Abgel­tungs­steu­er auf Kapi­tal­erträ­ge: Soll­te

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