Coronamaske

Befrei­ung von der Mas­ken­pflicht aus gesund­heit­li­chen Grün­den – und das Attest nur in Kopie

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat den Eil­an­trag eines Antrag­stel­lers gegen die Rege­lung, dass die Befrei­ung aus gesund­heit­li­chen Grün­den durch ein ärzt­li­ches Zeug­nis „im Ori­gi­nal“ nach­zu­wei­sen ist, zurück­ge­wie­sen. Nach sum­ma­ri­scher Prü­fung erwei­se sich die­se Rege­lung nicht als offen­sicht­lich recht­wid­rig, befan­den die Ber­li­ner Rich­ter; es bestün­den kei­ne ernst­li­chen Zwei­fel an ihrer Ver­hält­nis­mä­ßig­keit. Selbst

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Quarantäne

Befrei­ung von der Mas­ken­pflicht aus gesund­heit­li­chen Grün­den – und die Dia­gno­se im Attest

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat­te in einem Eil­ver­fah­ren die Rege­lung des § 2 Abs. 2 Nr. 3 der 3. SARS-CoV-2-Ein­­däm­­mungs­­­ver­­or­d­­nung des Lan­des Bran­den­burg, wonach in einem Attest für eine Befrei­ung von der Pflicht zum Tra­gen einer Mund-Nasen-Bede­­ckung auch die Dia­gno­se, d.h. die kon­kret zu benenn­de gesund­heit­li­che Beein­träch­ti­gung, zu bezeich­nen ist sowie kon­kre­te Anga­ben zu

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Reichstagsgebäude

Mas­ken­pflicht im Bun­des­tag – auch für die Mit­ar­bei­ter der AfD-Fraktion

Die Ver­pflich­tung, im Deut­schen Bun­des­tag eine Mund-Nasen-Bede­­ckung zu tra­gen, ist nach einer Eil­ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin recht­mä­ßig. Mit All­ge­mein­ver­fü­gung vom 05.10.2020 ord­ne­te der Prä­si­dent des Deut­schen Bun­des­ta­ges unter Anord­nung sofor­ti­ger Voll­zie­hung das Tra­gen einer Mund-Nasen-Bede­­ckung in den Gebäu­den des Bun­des­ta­ges an. Hier­ge­gen wand­ten sich neun Mit­ar­bei­ter der AfD-Frak­­ti­on. Das Verwaltungsgericht

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Corona-Maske in der Schule

Mas­ken­pflicht an Bran­den­bur­ger Gymnasien

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat es abge­lehnt, die nach § 17 Abs. 1 Nr. 1 SARS-CoV-2-Ein­dV für Bran­den­bur­ger Schü­ler in der gym­na­sia­len Ober­stu­fe gel­ten­de Pflicht zum Tra­gen einer Mund-Nasen-Bede­­ckung inner­halb der Schul­ge­bäu­de vor­läu­fig außer Voll­zug zu set­zen. Die antrag­stel­len­de Schü­le­rin hat­te argu­men­tiert, sie wür­de ab 10. Novem­ber 2020 an Vor­ab­itur­prü­fun­gen teil­neh­men und habe

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Alltagsmaske

Düs­sel­dorf ohne Maske

Die All­ge­mein­ver­fü­gung des Ober­bür­ger­meis­ters der Stadt Düs­sel­dorf vom 3. Novem­ber 2020, mit der eine gesamt­städ­ti­sche Pflicht zum Tra­gen von All­tags­mas­ken ange­ord­net wur­de, ist nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Düs­sel­dorf rechts­wid­rig. Damit hat das Ver­wal­tungs­ge­richts einem gegen die Stadt Düs­sel­dorf gerich­te­ten Antrag eines Düs­sel­dor­fer Bür­gers im Eil­ver­fah­ren ent­spro­chen. Nach Ansicht der Düsseldorfer

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Alltagsmaske

Mas­ken­pflicht im Schulunterricht

Die Rege­lun­gen zur sog. Mas­ken­pflicht im Schul­un­ter­richt in § 6 Nr. 1 Coro­na­VO Schu­le BW ste­hen nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­­berg der­zeit aller Vor­aus­sicht nach mit höher­ran­gi­gem Recht in Ein­klang. Nach § 47 Abs. 6 VwGO kann der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof auf Antrag eine einst­wei­li­ge Anord­nung erlas­sen, wenn dies zur Abwehr schwe­rer Nach­tei­le oder aus

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Alltagsmaske

Nur mit All­tags­mas­ke im Gerichtssaal

Eine sit­zungs­po­li­zei­li­che Anord­nung, im Gerichts­saal wegen der gegen­wär­tig andau­ern­den Covid-19-Pan­­de­­mie eine Mund- und Nasen­be­de­ckung zu tra­gen, beruht nach einer Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts auf erkenn­bar ver­nünf­ti­gen Grün­den des Gemein­wohls. Da nach den gegen­wär­ti­gen Emp­feh­lun­gen des Robert-Koch-Insti­­tuts das Tra­gen einer Mund- und Nasen­be­de­ckung das Infek­ti­ons­ri­si­ko ver­rin­gern kann , ist die Anord­nung auch geeignet,

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Corona

Prä­senz­un­ter­richt mit Maske

Die Pflicht zum Tra­gen einer Mund-Nasen-Bede­­ckung (MNB) auch im Unter­richt stellt sich als recht­mä­ßig dar. Mit die­ser Begrün­dung hat der Hes­si­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Beschwer­de gegen die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Wies­ba­den, den Eil­an­trag gegen die Anord­nung zum Tra­gen einer Mund-Nasen-Bede­­ckung zurück­ge­wie­sen. Den Antrag hat­te ein Schü­ler gestellt,

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Mund-Nasen-Bede­ckung in der Kirche

Die mit der Mas­ken­pflicht für Pries­ter ver­bun­de­nen Ein­schrän­kun­gen müs­sen hin­ter dem öffent­li­chen Ziel des Schut­zes der Gesund­heit der Bevöl­ke­rung und der Ver­hin­de­rung der Über­las­tung des Gesund­heits­sys­tems zurück­tre­ten. Eine Dif­fe­ren­zie­rung nach den räum­li­chen Gege­ben­hei­ten oder nach Glau­bens­ge­mein­schaf­ten steht nicht im Ein­klang mit dem ver­fas­sungs­recht­li­chen Neu­tra­li­täts­ge­bot. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Frank­furt am

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Mas­ken­pflicht im Schulunterricht

Um die Wei­ter­ver­brei­tung von COVID-19 zu begren­zen, ist eine Mas­ken­pflicht im Unter­richt ein geeig­ne­tes Mit­tel. Die Mas­ken­pflicht greift zwar in die Rech­te der Schü­ler ein, die­ser Ein­griff ist jedoch gerecht­fer­tigt. Mit die­ser Begrün­dung hat der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Eil­an­trag gegen die Pflicht, im Schul­un­ter­richt eine

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Corona

Schles­wig-Hol­stein und die Mas­ken­pflicht in Schulen

Die Anord­nung zum Tra­gen einer Mund-Nasen-Bede­­ckung im Unter­richt, auf dem Gelän­de von Schu­len und bei schu­li­schen Ver­an­stal­tun­gen außer­halb des Schul­ge­län­des nach der Schu­­len-Coro­­na­­ver­­or­d­­nung des Bil­dungs­mi­nis­te­ri­ums von Schles­­wig-Hol­stein ist vor­erst recht­mä­ßig. So hat das Schles­­wig-Hol­stei­­ni­­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren ent­schie­den und den Antrag einer Schü­le­rin abge­lehnt. Die Schü­le­rin der

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Alltagsmaske

Mas­ken­pflicht für Schü­ler im Kreis Neuwied

Sind in einem Kreis­ge­biet erst kürz­lich zahl­rei­che Covid-19-Infe­k­­ti­o­­nen fest­ge­stellt wor­den und der maß­geb­li­che 7‑Ta­­ge-Inzi­­den­z­­wert von 35 Fäl­len pro 100.000 Ein­woh­ner wird über­schrit­ten, kann die Mas­ken­pflicht wäh­rend der gesam­ten Unter­richts­zeit recht­mä­ßig sein. Lie­gen kei­ne hin­rei­chend belast­ba­ren medi­zi­ni­schen Erkennt­nis­se vor, wonach die Mund-Nasen-Bede­­ckung die Auf­nah­me von Sauer­stoff oder die Abat­mung von Kohlendioxid

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Corona

Mit Gesichts­vi­sier statt Mas­ke auf dem Schulgelände

Ein Gesichts­vi­sier („Face Shield“) kann – zumin­dest nach dem gegen­wär­ti­gen Kennt­nis­stand – nicht als Mund-Nasen-Bede­­ckung bzw. als Alter­na­ti­ve zur Mund-Nasen-Bede­­ckung ange­se­hen wer­den. Für die Befrei­ung von der Mas­ken­pflicht muss sich aus dem ärzt­li­chen Attest nach­voll­zieh­bar erge­ben, auf wel­cher Grund­la­ge der Haus­arzt sei­ne Dia­gno­se gestellt hat und wie sich die Krankheit

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Corona

Die drin­gen­de Emp­feh­lung einer Schu­le zum Mas­ken­tra­gen im Unterricht

Es gibt für die drin­gen­de Emp­feh­lung einer Schu­le zum Tra­gen eines Mund-Nasen-Schu­t­­zes auch im Unter­richt kei­ne Rechts­grund­la­ge. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Wies­ba­den in dem hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren ent­schie­den und dem Eil­an­trag eines Schü­lers statt­ge­ge­ben, soweit er die Fest­stel­lung der Unzu­läs­sig­keit der durch die von ihm besuch­ten Schu­le aus­ge­spro­che­nen drin­gen­den Empfehlung

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Corona

Mas­ken­pflicht in der Schule

Die Mas­ken­pflicht im Unter­richt kann als not­wen­di­ge Schutz­maß­nah­me vor­aus­sicht­lich auf das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz (IfSG) gestützt wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall einen Eil­an­trag gegen die Mas­ken­pflicht an wei­ter­füh­ren­den Schu­len in Bay­ern abge­lehnt. Der in Bay­ern leben­der zehn­jäh­ri­ger Gym­na­si­ast, der von sei­ner Mut­ter ver­tre­ten wurde,

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Demonstration

Ber­li­ner Corona-Demo

Vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin und dem Ober­ver­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat­te ein Eil­an­trag gegen das vom Poli­zei­prä­si­den­ten in Ber­lin ver­füg­te Ver­samm­lungs­ver­bot Erfolg: Die von der Initia­ti­ve „Quer­den­ken 711“ für den 29. August 2020 geplan­te Ver­samm­lung gegen die Coro­­na-Poli­­tik von Bund und Län­dern kann nach einem Eil­be­schluss des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin statt­fin­den; aller­dings muss

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Corona

Coro­na – und die Ver­hält­nis­mä­ßig­keit der Mas­ken­pflicht beim Besuch von Verkaufsstellen

Die den Kun­den beim Besuch von Ver­kaufs­stel­len des Ein­zel­han­dels auf­er­leg­te Mas­ken­pflicht ist ein zur Bekämp­fung der Coro­­na-Pan­­de­­mie und zum gesund­heit­li­chen Schutz der Bevöl­ke­rung ver­hält­nis­mä­ßi­ger Ein­griff in die all­ge­mei­ne Hand­lungs­frei­heit und das all­ge­mei­ne Per­sön­lich­keits­recht. Das einst­wei­li­ge Rechts­schutz­ver­fah­ren nach § 123 VwGO dient grund­sätz­lich nur der vor­läu­fi­gen Rege­lung eines Rechts­ver­hält­nis­ses; einem Antragsteller

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Prä­senz­un­ter­richt in Hes­sen und die Maskenpflicht

Die in § 1 Abs. 1 Satz 2 der Coro­­na-Kon­­takt-und-Betriebs­­­be­­schrän­­kungs­­­ver­­or­d­­nung ange­ord­ne­te Abstands­re­ge­lung gilt ledig­lich im öffent­li­chen Raum, wozu Klas­sen­räu­me nicht gehö­ren. Für einen Nor­men­kon­troll­an­trag im Eil­ver­fah­ren gegen § 3 Abs. 1 der Zwei­ten Ver­ord­nung der Hes­si­schen Lan­des­re­gie­rung zur Bekämp­fung des Coro­­na-Virus fehlt einer Schü­le­rin das erfor­der­li­che Rechts­schutz­in­ter­es­se. So hat der Hes­si­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in dem hier

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Quarantäne

Mas­ken­pflicht für Demos – auch in Oldenburg

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blieb jetzt ein Antrag, im Wege der einst­wei­li­gen Anord­nung die auf­schie­ben­de Wir­kung einer Kla­ge gegen die von der Stadt Olden­burg ver­füg­te Mas­ken­pflicht für eine Ver­samm­lung wie­der­her­zu­stel­len, ohne Erfolg: Nach § 32 Abs. 1 BVerfGG kann das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt im Streit­fall – auch schon vor Anhän­gig­keit eines Ver­fah­rens zur Hauptsache

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Demonstration

Demo gegen die „Mas­ken­pflicht“ – aber nur mit Maske

Der Schutz hoch­ran­gi­ger Schutz­gü­ter sowie der Auf­recht­erhal­tung des öffent­li­chen Gesund­heits­sys­tems im Fal­le einer Pan­de­mie recht­fer­tigt die Beschrän­kung einer Ver­samm­lung zum Tra­gen einer Mund-Nasen-Bede­ckung. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Eil­an­trag abge­lehnt, mit dem sich die Antrag­stel­le­rin­nen gegen die Auf­la­ge gewehrt haben, bei einer

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Coronamaske

Mas­ken­pflicht – und die Beein­träch­ti­gung wäh­rend der Klausur

Wäh­rend der Prü­fung kann das für einen Stu­den­ten unge­wohn­te Tra­gen einer Mas­ke vor­aus­sicht­lich zu einer spür­ba­ren Beein­träch­ti­gung der Kon­zen­tra­ti­on füh­ren. Die­se Beein­träch­ti­gung steht aller Vor­aus­sicht nach außer Ver­hält­nis zu dem Schutz vor einer Infek­ti­on, der über die Ein­hal­tung der Abstands­re­ge­lung hin­aus durch das Tra­gen einer nicht medi­zi­ni­schen Mas­ke erreicht wer­den kann.

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Mas­ken­pflicht und Kon­takt­be­schrän­kun­gen in NRW

Die nach der nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­schen Coro­na­schutz­ver­ord­nung ein­ge­führ­te Mas­ken­pflicht und die Kon­takt­be­schrän­kun­gen sind vor­aus­sicht­lich recht­mä­ßig. So hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer in Bonn leben­den Antrag­stel­le­rin ent­schie­den und deren Antrag auf Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung abge­lehnt. Das Ziel des Antrags ist es, in be­stimmten sozialen

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Coronamaske

Coro­na und die Maskenpflicht

Die Anord­nung zum Tra­gen einer Mund-Nasen-Bede­­ckung in den Geschäf­ten des Ein­zel­han­dels und im öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr sind in Bay­ern wahr­schein­lich von der Ermäch­ti­gungs­grund­la­ge des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes gedeckt. So hat der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Eil­an­tra­ges ent­schie­den und den Antrag auf Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung betref­fend die 3. Bayerische

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Ein­kau­fen mit Maske

Beim Ein­kau­fen und im Öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr eine „Mund-Nasen-Bede­­ckung“ tra­gen zu müs­sen ist recht­mä­ßig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Eil­an­trag einer Frau abge­lehnt, die sich damit gegen die sog. „Mas­ken­pflicht“ unter ande­rem in Rhein­­land-Pfalz ab dem 27. April 2020 gewandt hat. Ihr Ziel

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